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Backlogged: Verbrecherspiele - Verbrechen, das sich auszahlt

Videospiel-Entwickler wissen auch nicht, was sie wollen. Groß beschweren über Software-Piraterie, aber gleichzeitig das virtuelle Langfingertum predigen. Grund genug für Thomas, drei unterschätzte Verbrecherspiele aus seinem Backlog zu buddeln.

von Thomas Ortsik,
01.02.2017 08:00 Uhr

Geht es der Wirtschaft schlecht, geht es den Gangsterfilmen gut. Das beweisen die 1930er- und 1970er-Jahre, die Genreklassiker wie »Der öffentliche Feind« und »Der Pate« hervorbrachten. Geht es der Wirtschaft jedoch gut und nur der Bevölkerung schlecht, gibt es für Westentaschen-Mafiosi zum Glück noch Videospiele, denn dort können sich Tommy-Gun-Träume selbst dann erfüllen, wenn die Aktienkurse gerade nicht U-Bahn fahren.

Etwa im jüngst erschienenen Mafia 3. Das konnte zwar mit launigen Schießereien Punkten, enttäuschte aber auf geistiger Ebene mit sich ständig wiederholenden Missionen ohne Tiefgang. So hätte das Spiel auch »Lincoln Clay messert sich durch die Unterwelt« heißen können. Hätte der Entwickler Hangar 13 doch nur von der echten Mafia gelernt! Die weiß nämlich schon längst, dass stumpfe Gewalt alleine ausgedient hat.

Enttäuschende Verbrecherspiele: Mafia 3 Mafia 3 spaltet die Spieler, wie die 37 Prozent positiver Wertungen auf Steam beweisen.

Thief Auch die Neuauflage des Stealth-Klassikers Thief konnte nicht vollends überzeugen. Schön war sie aber.

Omerta Das Konzept des Gangster-Taktikspiels Omerta klang verlockend, doch am Ende fehlte leider der Tiefgang.

Soziales Geschick und Intelligenz sind der Schlüssel für ein Leben außerhalb schwedischer Gardinen, und daher geht es auch in dieser Episode meiner Kolumnenreihe Backlogged um Ganovenspiele, in denen sich nicht alles um den sogenannten »Chicago Typewriter« dreht. Denn der professionelle Gesetzesbruch ist kein »One-Genre-Pony«. Wenn es um die Vorlieben der Spieler geht, verfolgt die digitale Cosa Nostra eine lobenswerte Antidiskriminierungs-Politik.

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