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Gigabyte GTX 1060 Aorus Xtreme Edition 6G 9Gbps - GTX 1060 mit schnellerem 9 GBps VRAM im Vergleich

Geforce GTX 1060 sowie 1080 gibt es mittlerweile mit höherem RAM-Takt. Im Test der Gigabyte GTX 1060 Aorus XE 6G 9Gbps zeigen wir mit Benchmarks 8 Gbps vs. 9 Gbps, was der schnellere Speicher bringt.

von Christoph Liedtke,
19.05.2017 13:15 Uhr

Modelle der GTX 1060 und GTX 1080 mit 1,0 GHz effektivem Speichertakt mehr werden meist mit 9 respektive 11 Gbps oder einem + im Namen beworben wie im Falle der Gigabyte GTX 1060 Aorus Extreme Edition 9 Gbps. Bei anderen Herstellern hilft teils nur ein Blick auf die technischen Details.Modelle der GTX 1060 und GTX 1080 mit 1,0 GHz effektivem Speichertakt mehr werden meist mit 9 respektive 11 Gbps oder einem + im Namen beworben wie im Falle der Gigabyte GTX 1060 Aorus Extreme Edition 9 Gbps. Bei anderen Herstellern hilft teils nur ein Blick auf die technischen Details.

Die Geforce GTX 1060 9 Gbps und die Geforce GTX 1080 11 Gbps besitzen im Vergleich zu den ursprünglichen Modellen mit 8 (GTX 1060) und 10 Gbps (GTX 1080) einen um 1,0 GHz gesteigerten effektiven RAM-Takt. Die 1060- und 1080-Modelle mit schnellerem RAM-Takt sind seit Ende April bei einigen Händlern verfügbar, kosten praktisch das gleiche wie die ursprünglichen Varianten und ersetzen diese vermutlich nach und nach komplett.

Der höhere Speichertakt der Geforce GTX 1060 lässt sich einerseits als als Antwort auf die kürzlich erschienene Radeon RX 580 von AMD deuten. Andererseits ist eventuell auch nur der aktuell produzierte GDDR5-Speicher durch verbesserte Fertigungsverfahren mittlerweile zu der etwas höheren Taktrate fähig.

Die Geforce GTX 1080 muss sich hingegen noch auf direkte AMD-Konkurrenz in Form der für Anfang Juni erwarteten Radeons mit Vega-Chip gedulden. Hier wurde vermutlich strategisch der Speichertakt und damit die Leistung im Ganzen etwas erhöht.

Der mit effektiven 8,0 GHz getaktete GDDR5-Speicher der Geforce GTX 1060 wird also auf 9,0 GHz gesteigert, der Takt des GDDR5X-Speichers der Geforce GTX 1080 steigt von 10,0 auf 11,0 GHz. Die höheren Taktraten erhöhen auch die jeweilige Speicherbandbreite: Über das 192 Bit breite Speicherinterface der GTX 1060 wird der GDDR5-Speicher mit 216 statt 192 GByte/s angesteuert. Im Falle der GTX 1080 erhöht sich die Speicherbandbreite von 320 auf 352 GByte/s.

Der Chiptakt und weitere technischen Eckdaten bleiben identisch, auf eine Founders Edition mit höheren Speichertaktraten verzichtet Nvidia. Dementsprechend gibt es nur von Herstellern entworfene Custom Designs, die derzeit noch mit einem Aufpreis von rund 25-35 Euro gegenüber den älteren Modellen im Handel erhältlich sind, der Preisunterschied dürfte aber zunehmend verschwinden.

Gigabyte GTX 1060 Aorus Xtreme Edition 6G 9Gbps

Anhand der Geforce GTX 1060 Aorus Xtreme Edition 6G 9Gbps von Gigabyte haben wir ein neues Modell mit 9,0 GHz Speichertakt im Test und wollen herausfinden, ob der höherere Speichertakt in der Spielepraxis überhaupt einen relevanten Einfluss hat.

Gigabyte hebt bei der Aorus Xtreme 6G 9Gbps auch den Takt des GP106-Grafikchips an: Mit 1.620 MHz / 1.847 MHz im Boost ist die Karte um jeweils über 100 MHz höher getaktet, als von Nvidia für eine GTX 1060 vorgesehen. Mithilfe der Aorus Graphics Engine lassen sich außerdem weitere Takt-Modi freischalten, der OC-Mode erhöht den Boosttakt auf 1.847 MHz, im Silent-Mode wird er auf 1.708 MHz abgesenkt.

Um die hohen Taktraten möglichst konstant zu halten und die Grafikkarte dabei leise und kühl zu betreiben, verbaut Gigabyte die Windforce 2X-Kühlung. Zwei 100 Millimeter große Axial-Lüfter sind auf zwei Aluminiumkühlblöcken platziert. Eine Kupferbodenplatte, die auf Chip und VRAM sitzt, leitet die Abwärme über vier Heatpipes an die vertikal ausgerichteten Kühllamellen ab. Aufgrund der wuchtigen Kühlung nimmt die Grafikkarte drei Slots im Gehäuse ein.

Mit einem Preis von rund 350 Euro ist die Aorus Xtreme 6G 9Gbps von Gigabyte einer der teuersten GTX 1060-Modelle, das beinahe an günstige Modelle der GTX 1070 heranreicht (ab 400 Euro). Die Ausstattung der Aorus Extreme mit einer stabilisierenden Backplate, RGB-Beleuchtung auf Kühlerabdeckung und Grafikkartenseite ist allerdings umfangreich. Einzig eine beleuchtete Backplate hätten wir bei dem Preis noch erwartet.

Technische Daten

GTX 1080
11 Gbps

GTX 1080
10 Gbps

Gigabyte 1060 Aorus Xtreme 9Gbps

GTX 1060
8 Gbps

Grafikchip

GP 104-410

GP104-400

GP106-410

GP106-400

Chiptakt (Basis/Boost)

1.607 / 1.733 MHz

1.607 / 1.733 MHz

1.620 /
1.847 MHz

1.506 / 1.708 MHz

Shader-Einheiten

2.560

2.560

1.280

1.280

Fertigungsprozess

16 nm
FinFET

16 nm
FinFET

16 nm
FinFet

16 nm
FinFET

Videospeicher

8,0 GByte GDDR5X

8,0 GByte GDDR5X

6,0 GByte
GDDR5

6,0 GByte GDDR5

Speichertakt (effektiv)

11,0 GHz

10,0 GHz

9,0 GHz

8,0 GHz

Speicherinterface

256 Bit

256 Bit

192 Bit

192 Bit

Speicherbandbreite

352 GByte/s

320 GByte/s

216 GByte/s

192 GByte/s

TDP

180 Watt

180 Watt

120 Watt

120 Watt

Preis

ab 550 Euro

Testsystem & Benchmarks

Im aktualisierten Testsystem arbeitet ein Intel Core i7 7700K, den wir mit den maximalen Standardtaktraten laufen lassen. Der Prozessor wird dank des hohen Taktes seiner vier Kerne sowie dank der Fähigkeit, acht Threads gleichzeitig bearbeiten zu können erst spät zu einem potenziellen Flaschenhals. Gekühlt wird er mit einem Noctua NH-D15.

Das ASUS ROG Maximus IX Hero mit Z270-Chipsatz ist mit 16,0 Gbyte DDR4-Arbeitsspeicher von G.Skill bestückt, den wir mit dem von Intel ausgewiesenen Takt von 2.400 MHz betreiben. Strom liefert ein be quiet! Power Zone mit 1.000 Watt. Softwareseitig setzen wir auf Windows 10 (64 Bit), die Anwendungen und Spiele sind dabei auf einer 480 GByte großen Crucial BX200 SSD installiert.

Für die Spiele-Messungen muss sich die Grafikkarte in vier DX11-, einem DX12- und einem Vulkan-Spiel beweisen (Battlefield 1, Doom, Rise of the Tomb Raider, Total War: Warhammer, The Witcher 3: Wild Hunt, Watch Dogs 2). Alle genannten Titel testen wir mit dem höchsten Preset samt Kantenglättung und sechzehnfacher anisotroper Filterung.

Der gemessene Stromverbrauch bezieht sich auf das gesamte System, die Temperaturen ermitteln wir mit dem MSI Afterburner unter typischer Spielelast. Unsere Lautstärke-Messungen führen wir in einem schallgedämmten Raum mit einem Voltcraft SL200 durch. Das Messgerät wird im Abstand von 50 cm, schräg zur Grafikkarte und dem offenen Testsystem platziert.

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