Pillars of Eternity 2: Deadfire - Fortsetzung zum Rollenspiel-Hit angekündigt: Zwischen Göttern und Piraten

Obsidian hat heute mit Pillars of Eternity 2: Deadfire eine Fortsetzung zu Pillars of Eternity angekündigt. Das Oldschool-Rollenspiel wird erneut über Crowdfunding finanziert und soll die Geschichte des Vorgängers weitererzählen.

von Elena Schulz,
26.01.2017 19:00 Uhr

Pillars of Eternity 2: Deadfire - Erstes Gameplay im Crowdfunding-Trailer 6:21 Pillars of Eternity 2: Deadfire - Erstes Gameplay im Crowdfunding-Trailer

Nachdem das hochglobte Tyranny bereits an Pillars of Eternity erinnerte, bekommt das Oldschool-Rollenspiel von Obsidian Entertainment nun tatsächlich eine echte Fortsetzung: Pillars of Eternity 2: Deadfire wurde heute per Pressemitteilung offiziell angekündigt und befindet sich für PC, Mac und Linux in Entwicklung.

Wie der Kritikerliebling Pillars of Eternity soll auch Deadfire über Crowdfunding finanziert werden. Bereits heute startet die Kampagne auf Fig, das Finanzierungsziel liegt bei 1,1 Millionen US-Dollar mit 2,25 Millionen an Eigenkapital und Backer-Belohnungen.

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Feargus Urquhart, der CEO von Obsidian will den Fans damit die Chance geben, erneut das Spiel zu formen, das sie sich wünschen:

"Unser Dank gilt den Fans, die an uns geglaubt haben und das ursprüngliche Pillars zu einem großen Crowdfunding-Erfolg gemacht haben. Wir haben uns für das Sequel an Fig gewendet, um den Fans nicht nur die Chance zu geben, Pillars of Eternity 2: Deadfire mitzuformen, sondern auch finanziell an seinem Potenzial teilzuhaben. "

Auf der Jagd nach einem Gott

Pillars of Eternity habe laut Urquhart neue Maßstäbe für fan-finanzierte Projekte gesetzt, indem man nicht nur ein großartiges Spiel geliefert, sondern auch alle Versprechen gegenüber den Backern eingehalten habe.

Ziel bei Deadfire sei es nun das, was die Fans am ersten Teil geliebt haben, noch weiter zu verbessern und die Features hinzuzufügen, die sie sich wünschen - etwa lebendigere Städte oder mehr Freiheit beim Erkunden der Welt. Vor allem aber das, was Obsidian am besten könne: nämlich Spieler kompromisslos die Rolle schaffen und ausleben zu lassen, die sie spielen wollen.

Noch mehr Oldschool-Charme: Torment und seine Penis-Datenbank

Wie der Vorgänger orientiert sich Pillars of Eternity 2 an klassischen Rollenspielen wie Baldur's Gate 2, Icewind Dale oder Planescape: Torment samt Draufsicht, komplexem Charaktersystem und pausierbaren Echtzeitkämpfen. Die Story schickt uns zurück in die Fantasy-Welt Eora, wo es unsere Aufgabe sein wird. einen abtrünnigen Gott zu jagen. Die Reise führt uns dabei weit weg von den Schauplätzen des Vorgängers zu den Inseln von Deadfire, auf denen nicht nur der Handel floriert, sondern auch jede Menge zwielichtige Gestalten ihr Unwesen treiben, einschließlich der obligitarorischen Piraten.

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Immer noch UNSERE Geschichte

Besagter Gott ist Fans des Vorgängers übrigens kein Unbekannter: Ausgerechnet der totgeglaubte Eothas, seines Zeichens launischer Gott des Lichts und der Wiedergeburt, ist zurückgekehrt und macht gleich zu Spielbeginn unsere Festung Caed Nua dem Erboden gleich, die wir im ersten Teil noch so liebevoll aufgebaut haben. Die Geschichte schließt entsprechend an die Ereignisse des Vorgängers an. Tatsächlich sollen sogar unsere Entscheidungen und Erlebnisse im ersten Pillars die Handlung von Deadfire.

Schwer verletzt müssen wir uns aufmachen, um ihn zu verfolgen. Nur so können wir unsere Seele retten und Antworten finden, die sogar Götter erschüttern können. Auf dem Archipel begegnen wir vielen neuen Kulturen und Konflikten, erkunden neue Umgebungen, mischen uns in die örtlichen Probleme ein, feilschen mit den Händlern und bekämpfen die Piraten.

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Die Insel-Bewohner sollen dabei ein deutlich glaubwürdigeres Leben führen als im Vorgänger. Sie haben einen geregelten Tagesablauf, arbeiten und schlafen - sind also nicht immer für uns und unsere Quests verfügbar. Dadurch ergeben sich auch mehrere Lösungswege und veränderte Bedingungen für die Missionen.

Zur Unterstützung können wir wieder einen Haufen neuer Begleiter rekrutieren, deren Schicksal eng mit dem von Eothas und Deadfire und natürlich unseren Entscheidungen verknüpft ist. Freunde des Vorgängers können sich aber auch über ein paar bekannte Gesichter freuen, die dem Watcher erneut zur Seite stehen - deutlich auf den Artworks zu erkennen sind der Krieger Edér, der Magier Aloth und die Gottähnliche Pallegina.

Einen Release-Zeitraum für Pillars of Eternity 2 gibt es noch nicht. Wir bleiben für Sie aber natürlich am Ball und berichten über die weitere Entwicklung des klassischen Rollenspiels, sobald neue Infos verfügbar sind.

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