Rift - Server mit sensiblen Daten gehackt

Bei einem Angriff auf die Server des Online-Rollenspiels Rift wurden sensible Daten zu Kreditkarten-Nummern und deren Ablaufdatum sowie Rechnungsanschrift gestohlen. Wie viele Spieler betroffen sind, ist Publisher Trion Worlds noch völlig unklar.

von Florian Inerle,
23.12.2011 10:37 Uhr

Rift erschien am 4. März 2011.Rift erschien am 4. März 2011.

Der Entwickler und Publisher Trion Worlds hat bekanntgegeben, dass sich bisher noch unbekannte Hacker Zugriff auf Benutzerdaten des Online-Rollenspiels Rift verschafft haben. Bei den gestohlenen Daten handelt es sich neben Benutzername, Passwort und Geburtsdatum auch um E-Mail-Adresse, Rechnungsanschrift und acht Ziffern der Kreditkarten-Nummer sowie deren Ablaufdatum.

Es gibt zwar laut Trion World »keinen Grund zur Annahme, dass die vollständigen Kreditkarteninformationen gefährdet sind oder auf sie zugegriffen wurde«, zur Sicherheit rät der Entwickler dennoch, in nächster Zeit Kontobewegungen zu beobachten.

Inzwischen habe man bereits externe Sicherheitsexperten eingeschaltet, die das Ausmaß des Hacker-Angriffs überprüfen. Außerdem wurden die Sicherheitsmaßnahmen weiter erhöht, um zukünftige Angriffe abwehren zu können.

Beim nächsten Einloggen ins Spiel müssen des Weiteren alle Spieler ihre Account-Passwörter ändern. Alle Diejenigen, die ihre Account-Daten für Rift auch für andere Online-Dienste verwenden, werden gebeten, auch dort ihre Passwörter zu ändern. Wer den mobilen Rift-Authetifikator für das Handy verwendet, muss sich, um diesen weiterhin verwenden zu können, neu verbinden.

Als Entschädigung bietet Trion World allen Rift-Spielern nach der Passwort-Änderung drei zusätzliche Tage Spielzeit, außerdem wird ein »Moneybags Purse« freigeschaltet, durch den Spieler die eingesammelten Münzen schlagartig um 10% erhöhen können.

Bisher gibt es noch keine genauen Informationen dazu, wie viele Spieler genau betroffen sind. Erst letzte Woche verzeichnete der Entwickler und Publisher Square Enix einen ähnlichen Hacker-Angriff auf einen Server mit sensiblen Daten. Insgesamt wurden bei Square rund 1,8 Millionen Benutzerdaten geklaut, jedoch sind die Hacker dabei nicht an Kreditkarten- oder Kontoinformationen herangekommen.

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