SimCity - Serienerfinder ärgert sich über Server-Probleme

Will Wright, der Schöpfer der Sim-City-Reihe, findet die Server-Probleme und die Startschwierigkeiten des neuesten SimCity »unentschuldbar«, ansonsten gefalle ihm das Spiel aber sehr gut.

von Christian Weigel,
07.05.2013 12:50 Uhr

Will Wright mag das neue SimCity, hält die Server-Probleme und den Always-On-Zwang aber für ein vermeidbares Ärgernis.Will Wright mag das neue SimCity, hält die Server-Probleme und den Always-On-Zwang aber für ein vermeidbares Ärgernis.

Während einer Diskussion an der kalifornischen Santa Cruz University sprach Will Wright, der ursprüngliche Erfinder von SimCity, auch über den neuesten Teil der Reihe.

Wright sagte, er würde Mitleid mit den Entwicklern empfinden, die zwar ein gutes Spiel produziert hätten - dieses leide aber unter dem Always-Online-System leide und könne sein volles Potential nicht ausschöpfen. Er selbst habe im Vorfeld eine derartige Entwicklung vorausgesehen, auch dass die drakonischen DRM-Maßnahmen Ärger nach sich ziehen würden.

SimCity sei für ihn kein Spiel, das er als Online-Spiel wahrnehme. Dass es nicht möglich sei, World of Warcraft in einem Flugzeug zu spielen, sei für ihn verständlich - bei SimCity sei ein Always-On-Zwang aber nicht zu verstehen. Er könne sehr wohl nachvollziehen, dass ein Kunde, der 60 Euro für ein Spiel zahlt, aufgebracht ist, wenn er sein Spiel nicht spielen kann.

Trotzdem fand Wright für das Spiel selbst nur Lob und behauptete, er würde es selbst sehr gerne spielen; auf die Probleme mit der KI, den Verkehrsroutinen und der Glassbox-Engine ging er nicht ein.

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