Star Citizen - Grundlagen für die Wirtschaft: Fracht und Handel

In der aktuellen Folge der Videoshow Around the Verse zu Star Citizen gehen die Entwickler auf Kiosksysteme und den Handel mit Waren ein.

von Benjamin Danneberg,
22.07.2017 17:05 Uhr

Star Citizen bekommt mit Alpha 3.0 die ersten Beschäftigungen neben Kampfmissionen: Fracht befördern und Handeln. Star Citizen bekommt mit Alpha 3.0 die ersten Beschäftigungen neben Kampfmissionen: Fracht befördern und Handeln.

Das Update 3.0 für Star Citizen bringt Monde und einen kleinen Planeten. Damit wird die Grundlage für ein komplettes Universum gelegt, das an Größe alle bisherigen Spiele in den Schatten stellen soll. Wir hatten bereits Gelegenheit in das neue Update reinzuspielen und uns mit den Entwicklern zu unterhalten. Die Titelgeschichte der aktuellen GameStar-Ausgabe zeigt, was wir gesehen haben und wie die kurz- bis mittelfristigen Pläne der Entwickler aussehen, um die gigantische Spielfläche nach und nach mit Inhalten zu füllen.

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Fracht und Handel im Fokus

Geplant ist die Veröffentlichung des 3.0-Updates für Ende August. Darin sollen wir erstmals Berufe ausüben können: Frachtschubsen und damit einhergehender Handel stellt einen großen Teil des Inhalts dar. Das aktuelle AtV beschäftigt sich deshalb mit vollautomatischen Handelsstationen (Kiosks) und Handelswaren.

Star Citizen - Kiosks und Handelswaren (AtV) 29:28 Star Citizen - Kiosks und Handelswaren (AtV)

Spieler werden erstmals in der Lage sein, Handelswaren zu kaufen und zu verkaufen. Das findet an sogenannten Kiosks statt, vollautomatischen Handelsstationen mit einer eigens dafür entwickelten Benutzeroberfläche. Darin sollen wir sortieren, filtern und vergleichen können. Eingekaufte Gegenstände schicken wir entweder in unser Inventar, direkt ins Schiff oder andere, dafür vorgesehene Orte.

Das Beladen eines Schiffes wird eine Weile dauern, die Kisten und Container erscheinen anfangs automatisch am Zielort. Später sollen eventuell NPCs das Beladen übernehmen - und das dauert eben einige Zeit. Manuelles Verschieben von Fracht geht anfangs nur bis zu einer gewissen Kistengröße, beispielsweise wenn wir Waren aus havarierten Raumschiffen bergen.

An der prozeduralen Generierung von Städten und ganzen Stadtplaneten wird bereits gearbeitet.An der prozeduralen Generierung von Städten und ganzen Stadtplaneten wird bereits gearbeitet.

Klassische Ökonomie

Mit dem Fracht- und Handelssystem wird erstmals auch eine grundlegende Ökonomie ins Spiel gebracht. Dabei bestimmen die lokalen Vorräte den Preis für Waren. Fabriken und Geschäfte benötigen Rohstoffe und Gegenstände für den Betrieb und sorgen für die Nachfrage. Spieler können so ganz klassisch den Markt beeinflussen und auch zu einem gewissen Grad manipulieren, etwa durch künstliche Verknappung von Rohstoffen an bestimmten Orten (beispielsweise durch das Abfangen und Überfallen von Handelsschiffen) um den Preis in die Höhe zu treiben.

Fracht und Gegenstände werden persistent sein, Spieler können also damit beginnen, Waren, Rohstoffe und Gegenstände zu lagern.

Star Citizen - Atmo-Trailer zur Schiffswrack-Suche: Lost and Found 2:15 Star Citizen - Atmo-Trailer zur Schiffswrack-Suche: Lost and Found

Studio-Update: Frankfurt

Das Studioupdate der Woche kommt aus Frankfurt. Das VFX-Team arbeitet in letzter Zeit verstärkt an Cinematics für Squadron 42. Im AtV gibt es sogar eine kurze Szene zu SQ42 (ab 11:30 im Video), in der wir eine taktische Übersicht in einem Besprechungsraum sehen, sowie einen von Liam Cunningham (Game of Thrones) gespielten Charakter.

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Darüber hinaus wird bereits immer mehr Arbeit in die Features gesteckt, die nach 3.0 kommen sollen. Dazu gehört die verstärkte Arbeit an prozeduralen Städten und an Planeten, ein kurzer Einblick in die Vegetation des Planeten Hurston wird im Video gezeigt. Die Landezone Levski auf Delamar wurde außerdem Tests unterzogen, bei denen festgestellt werden sollte, wie viele NPCs sinnvoll eingefügt werden können. Dazu gehörten auch Stresstests für den Server. Erstmals wurde auch das geplante Straßensystem für Planeten gezeigt.

Cyclone AntiAir-Variante:Der Kampfbuggy kann sich auch direkt mit Raumschiffen anlegen. Cyclone AntiAir-Variante:Der Kampfbuggy kann sich auch direkt mit Raumschiffen anlegen.

Konzeptverkauf: Tumbril Cyclone

Auf Straßen muss gefahren werden, also kommt es nicht überraschend, dass der URSA-Rover Gesellschaft bekommt. Der Cyclone-Buggy kommt in vier (ziemlich teuren) Varianten, darunter der Cyclone-TR mit einem montierten Maschinengewehr. Der schnelle Buggy kann aber noch mehr: Es gibt mit dem Cyclone-AA sogar eine Flugabwehrvariante, die Boden-Luft-Raketen verwendet.

Damit soll sich zukünftig das Kriegsgeschehen auch auf Boden-Luft-Auseinandersetzungen ausdehnen. Eine funktionierende Implementierung vorausgesetzt, bietet das viele interessante Gameplay-Möglichkeiten, vor allem auch in Bezug auf Konflikte zwischen Spieler-Organisationen.

Hinweis: Alle Fahrzeuge werden sich mit dem kommerziellen Release von Star Citizen im Spiel erarbeiten lassen - niemand muss Geld für diese Fahrzeuge ausgeben, außer um die Entwicklung (mittlerweile sind über 440 Mitarbeiter bei CIG tätig und es wird weiter eingestellt) finanziell zu unterstützen. Der Cyclone-Buggy wird unseren Informationen nach noch nicht in Update 3.0 spielbar sein.

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