Star Wars: Rogue One - Rückkehr bekannter Figuren mittels CGI bleibt Einzelfall

In Rogue One wurden bekannte Star-Wars-Figuren mittels CGI zu neuem Leben erweckt, was für reichlich Kritik sorgte. Jetzt sprachen die Macher über die eingesetzte Technik und warum der Schritt wichtig war.

von Vera Tidona,
28.12.2016 12:23 Uhr

Star Wars: Rogue One - Filmkritik-Video: So gut ist das erste Spin-Off (Spoilerfrei) 22:55 Star Wars: Rogue One - Filmkritik-Video: So gut ist das erste Spin-Off (Spoilerfrei)

Der Star-Wars-Ableger Rogue One wird derzeit äußerst erfolgreich in den Kinos weltweit gezeigt. Nach zwei Wochen hat der Film bereits mehr als 573 Mio. US-Dollar in den Lichtspielhäusern eingenommen.

Trotz des enormen Erfolgs gab es einige Kritikpunkte von Seiten der Fans und Filmkritiker, wie etwa die Einbindung bekannter Star-Wars-Charakteren aus der Original-Trilogie mittels computeranimierter Technik (CGI).

Da Rogue One: A Star Wars Story die unmittelbare Vorgeschichte zu Episode IV: Eine neue Hoffnung (Krieg der Sterne) aus dem Jahr 1977 von George Lucas erzählt und zwischen den Filmen knapp 40 Jahre liegen, stehen die damaligen Schauspieler aus verständlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. So wurden die Rollen neu besetzt und mittel CGI an das damalige Aussehen der Originaldarsteller angeglichen, wie etwa Grand Moff Tarkin und Prinzessin Leia.

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»CGI-Einbindung war wichtig«

Nun äußerte sich der dafür Verantwortliche Lucasfilm-Mitarbeiter und Effekte-Spezialist John Knoll gegenüber der New York Times und versicherte, dass man sich sehr viel Mühe mit der Einbindung der Charakteren gegeben habe, man immer wieder Dinge verbessern hat und am Ende mit dem Ergebnis durchaus zufrieden war. Dabei stand immer die goldene Regel im Vordergrund: »Realismus übertrifft Ähnlichkeit!«.

CGI-Einsatz war ein Einzelfall

Dennoch glaubt er nicht daran, dass man nun die Tür dafür geöffnet habe, tote Schauspieler durch diese Technik in Filmen für ewig weiterleben zu lassen, was viele Fans befürchten. Es sei ein absoluter Ausnahmefall, bekräftigte Knoll. Man habe es aus reinen und klar inhaltlichen Gründen gemacht.

Die Alternative, die Figur per Hologram auftreten zu lassen oder im Dialog mit anderen Personen, habe es immer geben, bestätigte er. Diesen Weg wäre man aber wohl erst dann gegangen, wenn man am Ende mit der CGI-Umsetzung nicht zu hundert Prozent zufrieden gewesen wäre.

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Technik zu teuer

Schließlich sei es auch eine teure Angelegenheit, sich dieser Technik zu bedienen: »Es ist so extrem arbeitsintensiv und teuer, das zu tun. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand dies einfach so macht.«, so Knoll und betonte noch einmal »Es machte nur für diesen einen Film Sinn.«

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