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Traumspiele 2004: Story

Immer nur Aliens abballern ist langweilig: Wirklich gute PC-Spiele verführen mit dramatischer Story, Romantik und glaubwürdigen Figuren. GameStar erklärt, wie das funktioniert.

01.03.2004 13:28 Uhr

Report: Traumspiele 2004Report: Traumspiele 2004

Gut gegen Böse, kleiner Mann kommt groß raus, schöne Frau liebt wilden Kerl - spannende Geschichten können ganz simpel sein. Und trotzdem locken Storys wie die von Herr der Ringe Menschenmassen ins Kino, bewegt Star Wars Millionen von Fans, sorgen viele Liebesfilme für Tränenströme und schmelzende Herzen.

Und am PC? Wann saßen Sie das letzte Mal mit einer Packung Taschentücher vor dem Rechner? Wann haben Sie darauf gehofft, dass die Elfenfee auf dem Monitor endlich den Ritter küsst? Trotz guter Ansätze in jüngster Zeit hat die PC-Spielebranche immer noch Schwierigkeiten, neben spektakulärer Grafik auch packende Storys zu entwickeln. Doch Besserung ist in Sicht: Immer mehr Designer begreifen, dass gute Grafiken und packende Spielprinzipien heutzutage selbstverständlich sind und sie deshalb mehr Emotionen bieten müssen. GameStar verrät, welche spannenden Geschichten Sie in nächster Zeit erwarten.

Happy-End am PC

Max Payne 2: Mit Mona und Max erleben Sie einen Thriller.Max Payne 2: Mit Mona und Max erleben Sie einen Thriller.

Wieso ein gutes Spielprinzip nicht reicht, wenn die Handlung fehlt, erläutert Kultdesigner Peter Molyneux (Black & White): »Die Story liefert die Richtung, die jedes Spiel braucht.« Mit einer guten, schlüssigen Geschichte wissen Sie etwa in einem Rollenspiel oder Adventure auch ohne Quest-Log oder plumpe Hinweise, wo Sie als Nächstes hinmüssen.

Die Storys von Computerspielen nähern sich denen von Filmen an. Immer öfter spielen neben dem Helden andere Figuren eine Rolle - neben Max zum Beispiel Mona in Max Payne 2. Aber: Im Gegensatz zum Kino kommt es in Spielen beinahe immer zu einem Happy End - schließlich würde jeder zu Recht empört reagieren, der 30 Stunden oder mehr investiert und am Ende mit einer Niederlage dasteht. Dazu Martin Löhlein, bei Jowood für den Echtzeit-Hit Spellforce zuständig: »Es gibt in unserem Spiel kein Game over, der Avatar kann nicht wirklich sterben. Damit fehlt uns eines der emotional stärksten Momente.« Im Film mag ein trauriges Ende zwar selten sein, es kommt dennoch viel öfter vor als in Spielen (seltenes Beispiel: Mafia).

Am PC gibt es trotz dieser kleinen Einschränkung jede Menge prickelnde Storys: 2003 haben uns etwa Knights of the Old Republic mit seiner epischen Handlung oder die arabischen Abenteuer von Prince of Persia 4 besonders gefallen. Der Hauptgag von Deus Ex 2 ist, dass man die Handlung durch seine Entscheidungen stark beeinflussen kann. Und das überaus beliebte Max Payne 2 (Actionspiel des Jahres der GameStar-Leser) bietet nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch noch eine äußerst düstere Haupthandlung. Prädikat: filmreif!

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