Frage zum Wertungssystem

Dieses Thema im Forum "Fragen an die Redaktion" wurde erstellt von Danyo, 1. November 2011.

  1. Danyo

    Danyo
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    Hey,

    Die Frage wurde bestimmt schon 1mio durchgekaut, trotzdem grübel ich gerade darüber, wieso bei einem so subjektiv einzuschätzenden Medium eine Skala von 1-100 gewählt wurde.

    Das man mit einem Fazit oder Testbericht besser fährt, um sich eine Einschätzung zu machen ob einem Spiel XY gefällt oder nicht ist klar, aber warum die Mühe mit den Wertungskästen? Und vor allem an welcher Skala orientiert sich beispielsweise eine Wertung von 90? Hat es nun 90% von was auch immer erreicht. Was müsste ein Spiel bieten um eine 100 zu bekommen? Könnte das jetzt endlos fortsetzen, eine zufriedenstellende Antwort werde ich in diesem Thread eh nicht erhalten (eher ein "blabla wurde schon 100xbesprochen, was wes. überflüssiger als der Thread wäre), aber vielleicht ja doch.

    Eine Wertungsskala von 1-10 z.b. empfänd ich wes. plausibler. Dann wäre ein Spiel mit 9/10 sehr gut, 8/10 gut. Aber was ist der Unterschied nun zwischen einer Wertung von 85 und 87? Macht das Spiel jetzt 2% mehr Spaß?

    Naja, mal schauen was aus dem Thread wird^^
     
  2. Und was machst du wenn du ein Spiel hast das zu schlecht für 9/10, aber besser als die 8/10 Spiele ist?

    Wo ist der Unterschied zwischen dem von dir bemängelte 90/100 und dem von dir favorisiertem 9/10? Die Wertung ist doch genauso wie du willst nur mit einer Stelle mehr um Abstufungen zu realisieren.

    Sorry dein Post ist Schwachsinn, wieso sollte 1-10 plausibler sein als 1-100?

    Zumal der Wertungskasten sowohl auf der Seite als auch im Heft erklärt wird.
     
  3. electric Ein M-A-S-S-I-V

    electric
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    Der größte Kritikpunkt ist imo bis heute, das ein vergleichbarer Wert fehlt. Was nützen mir 89%, wenn ich nicht weiß, in welcher Relation die Wertung steht.
     
  4. electric Ein M-A-S-S-I-V

    electric
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  5. Kannst doch die Wertungen vergleichen. :nixblick:
     
  6. Der totale Schwachsinn. Die Wertung entsteht aus Einzelwertungen, viele davon rein technischer Natur, aber die Gesamtnote soll dann aussagen wieviel Spaß das Spiel macht. :ugly:

    @Prozenteinteilung: "50 bis 59 Durchschnittskost mit diversen Macken". Selbst Arcania bekam 69 %, das allein zeigt schon wie unsinnig das ganze System ist.
     
  7. maximiZe

    maximiZe
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    >implizierend, man könne Spiele abgesehen von Fortsetzungen auf Basis einer Wertung miteinander vergleichen
     
  8. Spiele mit schlechten Texturen und Polygonarmut wie z.B. Frozen Synapse werden abgewertet weil die grafik so schlecht ist und Spiele wie WOW bekommen ne sehr gute Grafikwertung, weil ja alles so stimmig designt ist und zum Spiel passt. :ugly:
     
  9. GameStar benutzt doch ein System X/10, verstehe nicht, wo das Problem ist?:nixblick:
     
  10. Sternitzky

    Sternitzky
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    Nein, denn Spaß ist von individuellen Vorlieben abhängig. Dem einen kann etwas Spaß machen, was den anderen total anödet.

    Es ist eher so, daß das Spiel, welches 2 Prozentpunkte mehr hat, eine bessere Umsetzung hat bzw. besser umgesetzt worden ist. Also sagt die Zahl mehr etwas über den qualitativen Charakter aus; den des Spieles alleine, ohne den Schnickschnack drumherum (wie bei der CBS). Also ist es eher eine Qualitätswertung als eine Spielspaßwertung. Man kann die Spiele miteinander vergleichen, wie gut sie umgesetzt worden sind. Selbst wenn einem Spiel Y mehr Spaß macht, kann man Spiel X zugestehen, daß es besser umgesetzt worden ist.
     
  11. Das würde funktionieren wenn die GS die Wertungen nicht hinbiegen würde. Solange aber die Einzelwertungen zur Gesamtwertung gebogen werden funktioniert dein System nicht. Dass sie das tun hat gleich zur Einführung des Systems die Doom3-Wertungskonferenz gezeigt. :ugly:
     
  12. Sternitzky

    Sternitzky
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    Aber wird es dadurch besser, das System durch eines zu ersetzen, wo die Manipulationsmöglichkeit noch bedeutend größer ist?

    Manipulierversuche kann es überall geben, entscheidend ist aber, wie leicht sie aufgedeckt werden können. Dadurch unterscheidet sich ein gutes von einem schlechten System.
     
  13. Aber welchen Wert hat ein System wenn es von vornherein auf Manipulation ausgelegt ist? Würden die Spiele wirklich nur anhand der 10 Unterkategorien gewertet werden sähen die Wertungen einiger Blockbuster aber ziemlich mies aus. Siehe Rage, da wurde auf jede Kategorie mindestens ein Punkte extra draufgelegt obwohl es fast überall Schwächen hat.

    Da hab ich lieber völlig subjektive Zahlen von Testern die ich anhand ihres Geschmacks einordnen kann.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. November 2011
  14. Sternitzky

    Sternitzky
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    Ausgelegt? Blöde Frage. Da könnte ich genauso gut fragen: Welchen Wert hat zwischenmenschliche Konversation, wenn sie von vornherein auf Manipulation ausgelegt ist?

    Sowas blödes. Nichts, aber auch gar nichts, kann Dich vor dem Faktor Mensch schützen. Sei es eine Wertungszahl, sei es zwischenmenschliche Konversation, ja sogar der reine Testtext oder gar die Screenshots! Ist gibt kein Wohlfühlpaket Deluxe, damit man auch im hirnlosen und naiven Zustand vollends geschützt ist.

    Alles kann man manipulieren. Man kann nur die Risiken minimieren, indem man die Aufdeckungsmöglichkeit erhöht.
     
  15. Ich glaube wird reden aneinander vorbei.

    Bei allen Wertungssystemen geht es darum dass man Spiele miteinander vergleichen kann. Sowas kann man (halbwegs) objektiv oder subjektiv manchen, solange der Leser weiß woran er ist, ist das kein Problem

    Die GS wollte das aber soweit runterbrechen dass man z.B. sogar rausfinden kann welches das grafisch tollste Spiel am Markt ist. Es werden also 10 subjektive/objektive Wertungen zu einer Summe zusammengefasst. Klingt auch noch nachvollziehbar.

    ABER: Was genau sagen die Unterwertung letztlich aus wenn dann nochmal nachkorrigiert wird weil die Endsumme nicht wie gewünscht ausfällt. Das ist dann weder objektiv noch subjektiv, das ist garnichts mehr.
     
  16. Zum einen weil auch die einzelnen Unterpunkte nicht vergleichbar sind. Siehe WOW und Frozen Synapse. Beide Textur/Polygonarm, beide stylistisch perfekt auf das Szenario zugeschnitten. FS wird abgewertet weil die Grafik so schlecht ist, bei WOW wird gesagt die Grafik ist schlecht, aber aufgrund des Stils und weil ja alles so schön passt gibts ne hohe Grafikwertung.
     
  17. Genau das meine ich ja. Es wird ständig an den Unterwertungen gedreht bis die Gesamtsumme paßt.
     
  18. foramentor

    foramentor
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    Ist das jetzt nicht eine klassische Unterstellung?
    :nixblick:
     
  19. +Siak+

    +Siak+
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    Dem stimme ich absolut zu!

    Sollte eigentlich auch jedem klar sein, dass dieses System aus von dir beschriebenen Gründen nicht anders funktionieren "kann" und ein verbissenes festhalten daran, wegen dieser Offensichtlichkeit zur Notwendigkeit des "Nachkorrigieren", eigentlich schon peinlich ist:

    1. Zuerst ist die Gesamtwertung da, die sich richtigerweise und aus guten Gründen (Vergleichbarkeit einzelner Spiele untereinander) an der Gesamtnote der Konkurrenzprodukte ausrichtet.
    2. Und dann "müssen" die Einzelwertungen, folglich und zwangsläufig, so "ausgerichtet" werden, dass man exakt auf diese Gesamtnote kommt.

    Anders herum kann dieses System gar nicht funktionieren und daher ist es Augenwischerei zu glauben/behaupten, die Gesamtnote sei die Summe der Einzelwertungen.
    Im Gegenteil. In der Praxis sind die Einzelwertungen die (notwendige) Folge der zuvor aufgrund des Vergleichs mit der Konkurrenz festgelegten Gesamtwertung!

    Edit:
    Probiert es doch einfach mal selbst aus. Bewertet drei Spiele die ihr gut kennt, indem ihr die Einzelwertungen festlegt und am Ende zusammen zählt.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr am Ende mit der Gesamtwertung nicht völlig zufrieden seid, weil diese bei der Vergleichbarkeit der Spiele untereinander, nicht mit eurem "Gesamteindruck" des "Spielspaßes" der Spiele im Vergleich untereinander überein stimmt. Und dann werdet ihr geneigt/genötigt sein, einzelne Einzelwertungen um den einen oder anderen Punkt zu korrigieren, damit die Endnote zu eurer Meinung passt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2011
  20. DaOnly1

    DaOnly1
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    Ah Mr. Winterbottom...

    Naja ich bin nach wie vor kein Freund des aktuellen Systems, weil ich nach wie vor der Meinung bin, dass Spielspaß am Ende des Tages mehr ist als die mathematische Addition von Einzelfaktoren.
    Das an den Einzelwertungen "geschraubt" wird macht es nicht besser. GS verneint zwar immer das dem so ist, aber in einigen (hier bereits genannten) Fällen ist das einfach offensichtlich.

    Aber was will man machen? Diese Diskussion wird seit 5 (?) Jahren geführt und es wird sich an den grundlegenden Argumenten für die eine, oder die andere Seite nichts mehr ändern fürchte ich.
     
  21. Schau dir die Doom3 Wertungskonferenz an. ;)

    Jörg Langer und Christian Schmidt haben ja in ihren Blogs/Spiegeltexten mehr oder weniger eingestanden dass das System Schrott ist. Und das waren DIE Verfechter des Systems.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. November 2011
  22. DaOnly1

    DaOnly1
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    Ich bin übrigens der Meinung das genau DIESER Umstand der Grund dafür ist das die Wertungskonferenzen irgendwann sang- und klanglos verschwunden sind.
     
  23. maximiZe

    maximiZe
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    +++

    Der Lesertest von Hendrik Weins. :atomrofl:
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. November 2011
  24. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Man sollte einfach die SPielspasswertung von der "Technik" wertung entkoppeln.

    Jeder weiss das SPielspasswertungen nicht Objektiv sein KÖNNEN, Techník wertungen aber durchaus...
     
  25. Man sollte sich mal von dem Gedanken lösen, ein Spiel haarklein zerlegen zu müssen, um es zu bewerten. Weiter oben fragt jemand "Wie willst du dann ein Spiel bewerten, das zwischen 8 und 9 Punkten Spielspaß bietet?". Ehrlich, ist das unbedingt notwendig? Gib dem Spiel eine 8, und gut ist's. Manch einer wird's mit Tendenz zur besseren Wertung sehen, andere eher etwas schlechter.
    Und wie genau unterscheidet man zwischen 81 und 82? Kauft man sich als Spieler besser das 82%-Spiel, da es mehr Spaß macht, als das 81%-Spiel?
    Worauf ich hinaus will: Wie genau kann man ein Spiel überhaupt objektiv bewerten?

    Im Grunde reicht es doch, eine ungefähre Einschätzung des Gesamtspielspaßes zu geben -- der subjektive Eindruck schwankt doch sowieso, wie zum Beispiel jüngste Diskussionen über das sehr gut bewertete, aber von Spielern teilweise kritisch hinterfragte "Batman: Arkham City" zeigt.
    Die Technik wiederum sollte nur Ausschlag geben, wenn sie den Spielspaß besonders negativ oder eben positiv beeinflusst (wie zum Beispiel hervorragendes Sounddesign oder eben ein atmosphärischer Grafikstil).

    Bei GameStar stören mich eigentlich mehr die variablen Kategorien.
    Beispielhaft die Tests zu Stronghold 3 und Anno 2070.
    Bei beiden werden zusätzlich zu den 6 Grundkategorien noch KI und Einheiten & Gebäude bewertet.
    Bei Stronghold 3 aber noch die beiden Punkte Missionsdesign und Kampagne (die man leicht auch hätte zusammenfassen können). Bei Anno 2070 hingegen Startpositionen (äh ... aha!) und Endlosspiel.
    Klar, es ist schön, dass man versucht, die Stärken eines Spiels zu finden und dort den Maßstab anzulegen -- aber es macht das System nicht unbedingt transparent und schon gar nicht transparenter als eine einfache, meinetwegen zweistellige, aber vor allem gut begründete Wertungszahl am Ende des Textes.
     
  26. Danyo

    Danyo
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    Also ich habe mit den Link zu den einzelnen Erklärungen angeschaut. Das die Spielspaß Wertung aus der Summe der einzelnen Teilwertungen resultiert mag zutreffen, ist aber in meinen Augen schwachsinn. Zum einen gibt es soweit ich weiß keinen "Fragekatalog" für beispielsweise jedes Genre, sondern es wird bei jedem Spiel ein individueller Fokus fehlt und man somit umso schwieriger Vergleichen kann.

    Und zu meiner Überlegung mit einem 1-10 System bin ich nur gekommen, weil Wertungen die max. 5Punkte auseinander liegen einfach nichtssagend sind. Eigentlich würden sogar nur 5 Wertungen reichen. Absolutes Ausnahmespiel, sehr gutes etc.

    Also wie gesagt, wenn schon so ein "durchdachtes" Bewertungssystem, dann bitte auch in einer cleveren Umsetzung und verwendet wenigstens für jedes Spiel die gleichen Kriterien.
     
  27. captain_drink

    captain_drink
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    Tatsächlich würden wohl drei Abstufungen reichen: Gut - Mäßig - Schrott. Die lassen sich auch aus dem Text abstrahieren, dazu benötigt niemand einen Wertungskasten, geschweige denn -system. Das hieße aber auch, dass Publisher nicht mehr werbewirksam GS-Wertungen auf die Packungen oder in Anzeigen drucken könnten - was die eingangs gestellt Frage nach dem Zweck von Wertungen beantwortet.
     
  28. Ich war jung und brauchte...irgendwas! :ugly:
     
  29. Spiritoger gesperrter Benutzer

    Spiritoger
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    Das Thema ist sooo alt. Aber ändern tut sich doch nichts. Wie oft haben ich und andere optimierte Wertungssysteme hier vorgeschlagen.

    Was soll's. Wenn mich ein Spiel sehr interessiert, dann kaufe ich es eh, sofern es keinen Steam- oder sonstigen Onlinezwang hat. Wenn es mich interessieren könnte, dann lese ich mind. ein, zwei Tests und schaue mir mind. fünf Wertungen an, bevor ich entscheide. Ansonsten lese ich gerne mind. einen Test rein zur Unterhaltung von jedem Spiel, das erscheint. Da ist mir die Wertung auch ziemlich egal, wenn auch interessant, wie darauf gekommen wurde.
     
  30. Danyo

    Danyo
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    Ich weiß, dass die Thematik uralt ist (habe glaube ich im alten PB mal einen Thread dazu erstellt). Nur gibt es bis heute keine wirkliche Begründung und auch auf eine Stellungnahme seitens der Redakteure brauch man auch nicht warten, weil sie vermutlich selbst keine plausible Erklärung dafür haben.

    Es scheint übrigens auch eine deutsche Eigenheit zu sein (siehe PC Games, 4Players etc), habe aber auch Ewigkeiten kein US. Pendant oder so in der Hand gehabt um das vergleichen zu können.
     
  31. captain_drink

    captain_drink
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    Tatsächlich ist man im UK und teilweise auch in den USA nicht nur in der Diskussion, sondern auch bei deren Umsetzung um einiges weiter. Hierzulande wird die Lust am Analysieren und Tabellarisieren gerne einem ominösen "deutschen Naturell" zugeschrieben. Abseits solcher biologistischen Herleitungen besteht die wohl plausibelste Erklärung darin, dass die Computer Bild Spiele seit ihrem Markteintritt mit dem akribischen Sezieren von Spielen großen ökonomischen Erfolg aufweisen konnte
     
  32. maximiZe

    maximiZe
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    Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der etwas auf die Wertungen der CBS gibt. Der einzige Grund für ihren ökonomischen Erfolg sind imo die grundsätzlich konkurrenzlosen Vollversionen.
     
  33. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Ich gehe oftmals nach den Wertungen der CBS, besonders wenns nach der Produktqualität geht, wenn Gamestar & co Bugs schon ignorieren muss ich schon die CBS zu rate ziehen
     
  34. captain_drink

    captain_drink
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    Ich auch nicht. Was ich bisher allerdings so mitbekommen habe, glauben manche Verantwortliche bei Verlagen tatsächlich, dass die Art der Bewertung, wie sie von CBS zelebriert wird, in direktem Zusammenhang mit den Verkaufszahlen steht. Diesem (vermeintlichen?) Bedürfnis versucht man so gut es geht nachzukommen. Auffällig ist es nämlich schon, dass das mikroskopische Zerpflücken von Spielen im Print-Segment sehr beliebt, online hingegen eher verpönt ist (ausgenommen den Fall, dass Print-Leute ins Online-Geschäft gewechselt sind).
     
  35. Hihi... kann mich noch erinnern, dass ich mich irgendwann zwischen 2000 und 2003 hier ständig mit der Redaktion wegen dieser dämlichen Wertungen gekloppt habe. Witzig, dass es zehn Jahre später immer noch diskutiert wird, nur mit dem Unterschied, dass das Wertungssystem sogar noch dramatisch sinnloser geworden ist.

    Vielleicht will der verbliebene Markt das ja tatsächlich. Aber auch der wird in den nächsten zwei Jahren austerben.

    Gruß,
    unit.
     
  36. Ich persönlich finde das System nicht schlecht, Problem ist eher das man einen radikalen Schnitt braucht. Wenn man System mit den Einzelwertungen knallhart durchzieht werden kaum noch Spiele an der 90 Punkte Marke kratzen können. Ich persönlich würde das als gut so empfinden. Das Spektrum geht von 0-100 und nicht von 95-70. Ein mittelmäßiges Spiel sollte auch nur ne Mittelmäßige Wertung von 50-60 bekommen und nicht eine Gute bei 70. So ist auch eine größere Transparenz gegeben da sich die Wertungen deutlicher voneinander Unterscheiden.

    Das werden die Redakteure aber nicht tun, den wenn sie das durchziehen, verlieren alle alten Wertungen mit einem Mal ihren wert bzw. müssten neu bewertet werden damit die Vergleichbarkeit wieder hergestellt ist und die Gefahr ist groß, dass das System bei den Kunden nicht ankommt die vermutlich erstmal zu Recht irritiert währen das ein Spiel bei der PCGAMES ne 95 und bei der GS nur 87 bekommt.
     
  37. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Naja PCGames ist mit 90er Wertungen relativ knauserig, die geben im Zweifelsfall lieber eine 89% als eine 90%
     
  38. War ja auch nur so Beispielhaft daher gesagt.
     
  39. Eru

    Eru
    Ich finde es teilweise fraglich, wie die Noten der CBS errechnet werden. Trotzdem stimmten die Wertungen (damals, als ich noch Zeit und Muße hatte neue Spiele zu spielen und mir Tests durchzulesen) mit meinem Spielspaßempfinden meist besser überein, als die Wertungen, die z.B. vom GameStar vergeben wurden, auch, wenn mir die Test hier besser gefallen haben.
    Demnach war für mich, zumindest die Endwertung, der CBS manchmal ganz interessant.
     
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