Gainward Geforce GTX 460 2,0 GByte Golden Sample im Test | Seite 2
Das bringt 2,0 GByte Speicher
Benchmarks 8x AA / 8x AF
Far Cry 2
Dirt 2
H.A.W.X.
Lautstärke & Stromverbrauch
Das Kühlaggregat ist leistungsfähig, aber nicht gerade leise.
Wie die meisten anderen Geforce GTX 460 so hat auch die Gainward Geforce GTX 460 2,0 GByte Golden Sample einen im Leerlauf leisen Lüfter. Allerdings scheint der etwas unregelmäßig zu rotieren – zumindest klingt er leicht abgehackt. Unter Volllast, wo die Karte in den hörbaren Bereich aufdreht, sticht der unrunde Klang deutlicher heraus. Aus den meisten Spiele-PCs dürfte die Karte dennoch nicht wahrzunehmen sein. Wenn die übrigen Bauteile und Lüfter aber auf eine niedrigere Geräuschkulisse hin optimiert sind, dann ist die Gainward Geforce GTX 460 2,0 GByte Golden Sample zu laut (und auch lauter als Nvidias Referenzdesign).
Durch die kürzere Baulänge und die zur Seite ausgelegten Stromanschlüsse passt die Gainward-Platine auch in Gehäuse mit wenig Platz. Die Chiptemperaturen liegen mit 30 Grad im Leerlauf und 75 Grad unter Last allerdings deutlich unter dem Originalbauteil von 46 beziehungsweise 83 Grad. Da der größere Speicher zusätzliche Energie benötigt, schnellt der Stromverbrauch unseres Grafikkarten-Testsystems im 3D-Modus von 265 auf 288 Watt in die Höhe, ohne dass das irgendwie der Spieleleistung zu Gute käme.
Stromverbrauch
Chiptemperatur
Fazit
Für uns nicht überraschend profitiert die Gainward Geforce GTX 460 2,0 GByte Golden Sample in keinster Weise von ihrem üppigen Videospeicher. Die 50 Euro oder fast 30 Prozent Aufpreis rechnen sich auch für Besitzer größerer Monitore deshalb nicht. Im Zweifel kaufen Sie besser eine ab Werk stark übertaktete Geforce GTX 460 mit 1,0 GByte wie die Palit Sonic Platinum oder die Asus ENGTX460 DirectCu Top – die sind in Spielen zumindest bis 1920x1200 beinahe genauso schnell wie Geforce GTX 470 und Radeon HD 5870.
» Checkliste: Grafikkarte kaufen
» The Way Its Meant To Be Played - Pro PC-Spiele oder kontra Radeon
» Geforce-Historie: 15 Jahre, 15 Hardware-Generationen