Nvidia Geforce GTX 465 im Test
Die günstigste Geforce-GTX-400 im Test
Mit einem Preis von 300 Euro ist die Geforce GTX 465 die günstigste High-End-Grafikkarte von Nvidia. Wir testen die Karte mit unseren Benchmarks und überprüfen Lautstärke und Stromverbrauch.
Von
Hendrik Weins
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Datum:
31.05.2010
Nvidia rundet das Grafikkarten-Angebot der neuen GTX-400-Serie nach unten hin ab. Nach der rund 500 Euro teuren Geforce GTX 480 und der Geforce GTX 470 für 350 Euro soll nun die Geforce GTX 465 neue Käufer begeistern. Mit einem Preis von rund 300 Euro steht die Karte in direkter Konkurrenz zur gleichteuren Radeon HD 5850 von ATI.
Wie die großen Brüder GTX 480 und GTX 470 erfüllt auch die Geforce GTX 465 alle modernen technischen Anforderungen wie GPU-PhysX (auf der Grafikkarte berechnete Physikeffekte), DirectX 11 und extrem hohe Kantenglättungsmodi für bessere Bildqualität. Allerdings hat Nvidia den Chip der GTX 465 stark beschnitten. Zwar liegen die Taktfrequenzen nahezu gleichauf mit einer Gefroce GTX 470, Speicheranbindung und die Shader-Anzahl wurden aber massiv reduziert. Ob die Karte dadurch zu langsam geworden ist oder dennoch den Kauf wert ist, prüfen wir in hunderten Benchmarks. Da die Modelle der GTX-400-Serie als Stromfresser mit lauten Lüftern bekannt sind, testen wir die Karte außerdem mit aufwändigen Messungen auf Lautstärke und Stromverbrauch in unserer Schallschutzkammer.
Die Geforce GTX 465
Wie alle Karten der GTX-400-Serie basiert auch die Geforce GTX 465 auf der neuen Fermi-Architektur mit GF100-Chip. Dessen Funktionsweise und Besonderheiten haben wir bereits im Test zur Geforce GTX 480 und Geforce GTX 470 umfassend erläutert, daher verzichten wir an dieser Stelle auf eine ausführliche Erklärung und widmen uns ganz der Praxis und den Besonderheiten der GTX 465.
Das ist sie also, die 300 Euro teure Geforce GTX 465.
Äußerlich unterscheidet sich die GTX 465 (links) nicht von der GTX 470 (mitte). Die GTX 480 ist deutlich größer.
Die Geforce GTX 465 unterstützt DirectX 11 und die zugehörigen technischen Feinheiten wie Tesselation (dynamische Anpassung von Grafik-Details in Spielen) oder aufgebohrte Compute Shader für Berechnungen abseits der reinen Grafik. Allerdings hat Nvidia die GTX 465 im Vergleich zu den schnelleren Brüdern GTX 480 und 470 deutlich abgespeckt. So arbeiten bei der GTX 465 nur noch 352 Shader-Einheiten, deutlich weniger als die 448 der GTX 470 oder die 480 einer GTX 480. Auch die Taktfrequenzen wurden reduziert, wenn auch nicht dramatisch. Mit 608 / 1.215 / 3.208 liegen diese nur knapp unterhalb der 607/1.215/3.348 einer Geforce GTX 470. Schwerer wiegt da die Beschneidung des Speicher-Interface von 320 auf nun 256 Bit (Geforce GTX 480: 384 Bit). Damit sinkt die maximale Bandbreite von 133,9 (GTX 470) auf nun 102,7 GByte/Sekunde. Parallel zum Speicherinterface wird auch der Videospeicher angepasst und von 1.280 MByte bei der GTX 470 auf nun 1,0 GByte reduziert. Vor allem bei hohen Auflösungen und zugeschalteten Bildschirmverbesserungen wie Kantenglättung kostet der Kahlschlag spürbar Leistung wie unsere Benchmarks zeigen.
Blöd: Der Stromverbrauch sinkt trotz all dieser leistungsbeschneidenden Maßnahmen kaum. So genehmigt sich die Geforce GTX 465 unter Volllast immer noch 330 Watt -- fast 70 Watt mehr als der direkte Konkurrent Radeon HD 5850!
Äußerlich unterscheidet die GTX 465 sich nicht von der schnelleren, aber auch teureren Geforce GTX 470. Beide Karten werden mit zwei Sechs-Pol-Steckern mit Strom versorgt und die Platinenausmaße sind mit 24 x 9,5 cm identisch.
Technische Daten
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Geforce GTX 480
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Geforce GTX 470
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Geforce GTX 465
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Radeon HD 5870
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Radeon HD 5850
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Grafikchip
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GF 100
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GF 100
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GF 100
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RV870
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RV870
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Chiptakt
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700 MHz
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607 MHz
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608 MHz
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850 MHz
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725 MHz
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Shader
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480
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448
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352
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320
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288
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Shader-Takt
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1.401 MHz
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1.215 MHz
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1.215 MHz
|
850 MHz
|
725 MHz
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Textur-Einheiten
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60
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56
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44
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80
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72
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GDDR5-Speicher
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1.536 MByte
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1.280 MByte
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1.024 MByte
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1.024 MByte
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1.024 MByte
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Speichertakt (effektiv)
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3.696 MHz
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3.348 MHz
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3.208 MHz
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4.800 MHz
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4.000 MHz
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Speicher-Interface
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384 Bit
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320 Bit
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256 Bit
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256 Bit
|
256 Bit
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Speicher-Bandbreite
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177,4 GB/s
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133,9 GB/s
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102,7 GB/s
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153,6 GB/s
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128 GB/s
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Stromverbrauch Volllast (TDP)
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250 Watt
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225 Watt
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200 Watt
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188 Watt
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151 Watt
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Stromverbrauch Leerlauf (TDP)
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50 Watt
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30 Watt
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30 Watt
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27 Watt
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27 Watt
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Preis
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480 Euro
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350 Euro
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300 Euro
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400 Euro
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300 Euro
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