Microsoft Surface RT

Tablets   |   Datum: 08.11.2012
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Microsoft Surface RT im Test | Seite 2

High-End-Tablet für Windows-User

Ausstattung

Microsoft Surface RT : Der USB-Anschluss unterstützt nur beim noch nicht erhältlichen Surface Pro den USB-3.0-Standard. Der USB-Anschluss unterstützt nur beim noch nicht erhältlichen Surface Pro den USB-3.0-Standard. Das Gehäuse des 680 Gramm schweren Surface RT besteht aus einer Magnesium-Legierung und wirkt sehr hochwertig; sogar der praktische Standfuß auf der Rückseite des Tablets ist aus Metall. In der Front und auf der Rückseite finden sich Webcams, beide Kameras lösen mit 720p auf und bieten eine im Test nur bei guter Beleuchtung eine halbwegs akzeptable Bildqualität – für Videotelefonate per Skype reicht es allerdings. Seitlich am Gehäuserand sind eine Lautstärkewippe sowie links und rechts je ein Lautsprecher für den Stereoklang verbaut, über der Wippe befindet sich zudem ein Kopfhörerausgang.

Links liegt ein proprietärer Videoausgang, der nur per kostenpflichtigem Adapter zur HDMI-Buchse wird. Der USB-Port daneben ist beim Surface RT nur nach USB-2.0-Standard ausgelegt, während das Surface Pro einen USB-3.0-Port haben wird. Den etwas schwach magnetisierten Magnet-Stecker für das Ladekabel hat sich Microsoft mehr schlecht als recht von Apple-Notebooks wie dem MacBook Pro 17 abgeschaut. Geladen wird bei Microsoft nur per beiliegendem Netzteil, via USB lässt sich das Surface RT unverständlicherweise nicht mit Strom versorgen. Entsprechend ist auch der Zugriff auf den internen Speicher des Surface RT vom Rechner aus unmöglich.

Microsoft Surface RT : Der Standfuß ist praktisch und gut verarbeitet, bietet aber nur eine Notebook ähnlich Position, die sich hauptsächlich im stationären Einsatz bezahlt macht. Der Standfuß ist praktisch und gut verarbeitet, bietet aber nur eine Notebook ähnlich Position, die sich hauptsächlich im stationären Einsatz bezahlt macht.

Das Microsoft-Logo auf dem Rahmen unter dem Display ist nicht nur Dekoration, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht. Ein Druck auf das Symbol bringt den Nutzer direkt auf die ehemals Metro genannte Startoberfläche zurück. Unter dem Windows-Symbol, in der unteren Kante des Tablets, befindet sich dann der Anschluss für die beiden von Microsoft angebotenen Tastatur-Cover. Im Gegensatz zum Ladeanschluss an der Seite ist die magnetische Anziehung von Cover und Tablet deutlich kräftiger – die beiden Komponenten streben aus wenigen Millimetern Entfernung stark aufeinander zu. Dieser Effekt ist sinnvoll, halten Cover und Tablet so doch genauso gut wie iPad und die passenden Apple-Cover.

Die Akkukapazität liegt bei 31,5 Wh, was im Test für eine Laufzeit von bis zu neun Stunden bei alltäglicher Nutzung, maximal sechs Stunden beim Spielen und bis zu zwölf Tagen im Standby ausreicht. Googles Nexus 7 und Apples iPad halten allerdings länger durch.

Kamera

Microsoft Surface RT : Die Kameras eignen sich für nicht mehr als Schnappschüsse.

Foto 1
Die Kameras eignen sich für nicht mehr als Schnappschüsse.

Touch-Cover und Type-Cover

Uns stand zum Test des Surface RT das Touch-Cover zur Verfügung. Dieses lässt sich per Magnet-Clip mit dem Tablet verbinden und dient gleichzeitig als Tastatur und als Schutz für das Display. Angesichts des Aufpreises von 100 Euro fallen allerdings sowohl der optische als auch der praktische Mehrwert gering aus: Als Cover schützt es zwar das Display erfolgreich vor Kratzern, hinterlässt aber (immerhin leicht zu reinigende) Abdrücke auf dem Display. Hübsch ist zumindest die von uns genutzte dunkle Version nicht unbedingt, allerdings sieht Microsoft das Cover nicht als schmückende Oberseite des Tablets – das Gerät soll im Gegenteil sogar auf dem Cover liegen, so dass sich das Tablet bei Bedarf wie ein Notebookdisplay aufgeklappt werden kann.

Microsoft Surface RT : Das günstigere Touchcover bietet kaum ein besseres Schreibgefühlt als die Bildschirmtastatur. Das günstigere Touchcover bietet kaum ein besseres Schreibgefühlt als die Bildschirmtastatur. Als Tastatur eignet sich zumindest das Touch-Cover nur bedingt. Die Tasten sind nur auf einer Kunststoff-Oberfläche aufgedruckt und verfügen über keinerlei Druckpunkt. Der Name ist Programm – die Bedienung erfolgt per Touch, was das Schreibgefühl kaum von dem einer Bildschirmtastatur abhebt, dafür aber keinen Bildschirmplatz belegt. Mit etwas Übung lässt es sich mit dem Touch-Cover zwar passabel tippen, längere Texte sind aber nicht die Stärke der Simpel-Tastatur.

Sinnvoller dürfte das Type-Cover mit echten Tasten sein, das wir aber bisher nicht vorliegen haben, auch wenn dieses nicht nur drei Millimeter sondern fünf Millimeter hoch aufträgt. Allerdings wird das 64-GByte-Modell des Surface RT immer mit Touch-Cover ausgeliefert. Wer sich zusätzlich die hochwertigere Tastatur bestellt, hat 100 Euro für eine unbrauchbare und überflüssige Tastatur respektive eine billig wirkende Schutzhülle ausgegeben.

Microsoft Surface RT : Dank praktischem Standfuß und angeklemmter Tastatur arbeiten können wir mit dem Surface fast genauso arbeiten wie mit einem Net- oder Notebook, besonders wenn wir noch eine Maus anschließen.

Touch-Cover im Einsatz
Dank praktischem Standfuß und angeklemmter Tastatur arbeiten können wir mit dem Surface fast genauso arbeiten wie mit einem Net- oder Notebook, besonders wenn wir noch eine Maus anschließen.

Referenz für Dritthersteller

Einige Extras wie der stabile und extrem praktische Standfuß des Surface RT dürften sich andere Hersteller gerne bei Microsoft abschauen. Generell liegt die Verarbeitungsqualität des Surface RT auf sehr hohem Niveau. Es bringt nach einer gewissen Einarbeitungszeit sehr viel Spaß mit dem Tablet zu spielen, surfen und zu arbeiten. Mehr an Netbooks angelehnte Konzepte wie das Yoga 11 von Lenovo dürften zwar ebenfalls gut verarbeitet auf den Markt kommen und bieten mit ihrer vollwertigen Tastatur den vollen Netbook-Komfort. Allerdings dürften sich Dritthersteller gerne an den Preisen des Surface RT orientieren – das Yoga 11 kostet je nach Ausstattung fast das doppelte des kleinsten Surface-RT-Modells.

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Avatar Blutkasper
Blutkasper
#1 | 08. Nov 2012, 16:48
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BattleStarXXX
#2 | 08. Nov 2012, 16:53
Zitat von Blutkasper:
fehlt nur noch ne app, um dat Ding per Speichelfluss bzw feuchter Aussprache durch sichere Benetzungs-Erkennungs-Software zu bedienen, dann ists auch 100% spassti-tauglich, wie es sich für unsere moderne Generation gehört.


Und du bist es jetzt schon....
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Blutkasper
#3 | 08. Nov 2012, 16:53
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TYRON
#4 | 08. Nov 2012, 16:55
schade, aber war doch irgendwie absehbar.
die windows phones waren ja auch nicht das gelbe vom ei das gleiche passiert jetzt wohl auch mit den windows 8 tablets.
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Zalthor
#5 | 08. Nov 2012, 16:59
Zitat von Thomas95:
Ich ignorier dieses ganze RT-Zeugs, das Tablet mit Win8 Pro auf x86-Basis auf dem alle normalen Programme laufen wird INTERESSANT, vor allem der Preis :D


Jop, ja und aufjedenfall! Endlich jemand, der es gecheckt hat ;-)
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Avatar lionxx
lionxx
#6 | 08. Nov 2012, 17:00
Hm habe irgendwie erwartet, dass Windows 8 auf einem - ich nenne es mal - "Tablet" ziemlich abräumt, denn dafür wurde es doch hauptsächlich entwickelt (oder irre ich mich da?).
Naja, kann man nur darauf warten, dass eine bessere Version nach Ausmerzung der Kinderkrankheiten erscheint (vielleicht schon die Pro Version?).
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Avatar DrProof
DrProof
#7 | 08. Nov 2012, 17:03
Ich finde die beste Netbook, Tabletkombi kommt aber von Asus.. :-/
Sry.....

"Für 100 Euro zusätzlich gibt es das Tablet mit beiliegendem Touch-Cover, einer interessanten Weiterentwicklung der iPad-Cover mit integrierter Tastatur. "

Jetzt sind Hüllen für Elektrogeräte auch schon ne Appleerfindung und jeder der ne Hülle anbietet ( welche ein Display schützt ) hat also Apple kopiert und weiterentwickelt??? Ich fall vom Hocker... Apple hat ja auch die Störoporauflage für neu verpackte Displays kopiert um ihre Schutzabdeckung da hinzubekommen...
What a fail!
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offscore
#8 | 08. Nov 2012, 17:17
Ich muss sagen ich kaufe zwar immer gerne Apple Produkte,
von iPhone bis iMac aber bei Tablettes wünsche ich mir Windows.

Warum? Flash..
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Avatar Gnarf
Gnarf
#9 | 08. Nov 2012, 17:21
Die RT-Version scheint mir mehr so eine Art schnell auf den Markt geworfenes "me too!"-Produkt zu sein und als "Spielzeug" dann halt doch ein gutes Stück zu teuer, wenn ich für hunderte Scheine weniger ein Nexus 10 bekomme.
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Avatar tssixtyone
tssixtyone
#10 | 08. Nov 2012, 17:24
Zitat von offscore:
Ich muss sagen ich kaufe zwar gerne Apple Produkte,
von iPhone bis iMac aber bei Tablettes wünsche ich mir Windows.

Warum? Flash..


Ja aber es gibt CydiaApps die Flashplayer auf safari freischalten oder eben verschiedene browser app mit flashunterstützung, klar sind die nicht reif aber mit Puffin Browser funktionieren die meisten FlashPlayer Seiten, kannst es ja mal versuchen da es auch gratis app von puffin gibt. Finde ich auch totalen mist das flash auf serien ios nicht geht,
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