Stalker Apocalypse : Stalker Apocalypse ist das neue Crowd-Funding-Projekt der früheren Areal-Entwickler. Dieses Mal macht man jedoch einen Bogen um Kickstarter. Stalker Apocalypse ist das neue Crowd-Funding-Projekt der früheren Areal-Entwickler. Dieses Mal macht man jedoch einen Bogen um Kickstarter.

Das aus früheren Mitgliedern des Stalker-Entwicklers GSC Gameworld bestehende Entwicklerstudio West Games hatte, vorsichtig ausgedrückt, keinen allzu guten Start: Mit der Crowd-Funding-Kampagne zum Endzeit-Shooter Areal war man zwar zunächst erfolgreich, wurde dann aber doch noch von Kickstarter zurückgepfiffen. Als Grund dafür stand lange Zeit im Raum, dass das Team selbst beim Erreichen der Zielmarke von 50.000 US-Dollar nachgeholfen habe - und das ist auf der Schwarmfinanzierungsplattform nicht erlaubt.

Anschließend entschloss sich das Entwicklerteam dazu, erneut Geld von der Community für Areal einzusammeln - dieses Mal jedoch über eine eigene Webseite. Allzu erfolgreich scheint man damit aber nicht gewesen zu sein. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, hat man »auf die Fans gehört«, den »Fokus der eigenen Visionen neu ausgerichtet« und entwickelt deshalb nun kurzerhand ein neues Spiel namens Stalker Apokalyopse.

Auch dieses Projekt soll nun über eine Crowd-Funding-Kampagne finanziert werden. Alleine schon aus Prinzip scheint man dieses Mal jedoch einen Bogen um das populäre Kickstarter-Portal zu machen. Stattdessen läuft die Schwarmfinanzierung über ein Alternativangebot namens World Wide Funder, das unter wfunder.com aufrufbar ist. Bezahlt werden kann dort wahlweise per Kredit- oder EC-Karte, und zwar über den Zahlungsdienstleister WePay.

Im Vergleich zu Kickstarter gibt es bei World Wide Funder übrigens eine andere Finanzierungsmethode: Ein Projekt muss das gesetzte Ziel nicht erreichen, um das von den Unterstützern gespendete Geld zu erhalten. Wer also in das Projekt investiert, dessen Geld landet auf jeden Fall bei West Games - egal ob der Gesamtbetrag dazu ausreicht, die Entwicklung zu finanzieren, oder nicht. Vom Nicht-Erreichen des Finanzierungsziels profitiert hier leditglich die Crowd-Funding-Plattform: Sie behält dann gleich acht statt der regulären fünf Prozent des Kapitals ein.

Angepeilt werden für Stalker Apokalypse übrigens 60.000 US-Dollar - also 10.000 US-Dollar mehr als noch bei der Areal-Kampagne. Der Spenden-Zähler steht momentan bei lediglich 150 US-Dollar. Die Aktion endet am 12. März 2015.

Stalker Apokalypse soll einen Singleplayer-, einen Multiplayer- und sogar einen Split-Screen-Modus bekommen. Die Entwicklung des Endzeit-Shooters basiert auf der Unreal Engine 4. Als Release-Plattformen werden der PC, die Xbox One und die PlayStation 4 angepeilt.

Das Spiel selbst wird vom Entwicklerteam als story-bezogener First-Person-Shooter beschrieben, dessen Spielwelt in einzelne Zonen aufgeteilt ist, die sich konstant und dynamisch verändern sollen.

Die konkreten Hintergründe zur Kontroverse um die Areal-Crowd-Funding-Kampagne haben wir übrigens in einer umfangreichen GameStar-Plus-Reportage aufbereitet.

» Plus-Report: Kontroverse um das neue Stalker - Trauerspiel um Areal