Amnesia: The Dark Descent im Test
So fühlt sich Angst an
Fazit der Redaktion
Christian Schmidt: Die Penumbra-Spiele sind wunderbare Kleinode des intelligenten interaktiven Horrors. Wer sie mochte, wird Amnesia lieben, den Frictional hat es in fast jeder Hinsicht verbessert. Fast -- die Rätsel sind schwächer, die Handlung etwas weniger originell. Aber die Erfahrung der Angst, der Ausgeliefertsein, ist in dieser Form auf dem PC ziemlich einzigartig, gerade weil man eben keinen Dead-Space-Laserschneider hat, um letztendlich doch alles heldenhaft zu zerstückeln. Wie man zwischen Licht und Schatten, zwischen Sichtbarkeit und Wahnsinn abwägen muss, macht Amnesia zu einer doppelt spannenden Erfahrung. Und grafisch sind die Schweden endlich halbwegs auf der Höhe der Zeit. Für 20 Euro ist das ordentlich lange Indie-Spiel zudem ein mehr als faires Angebot.