ARMA 3 : Dan Musil von Bohemia Interactive beantwortet Fragen zu ARMA 3. Dan Musil von Bohemia Interactive beantwortet Fragen zu ARMA 3.

Zum Thema » Interview mit Ivan Buchta »Wir wollen kein perfektes Spiel« » Alle Videos zu ARMA 3 Walkthroughs und Trailer ARMA 3 ab 39,99 € bei Amazon.de Die Militärsimulation ARMA 3 soll im ersten Halbjahr 2013 erscheinen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg für den Entwickler Bohemia Interactive. Unter anderem soll nach der Spielemesse gamescom 2012 eine Community-Alpha erscheinen und helfen, dass Spiel fehlerfrei und besser spielbar zu machen. Wir haben mit Project Lead Dan Musil von Bohemia Interactive über ARMA 3 gesprochen und hatten dabei auch Fragen aus der Community dabei. Hier sind seine Antworten.

GameStar: Wird es eine separate Koop-Kampagne geben? Wenn ja, für wie viele Spieler?

Dan Musil: Nein, wir konzentrieren uns stattdessen auf die Solo-Kampagne und ein vielfältiges Angebot von Koop- und kompetitiven Multiplayer-Modi und Szenarien. Die sollten für jeden Spieler was bieten.

Die maximalen Spielerzahlen werden erst nach unseren internen Tests und den Stabilitäts-Tests in der Community-Alpha festgelegt.

GameStar: Wird es neue Multiplayer-Modi geben und kehrt Warfare zurück?

Dan Musil: Es ist noch zu früh, um da auf genaue Details einzugehen, da der Mutliplayer-Code und das Gameplay noch größtenteils mitten in der Entwicklung sind. Wir wollen sehr gerne großflächige Multiplayer-Optionen anbieten, aber das wird davon abhängen, was wir aus den allgemeinen Multiplayer-Fähigkeiten des Spiels rausholen können.

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ARMA 3 - Bilder aus dem Helikopter-DLC

GameStar: Wird es im Multiplayer-Modus möglich sein, die Uniformen der Gegner zu stehlen und anzuziehen?

Dan Musil: Wir haben entschieden, dass man nur die Uniformen auf der eigenen Seite wechseln darf. Anfangs wollten wir zwar durchaus, dass die Spieler gegnerische Uniformen anziehen können, aber daraus ergaben sich ein paar sehr komplexe Probleme mit der KI und den Multiplayer-Regeln. Außerdem verstößt es gegen die Genfer Konvention.

GameStar: Wird es noch mehr Fraktionen geben, außer jene, die ihr bisher angekündigt habt?

Dan Musil: Nein, wird es nicht.

GameStar: Wird es ein Schleich-System in ARMA 3 geben und entsprechende Waffen, wie Messer oder einen (Tech-) Bogen?

Dan Musil: Wenn es um Fahrzeuge geht, haben wir keine speziellen Tarn-Funktionen eingebaut. Beim Infanterie-Gameplay wollen wir möglichst authentisch bleiben, es wird also keinen Arcade-ähnlichen Schleich-Modus geben. Nahkampfwaffen wie Messer oder aber auch Harpunen und Armbrüste sind aber auf unserer Wunschliste. Aber sie haben keine Priorität.

GameStar: Kann die KI in ARMA 3 endlich nicht mehr durch Gras sehen?

Dan Musil: Leider gibt es da keinen Fortschritt. Es bleibt, wie es ist.

GameStar: Wie habt ihr entschieden, welche Waffen und Fahrzeuge in ARMA 3 zum Einsatz kommen?

Dan Musil: Da ging es viel um die Optik, denn wir wollen einen Nahe-Zukunft-Look erreichen. Außerdem gab es die eine oder andere persönliche Vorliebe, die den Entscheidungs-Prozess beeinflusst hat.

GameStar: Ihr verbessert derzeit die Kommando-Menüs. Welche Spiele dienen euch als Inspiration?

Dan Musil: Besonders im Fall der Kommando-Menüs ist es schwer, sich von anderen Spielen inspirieren zu lassen, da es nicht so viele Spiele gibt, die so komplex sind wie ARMA. Unsere Designer haben sich viele Taktik- und Ego-Shooter angesehen und ganz allgemein versucht, das Interface zu verbessern. Aber sie haben auch Lehren aus früheren Serienteilen und aus dem Spieler-Feedback gezogen.

GameStar: Die KI kann in der Kampagne zum Frustfaktor werden, besonders wenn man sie ständig an die Hand nehmen muss. Wie wollt ihr solche Szenen vermeiden?

Dan Musil: In der ARMA 2 -Kampagne gab es Figuren, die nicht sterben durften. In ARMA 3 sind wir etwas brutaler, es dürfen also fast alle sterben.