Electronic Arts : Ärger die PS3-Version von Battlefield 3. Ärger die PS3-Version von Battlefield 3. Auf der E3 2011 kündigte der Publisher Electronic Arts an, dass Käufer der PlayStation 3-Version von Battlefield 3 aufgrund der umfangreichen Partnerschaft mit Sony Battlefield 1943 kostenlos erhalten würden. Besagte Käufer staunten nicht schlecht, als sie am Tage der Veröffentlichung von Battlefield 3 keinen Download-Code für Battlefield 1943 in ihrer Hülle fanden. EA ließ daraufhin über Twitter verlauten, dass stattdessen der DLC Back to Karkand eine Woche früher für die PS3 veröffentlicht wird.

Damit gaben sich einige Käufer allerdings nicht zufrieden und wandten sich an die Firma Edelson McGuire, die eine Sammelklage gegen Electronic Arts eingereicht hat. Die sieben Tage Exklusivität eines DLCs seien keine Kompensation für ein versprochenes kostenloses Spiel. Außerdem haben sich viele Käufer aufgrund des Angebots für die PS3- und gegen die Xbox 360- und PC-Version von Battlefield 3 entschieden, weswegen EA laut Edelson MCGuire "durch ein Versprechen, dass sie nie halten konnten und nie halten wollten, tausende Kunden in die Irre geführt und davon profitiert hat".

Hinzu kommt, dass Electronic Arts nur über Twitter bekannt gegeben hat, dass PS3-Spieler doch kein kostenloses Spiel erhalten würden. Diesen Sinneswandel hätte EA laut Edelson McGuire auf einem öffentlicheren und formelleren Weg publik machen müssen. Die Anwaltsfirma sei laut eigenen Aussagen nicht auf einen Millionenprozess aus. Sie vertrete ausschließlich Kunden von EA, die nicht mehr und nicht weniger als das versprochene Spiel haben wollen.

» Den GameStar-Test von Battlefield 3 lesen

Battlefield 3
Ein hochgerüsteter schwerer Kampfhubschrauber ist der Schrecken aller Panzer. Und Infanteristen. Und Jets. Ein großer Schrecken halt.