Battlefield 3 - PC

Multiplayer-Shooter  |  Release: 27. Oktober 2011  |   Publisher: Electronic Arts

Origin - Stellungnahme und neue Nutzungsbestimmungen

Der Publisher Electronic Arts reagiert auf Spielerproteste und passt die EULA von Origin an. Aber ist auch die Software angepasst worden?

Von Fabian Siegismund |

Datum: 02.11.2011; 13:30 Uhr


Origin : Nach der heißen Diskussion um die Nutzungsbestimmungen (EULA) von EAs Online-Plattform Origin hat der Spiele-Publisher mittlerweile die besagten Nutzungsbestimmungen geändert.

Das eigentliche Problem der ganzen Angelegenheit ist indes wohl weniger die EULA selbst, als eher die Frage, was Origin denn nun genau auf unseren Festplatten veranstaltet. Denn was nützen geänderte AGB, wenn das Programm weiterhin (wie befürchtet) seine Kunden ausspioniert?

Deshalb hat nun Olaf Coenen, der Geschäftsführer von EA Deutschland, erneut Stellung bezogen, und zwar zu Origin selbst. Coenen stellt klar, Origin sei selbstverständlich keine Spyware. Es verändere lediglich die Zugriffsrechte auf dem jeweiligen PC, damit es Spiele und Patches automatisch installieren könne. Ein ganz normaler Vorgang also. Im Zuge dieser Rechteänderung greife Windows (und nicht Origin selbst) auf alle Dateien in dem jeweiligen Installationsverzeichnis zu, was wie ein Scan anmute.

Coenen versichert, Origin greife weder auf Informationen zu, die außerhalb der jeweiligen Ordner lägen, noch würden nicht-spielbezogene Daten gesammelt, gespeichert oder gar an Dritte weitergegeben. Kommende Versionen von Origin will EA überarbeiten, um ähnliche Missverständnis in der Zukunft zu vermeiden.

» Origin-EULA vom Rechtsanwalt analysiert

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iLegacy
#1 | 02. Nov 2011, 13:43
bla bla bla - taten statt worte bitte!
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Einkaufswagen
#2 | 02. Nov 2011, 13:44
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Mezzerli
#3 | 02. Nov 2011, 13:44
Der nette Herr verstrickt sich von Tag zu Tag in mehr Lügen und Widersprüchen (:
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Fischkop
#4 | 02. Nov 2011, 13:44
PC Games hat heute auch einen Bericht geschrieben

"Battlefield 3 kommt aufgrund von Electronic Arts' Online-Plattform Origin kaum mehr aus den Schlagzeilen heraus. Der Vorwurf der Spyware hängt in der Luft und vermeintliche Hobby-Programmierer versuchen mithilfe von Screenshots und Youtube-Videos zu beweisen, dass Origin personenbezogene Daten sammelt, die Programme auf dem Rechner scannt oder sogar Daten an Amazon verschickt. Nun wurde auf theorigin.de allerdings die Analyse eines Kritiker-Kritikers veröffentlicht, die Licht in die Sache bringt. Demnach werden die Ergebnisse des Microsofts-Programms Process Monitor falsch interpretiert. Zwar wird von Origin der Name der Datei, die Dateiattribute und die Rechte ausgelesen, der Inhalt selbst bleibe aber unangetastet, "da beim Auslesen einer Datei sonst eine Operation namens ‚Read File' auftauchen würde, welche den ausgelesenen Bereich der Datei angibt".

Daten werden an Amazon Web Services gesendet
Zwar durchlaufe Origin beim Start alle Ordner und Unterordner des Pfades "C:ProgramData", das sei allerdings nicht ungewöhnlich, schließlich müsse Origin stets prüfen, ob sich unter diesem Pfad noch die Konfigurationsdatei befindet. "Durch Abrufen des Ordnerinhalts von "ProgramData" werden von den entsprechenden Funktionen auch automatisch andere Informationen wie Dateigröße, Attribute (Versteckt, Schreibgeschützt,..) sowie Dateirechte (Besitzer, Lese/Schreibrechte) eingeholt."

Doch damit nicht genug der Analyse, schließlich steht noch ein weiterer Vorwurf im Raum. So haben diverse selbsternannte Programmierer behauptet, Origin würde Daten an Amazon senden. Das ist generell auch nicht falsch, allerdings werden Daten von Origin nicht an den Amazon-Shop gesendet, sondern vielmehr an die Amazon Web Services, eine Datencloud. Origin nutzt dieses Content Delivery System, um Daten nicht von einem zentralen Server abrufen zu müssen. Das verbessere vor allem die Performance. "Dies geschieht über den eingebauten Websiterenderer "Webkit", welcher auch in Chrome verwendet wird. EA hat also keine eigene Cloud, sondern mietet diese, wie viele andere große Unternehmen an."

Auch PC Games wurde eine Mail zugespielt. Die Quelle arbeitet für eine große Cheater-Seite und steht daher eigentlich in einem Interessenskonflikt mit Electronic Arts. Was derzeit allerdings über Origin verbreitet werde, sei haltlos. "Wir haben Origin auseinander genommen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass diese ganze Panikmache von wegen Spyware insofern Blödsinn ist, da in dem kompletten Code in keinster Weise was von irgendwelchen scannenden Threads, Tools, geschweige denn Prozessen zu finden ist, welche auch nur im Geringsten die derzeitige Hetzkampagne der deutschen Medien rechtfertigt."

Der Analyse zufolge scannt Origin lediglich EA Ordner, verwertet ausschließlich Nutzungsdaten der eigenen Spiele und scannt die MD5-Signaturen von EA Games, um beschädigte oder modifizierte Dateien durch Originale zu ersetzen. Außerdem würden Informationen ausgelesen, um mögliche Cheater dauerhaft auszusperren. Auch zu den zahlreichen Youtube-Videos hinsichtlich vermeintlicher Systemscans nimmt die Analyse Stellung. Bei diesen handele es sich um ein Anti-Viren-Programm, das seine Arbeit verrichtet. Der Video-Ersteller habe der AntiVirus.exe einfach den Namen und das Logo von Origin verpasst."

Ist wohl doch nur alles Panikmache?

Erinnert ihr euch noch an Steam? Da war der Aufschrei auch sehr groß und heute nützt es fast jeder...
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Avatar Maeldanus
Maeldanus
#5 | 02. Nov 2011, 13:46
Stellungsnahmen... Was soll er denn auch anderes sagen? Ich meine erwartet jemand ernsthaft dass er sagt

"Schuldigung für die bescheuerte Gängelung... wir haben das eigentlich nicht nötig, denn wir haben auch gute Spiele im Portfolio, die sich auch ohne super verkaufen. (Bf3, Mass Effekt, star wars online, fifa, ...)
Wir werden ab jetzt alle Programmierer von Origin abziehen und als Entschuldigung und Maßnahme für die Zukunft dlc's kostenlos machen und unsere Produkte vor Release ausgiebiger testen, damit wir nicht am ersten Tag nach Release 5 Patches benötigen..."


Diesen Glauben habe ich bereits seit vielen Jahren verloren.
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Avatar St@lker
St@lker
#6 | 02. Nov 2011, 13:46
Irgendwie glaube ich denen kein Wort...
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Avatar Razyl34
Razyl34
#7 | 02. Nov 2011, 13:48
Zitat von Maeldanus:

"Schuldigung für die bescheuerte Gängelung... wir haben das eigentlich nicht nötig, denn wir haben auch gute Spiele im Portfolio, die sich auch ohne super verkaufen. (Bf3, Mass Effekt, star wars online, fifa, ...)


Wie oft muss man eigentlich noch erwähnen, dass Star Wars: The Old Republic kein Origin benötigt. Selbst wenn man TOR via Origin vorbestellt, braucht man Origin nur zur einmaligen Aktivierung. Den Launcher/Clienten wird es zum Release auch auf der offiziellen Website geben und dieser benötigt keine Bindung zu Origin.
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Avatar Count-Zero
Count-Zero
#8 | 02. Nov 2011, 13:49
"Kommende Versionen von Origin will EA überarbeiten, um ähnliche Missverständnis(se) in der Zukunft zu vermeiden."

Sehr beruhigend...was war denn für die kommenden Versionen noch geplant?
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Avatar Tharos
Tharos
#9 | 02. Nov 2011, 13:50
"Coenen versichert,..."

Na klar - der arbeitet da. Was bleibt ihm also anderes übrig?
Alles nur ein großes Mißverständnis, wir dummen Kunden haben einfach nicht verstanden dass EA nur unser Bestes will. :-(
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Avatar Maeldanus
Maeldanus
#10 | 02. Nov 2011, 13:52
Zitat von Razyl34:


Wie oft muss man eigentlich noch erwähnen, dass Star Wars: The Old Republic kein Origin benötigt. Selbst wenn man TOR via Origin vorbestellt, braucht man Origin nur zur einmaligen Aktivierung. Den Launcher/Clienten wird es zum Release auch auf der offiziellen Website geben und dieser benötigt keine Bindung zu Origin.


Depp... Lies doch was ich schreibe....
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Details zu Battlefield 3

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Multiplayer-Shooter
Release D: 27. Oktober 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Digital Illusions
Webseite: http://www.ea.com/battlefield3
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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Platz 1 von 113 in: PC-Spiele | Action | Multiplayer-Shooter
 
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