Im ersten Teil ihrer neuen Video-Reihe »Beyond the Battle« sprechen die Macher des Echtzeit-Strategiespiels Command & Conquer darüber, wie man die Serie zu ihrer alten Stärke zurückführen will. Laut Chefdesigner Samuel Bass von BioWare will man erreichen, dass Serienveteranen erstaunt denken: »Das ist genau wie früher - das ist C&C«, wenn sie das Spiel zum ersten Mal starten.

Damit das auch passiert, habe man sich auf die alten Tugenden der Reihe besonnen. Besonders an C&C Generäle hat man sich dabei orientiert: Das Spielgefühl soll das gleiche sein wie vor zehn Jahren - und zwar natürlich im positiven Sinn. Das Grundkonzept hält man also bewusst klassisch. Die Spieler bauen eine Basis und Verteidigungsanlagen, kümmern sich um die Versorgung mit Rohstoffen und heben eine Armee aus. »Zunächst wollten wir sozusagen den Schmutzfleck loswerden, den C&C 4 hinterlassen hat«, sagt Bass. »Dazu müssen wir zu den Wurzeln zurückkehren und uns wieder auf das konzentrieren, was überhaupt erst die Fans und die Community hervorbrachte.«

Command & Conquer : Wie im geistigen Vorgänger Generäle sind auch im neuen Command & Conquer kombinierte Streitkräfte aus Boden- & Lufteinheiten sehr schlagkräftig. Wie im geistigen Vorgänger Generäle sind auch im neuen Command & Conquer kombinierte Streitkräfte aus Boden- & Lufteinheiten sehr schlagkräftig.

Auch das Kampfsystem soll genauso actionreich und dynamisch sein, wie im Vorbild von 2003. Durch Einheiten-Upgrades und Spezialfähigkeiten mit spürbarer Auswirkung auf das Kampfgeschehen, Superwaffen und starken Kommandoeinheiten mit wiederum individuellen Fähigkeiten, möchte man erneut taktische Tiefe ins Spiel bringen.

Für jede der drei Fraktionen stehen ebenfalls wieder mehrere unterschiedliche Generäle zur Verfügung, die eigene Fähigkeiten und Verbesserungen mitbringen. Durch das Einfügen neuer Generäle soll Command & Conquer auch langfristig profitieren: Neue Einheiten- und Fähigkeits-Kombinationen sollen über Jahre hinweg genug Abwechslung garantieren.

Command & Conquer : Besonders mächtig sind in Command & Conquer wieder die Superwaffen: Hier schlägt ein Scudsturm in einer EU-Basis ein. Besonders mächtig sind in Command & Conquer wieder die Superwaffen: Hier schlägt ein Scudsturm in einer EU-Basis ein.

Die Entwickler versprechen außerdem, dass sie die Spieler aktiv in den Entwicklungsprozess einbinden werden und auf Feedback direkt reagieren. »Im Vergleich zu früher können wir jetzt direkt auf die Fans eingehen. Wir streben einen langfristigen Austausch mit den Usern an, um schnell Updates auf den Weg zu bringen. Angenommen wir veröffentlichen z.B. einen General, der die Spielbalance durcheinander bringt, erhalten wir sofort entsprechendes Feedback und können das beheben.« Man wolle Command & Conquer zusammen mit der Community immer weiter verbessern.

Command & Conquer erscheint als Free2Play-Spiel und zunächst ohne Singleplayer-Kampagne - diese soll später nachgereicht werden. Ein Erscheinungstermin steht bislang noch aus, es wird aber mit einem Release noch im Jahr 2013 gerechnet.

Command & Conquer - Screenshots von der Gamescom 2013