Special: Diablo 3
Die Qual der Klassen-Wahl
Mit dem Barbar ins Getümmel? Oder die Monster doch lieber von den Ferne grillen? Wir geben Tipps zur richtigen Wahl der Charakter-Klasse in Diablo 3.
Von
Sebastian Klix
|
Datum:
15.05.2012
Diablo 3: Welche Klasse darf's denn sein?
Über zehn Jahre haben wir nun darauf gewartet, dass sich das Tor zur Hölle im Hack 'n' Slay
Diablo 3
ein drittes Mal öffnet. Wer hat da nach Jahren des Wartens schon großartig Lust, sich noch ewig im Hauptmenü den Kopf darüber zu zermartern, welche der fünf Charakterklassen er denn nun nehmen soll? Denn ja: Viele haben sich noch immer nicht entscheiden können, ob sie nun als muskelbepackter Barbar, flinker Dämonenjäger oder doch mächtiger Zauberer auf Dämonenjagd gegen wollen.
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Diablo-3-Sonderheft
gekauft? Hmpf. Na gut. Wir geben trotzdem noch mal einen kurzen Überblick über die Spielweisen und Vorzüge der fünf Charakterklassen (siehe unten).
Diablo 3: Das Ultimative Kompendium
Am 10. Mai erscheint unser umfassendes Sonderheft zu Diablo 3. In ausführlichen Skill-Guides erklären wir alles über die fünf Klassen, mit ihren 113 aktiven und 75 passiven Fertigkeiten, stellen sämtliche neue und überholte Spielelemente vor und geben einen Einblick ins neue Autionshaus - inklusiver anwaltlicher Rechtsberatung, was Sie beim Handel mit echtem Geld unbedingt beachten müssen. Wer sich noch nicht sicher ist, welche Klasse er spielen soll, kann das in unserem großen Psychotest herausfinden.
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Auf den ersten Blick sind unter den fünf wählbaren Recken zwei alte Bekannte, der Barbar und der Zauberer. Beide gehörten schon im Vorgänger
Diablo 2
zu den möglichen Charakterklassen. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man mit dem Mönch aber noch eine dritte Klasse die in der Diablo-Serie nicht neu ist. So wurde bereits im dem Add-On
Hellfire
für das erste
Diablo
einer dieser Jungs in die Reihe eingefügt. Auch die restlichen beiden Klassen, der Dämonenjäger sowie der Hexendoktor weisen teilweise Parallelen zu bekannten Heldentypen wie dem Totenbeschwörer oder auch zur Assassine und dem Druiden aus dem Diablo 2-Addon
Lord of Destruction
auf, bringen dabei aber trotzdem frischen Wind mit.
Der Barbar
Ein volles Pfund aufs Maul
Distanzkampf und Feuerbällchen sind was für Beipackzettelleser? Stoff ist allerhöchstens aus hygienischen Gründen nach dem Toilettengang eine Option? Dann sind Sie beim Barbaren genau richtig! Hier wird nicht groß um den heißen Brei herumgeredet, keine albernen Stäbe gewedelt oder mit dem Bogen aus dem Hinterhalt geschossen: Hier werden mit Äxten Schädel gespalten und danach keine Fragen gestellt.
Gleichzeitig ist der Haudrauf auch noch eine echte Option für Anhänger des Hardcore-Punks, teilen die sich mit dem Barbaren doch einen wichtigen Antrieb: Die Rede ist natürlich nicht von Melancholie sondern von »Wut«. Die ist die Hauptressource des Barbaren, die er allerdings im Gefecht erst einmal anstauen muss, um sie anschließend in besonders brachialen Schlagmanövern wieder zu entladen. Wer in Blizzards Online-Rollenspiel
World of Warcraft
schon mal einen Krieger gespielt hat weiß, wie das Ganze in etwa funktioniert.
Mit genug Wut im Bauch brüllen wir unseren Gegnern dann ohrenbetäubende Kampfschreie entgegen und springen im Anschluss von einer Gegnergruppe zur nächsten um mit Zweihandaxt, oder wahlweise auch zwei Einhändern, eine Moderleiche nach der nächsten niederzumähen – oder alternativ mit Angriffen wie dem »Wirbelwind« gleich alle auf einmal. Daraus ergibt sich ein regelrechtes Klingenballett - trotz den dicken Plattenrüstungen, die der Barbar auf seinen ebenso dicken Muskelbergen mit sich herumschleppt.