Diablo 3 : Wem das Echtgeld-Auktionshaus zuwider ist kann nach wie vor das Gold-AH verwenden. Wem das Echtgeld-Auktionshaus zuwider ist kann nach wie vor das Gold-AH verwenden. Es ist soweit: Eines der am meisten kontrovers diskutierten Elemente des Hack 'n' Slash Diablo 3 ist nun auch in Europa, nach diversen Verzögerungen, gestartet – das Echtgeld-Auktionshaus, welches in Nordamerika bereits seit einigen Tagen floriert.

Dabei sind teils aberwitzige Preise natürlich vorprogrammiert. So finden sich derzeit reichlich Gegenstände mit dem maximal möglichen Betrag von 250 Euro im Auktionshaus, darunter natürlich auch viel unnützer Kram. So schlägt schon mal ein »Lädierter Rubin« oder ein einzelner Heiltrank mit über 200 Euro zu Buche. Realitätsverlust? Hoffnung auf einen Fehl-Klick? Auf eine mehrfache Sicherheitsabfrage, ob der Kauf wirklich getätigt werden möchte, wurde jedenfalls verzichtet.

Blizzard ist guter Dinge, dass sich die Preise im Echtgeld-Auktionshaus mit der Zeit auf ein vernünftiges Niveau einpendeln werden. So zieht man derzeit nicht in Betracht, in irgendeiner Form in die Preisgestaltung einzugreifen.

Activision Blizzard staubt von jedem verkauften Gegenstand pauschal einen Euro Gebühr ab, bei Verbrauchsgegenständen wie Tränken sowie Gold 15 Prozent des Verkaufspreises. Obendrauf kommen weitere 15 Prozent für die Transaktion vom Battle.net-Guthaben herunter (Auszahlung), was bei einem Betrag von 600 Euro Pflicht ist. Das geschieht etwa via Paypal – wodurch erneut Gebühren fällig werden. Gerade bei Kleinbeträgen (Mindest-Verkaufspreis 1,25 Euro) verdienen andere also fleißig mit.