Doom 3 im Test
Grusel-Ego-Shooter mit Spitzengrafik
Fazit der Redaktion
Für Augen, Ohren und einen erhöhten Adrenalinausschuss gibt es derzeit nichts Besseres. Wenn mir Monster in den Rücken fallen, altere ich um Jahre. Wenn ich das wummernde Dröhnen sich nähernder Riesenmonster höre, schlottert nicht nur mein Subwoofer. Eine Folge: Die Kollegen müssen sich telefonisch ankündigen, bevor sie mein Büro betreten, andernfalls droht mir ein Herzinfarkt. Jedoch wirkt Doom 3 nur bei absoluter Finsternis und voll aufgedrehter Anlage. Schaffen Sie dem Spiel angemessene Umstände, sonst wirkt es nicht halb so intensiv.
Keine neue Referenz
Wieso steht Doom 3 nach den ganzen Vorschusslorbeeren nicht an der Spitze unserer Action-Hitliste? Der Shooter ist technisch brillant, hat aber merkliche Schwächen: Gerade das ständig gleiche Leveldesign geht schnell auf die Nerven. Da freut man sich schon, wenn ein Gang mal eine Kurve macht oder man für Sekunden über die Marsoberfläche hüpfen darf. Zudem: Triggerbasierte Kämpfe müssen 2004 schlicht nicht mehr sein. Unterm Strich bleibt jedoch ein echtes Erlebnis. Immerhin ist es Doom!
»Ein echter id!«