Zum Thema Doom ab 18,29 € bei Amazon.de DOOM für 35,99 € bei GamesPlanet.com Nicht mehr lange und Doom kehrt zurück: Die Brachialballerbude der 90er feiert 2016 ein Comeback, das schon in der Vorberichterstattung für Jubelstürme unter Shooter-Fans sorgt. Jetzt konnte sich die Spielepresse erstmalig ganz gezielt mit der PC-Version des Action-Spiels auseinandersetzen - unter anderem waren die Kollegen der PC Games vor Ort in Texas, um Solo-Kampagne, Multiplayer und das Mod-Tool Snapmap auszuprobieren.

In der Übersicht verraten wir die zehn wichtigsten Erkenntnisse, mit denen das Reboot die Journalisten sogar noch mehr begeistern konnte als mit den bisherigen E3- und Quakecon-Enthüllungen.

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Die 10 wichtigsten Neuigkeiten

  • Die Maus- und Tastatursteuerung geht extrem flüssig von der Hand, die Bildrate ist stabil, packt auch auf Konsolen butterweiche 60 Frames, und generell macht Doom einen technisch sehr guten Eindruck. Einziges Problem: Die hauseigene Engine id Tech 6 scheint Probleme beim schnellen Reinladen von Texturen zu haben. Gerade bei raschen Blickwechseln fällt das auf. Die Entwickler beteuern aber, dass das bis zum Release im 2. Quartal 2016 noch überarbeitet wird.

  • Das Upgraden der Spielfigur findet nicht über Erfahrungspunkte oder ein Levelsystem statt, sondern ganz klassisch über Pick-Ups. Es lohnt sich, die Areale genau unter die Lupe zu nehmen, um geheime Upgrade-Punkte zu entdecken, die man dann für spezielle Verbesserungen einlösen kann.

  • Es gibt nur eine Bewegungsgeschwindigkeit - und die ist hoch. Der Doomguy unterscheidet nicht zwischen Rennen, Gehen und Sprinten, sondern flitzt in einem rasanten Dauertempo durch die Flure der Marsstation. Das soll den extrem schnellen Spielfluss fördern und gleichzeitig an die alten Ego-Shooter der 90er erinnern.

  • Anders als früher gibt es allerdings kein Quicksave. Gespeichert wird an Kontrollpunkten. Hier gibt sich Doom modern.

  • Die Story tritt spürbar in den Hintergrund. Eine verrückte Wissenschaftlerin weckt auf dem Mars eine Dämonenhorde - wir müssen als Marine aufräumen. Der Fokus liegt auf der Action, ganz wie früher.

  • Ein neuer Multiplayer-Modus heißt War Path (6 vs. 6). Als Spieler muss man einen Kontrollpunkt erobern, der permanent über die Map wandert - da Bewegung im neuen Doom das A und O ist, passt sich auch der Mehrspieler dieser Philosophie an und zwingt uns zum permanenten Stellungswechsel.

  • Das Fehlen von automatischer Lebensregeneration zwingt uns sowohl solo als auch im Multiplayer dazu, permanent an Medikits zu denken oder auf Glory Kills zu setzen - ein strategisches Element, das sich spürbar auf das Spieltempo auswirkt.

  • Trotz PC-Version bietet Doom keinen offiziellen Mod-Support an, sondern setzt plattformunabhängig auf das hauseigene Tool Snapmap. Das lässt sich sowohl mit Gamepad, als auch mit Tastatur und Maus recht bequem bedienen und ermöglicht den Spielern, eigene Spielmodi, Karten und Level zu basteln. Sogar einen Koop-Modus kann man bauen. Der Fokus liegt ganz klar auf Einsteigerfreundlichkeit.

  • Mit einer simplen Skriptsprache verknüpft man Ereignisse miteinander, setzt Auslöser und regelt, was passieren soll, wenn der Spieler beispielsweise diesen Gegner tötet oder jene Tür öffnet. Darüber hinaus können vom HUD bis zur Lichtstimmung diverse Parameter geändert werden. Eigene Texturen kann man allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach nicht importieren.

  • Bethesda.net ist nicht als Alternative zu Uplay, Origin oder Steam gedacht, sondern fungiert vordergründig als Download-Plattform für Snapmap-Inhalte. Neben Tutorials und Beispielkarten gibt es dort für Spieler die Möglichkeit, plattformübergreifend Inhalte auszutauschen, zu bewerten und hochzuladen. Wer user-generierte Inhalte nutzen möchte, muss sich dort ein kostenloses Konto erstellen.

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Doom
Wenn wir die Monster schon angeschossen haben, verändert sich ihr Aussehen entsprechend. Dieser Hellknight ist bereits ein bisschen matschig.