Dragon Age 2 - PC

Rollenspiel  |  Release: 10. März 2011  |   Publisher: Electronic Arts

Dragon Age 2 - Statement von BioWare zur Kritik am Spiel

Es gibt viele Stimmen, die mit der Entwicklung von Dragon Age 2 im Vergleich zum Vorgänger nicht zufrieden sind. Mike Laidlaw von BioWare nimmt sich vieler Kritikpunkte in einem lesenswerten Interview an.

Von Hanno Neuhaus |

Datum: 25.03.2011 ; 15:22 Uhr


Dragon Age 2 : Das veränderte Kampfsystem ist einer der Kritikpunkte vieler Spieler an Dragon Age 2. Das veränderte Kampfsystem ist einer der Kritikpunkte vieler Spieler an Dragon Age 2. Seit dem Release von Dragon Age 2 gibt es viele Fans der Serie, die mit dem Nachfolger zu Dragon Age: Origins bei weitem nicht zufrieden sind. Zu viel sei vereinfacht worden, zu viele Features aus dem Vorgänger über Bord geworfen, heißt es zumeist. Ganz zu schweigen von der von vielen monierten viel zu kurzen Entwicklungszeit, durch die Level recycelt worden seien. In einem längeren Interview auf der Webseite GameSpot wird Mike Laidlaw genau auf diese Aspekte angesprochen und erklärt, wie er dazu steht.

Ihnen [BioWare] sei durchaus bewusst gewesen, dass es Unterschiede zwischen dem gibt, was Spieler nach Origins erwartet hätten und was ihnen Dragon Age 2 am Ende lieferte. So sei die Einschränkung auf den eher beengten Handlungsschauplatz der Stadt Kirkwall – in Teil 1 kann das ganze Land Ferelden bereist werden – und den starken Fokus auf Hawke als Hauptperson durchaus so von ihnen beabsichtigt gewesen. Dragon Age 2 sollte zeigen, dass sich die Welt Thedas weiterentwickelt und nicht an dem Punkt »Oh gut, die Verderbnis ist vorbei. Das ist toll!« stehen bleibt.

» Test-Video zu Dragon Age 2

Dragon Age 2 : Auch die immer gleichen Dungeons stoßen vielen Spielern sauer auf. Auch die immer gleichen Dungeons stoßen vielen Spielern sauer auf. Dem Kritikpunkt, dass die Gruppenmitglieder nicht so gut ausgearbeitet seien, wie im Vorgänger, entgegnete er, dass dafür zum Teil die starke Aufwertung des Hauptcharakters verantwortlich sei. Außerdem seien die neuen Figuren so konzeptioniert worden, dass sie mit ihren Gefühlen nicht immer gleich herausrücken und das aber auch nicht müssten, da ihnen über den Verlauf des Spiels [die Story von Dragon Age 2 erstreckt sich über mehrere Jahre] mehr Zeit gegeben werde und sie am Ende mindestens genauso viel Persönlichkeit hätten, wie die Figuren aus Teil 1.

Zu dem Kritikpunkt, dass die Komponente das Team mit Ausrüstung zu versehen fehlen würde, meint er, dass sie sich bewusst zu dem Mittelweg [Hauptrüstung bleibt, Schmuck kann gewechselt werden] entschieden hätten, damit die Figuren ihr einzigartiges Aussehen behalten würden. Laut Laidlaw würden in den meisten Gruppen in Origins alles Figuren später gleich aussehen, weil alle die gleichen Rüstungen tragen. Das habe man in Dragon Age 2 vermeiden wollen.

» Dragon Age 2 im Test

Laidlaw kommt im Verlauf des Interviews noch auf einige weitere Punkte zu sprechen, deren komplette Aufzählung hier aber den Rahmen sprengen würde. Daher empfehlen wir an dieser Stelle noch einmal das lesenswerte Interview.

Dragon Age 2 - Screenshots aus der Test-Version (PC)
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Avatar fatboy
fatboy
#1 | 25. Mrz 2011, 15:30
naja so ein gruppenmitglied wie Morrigan gibts halt nicht alle tage, schade schade
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Avatar Banna
Banna
#2 | 25. Mrz 2011, 15:33
Also den ersten Teil fand ich wirklich super.

Weil aber im 2ten teil das mit den Rüstungen anders gemacht wurde und die alten Charaktere nicht aufgegriffen wurde und ich schon bei manchen gehört habe das die Story und die Charaktere nicht so gut ausgearbeitet sind, sowie das Level design habe ich das Spiel schon gemieden.
Aber nachdem meine geliebte Taktik etwas behakt wurde, kaufte ich mir das Spiel einfach nicht.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#3 | 25. Mrz 2011, 15:38
obwohl ich meine abenteurergruppe immer gerne bis zum kleinsten selbst ausrüste und verwalte, gefällt mir das system von Dragon Age 2, denn da fühlt es sich realistischer an; man heuert ein gruppenmitglied an, aber dieses sorgt eben selbst für seine ausrüstung. das gibt ihnen ein gewisses eigenleben wo sie sonst als etwas seelenlose kampfroboter dastehen würden.

wie bei so vielen aspekten eines solchen spiels ist es ein geben und nehmen: IMO gewinnen die NPCs so an charakter, man verliert aber selbst eine gewisse tiefe, was das partymanagement angeht. dass die eine lösung falsch, die andere richtig ist, verneine ich.
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Avatar Martin Le
Martin Le
#4 | 25. Mrz 2011, 15:39
Wie man ernsthaft behaupten kann, die Charaktere in Dragon Age 2 seien nicht vernünftig ausgearbeitet, kann ich nicht nachvollziehen. Alleine die Unterhaltungen, die die Partymitglieder so ganz nebenbei untereinander führen, haben schon mehr Atmosphäre als andere Rollenspiele in der ganzen Geschichte(http://social.bioware.com/forum/1/t opic/306/index/6420865/1).

Zu den anderen Punkten: Die Story sowie die Quests sind soweit toll (bin im dritten Akt) und das Kampfsystem ist im Prinzip unverändert. Lediglich die Taktikansicht fehlt ab und zu um einen AOE-Zauber vernünftig zu platzieren. Und auch das Level-Recycling ist nicht so schön, wenn auch bei weitem nicht so auffällig wie bei Mass Effect.
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Avatar Dominian
Dominian
#5 | 25. Mrz 2011, 15:39
Das Spiel kommt mir vor wie ein Mod für Teil 1.

Von professioneller Story, guten Dialogen oder mitreissender Lore keiner Spur. Das zusammen mit der extremen Vereinfachung der Kämpfe taugt nicht.

DA:O hat motiviert und war bockschwer (ohne den ersten patch). Das ist die beste Kombination, die ein Spiel erreichen kann.

Und ich erinnere mich selbst nach "nur" zweimaligem durchspielen an so gut wie jede Quest.

In Teil 2 sehen Zwerge und Elfen plötzlich ganz anders aus und ich hab überhaupt keine Ahnung wie auch nur einer von den Langweilern heisst. Mir ist es schlichtweg völlig egal, ob meine Helden ihr Ziel erreichen oder nicht. Im ersten Teil hätte dies das Ende des Ordens, den Triumph der Korrupten und das Ende einer schönen Stadt bedeutet.

In Teil zwei ist es schlicht völlig egal für die Welt, ob man da ist oder nicht. Dazu spielen Leute aber sicher keine Rollenspielhelden.

Typisch EA eben. Die verkacken es bereits an den Basics.
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Avatar asdf
asdf
#6 | 25. Mrz 2011, 15:40
boah, typisches "es ist alles toll und gewollt wie es ist" geschwätz weil keiner öffentlich zugeben darf, dass sie ihre seele dem Casual-Gott geopfert haben (wie das leider immer mehr der fall wird), damit nur ja jeder klicki bunti farmville idiot das spiel kaufen geht.

ein herzliches nein danke!

wann nimmt sich endlich wieder ein entwickler das herz und released etwas vernünftiges *seufz*
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#7 | 25. Mrz 2011, 15:40
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar BGK
BGK
#8 | 25. Mrz 2011, 15:41
Rofl glaubt der Typ doch selber net das die bei Origins alle gleich aussehen, erstens nimmt man ja nicht nur eine Klasse in die Gruppe, sondern gewöhnlich brauch man bei Origins nen Tank, Rogue fürs lockpicken und Mage zum Heilen und zweitens hab zumindest ich einzigartige Rüstungen benutzt die es im Game nur 1 mal gab, man equipt seine Leute doch nicht mit 0815 Items, ich glaub der Typ hat von Origins 0 ahnung. Echt schlimm was fürn bullshit der über das eigene Spiel erzählt.

Am schlimmsten sind aber einfach nur die Kämpfe in DA 2, da ist jedes J-RPG eindeutig realistischer dargestellt. Nahkämpfer hüpfen bei DA 2 dauerhaft bei Rechtsklick wie Yoda im Endkampf in Episode 2 durch die Gegend, das hat man spätestens nach 10-20 Kämpfen genug gesehen. Dazu kommt dann noch eine absolut grottige Spielmechanik bei der man den Gegner immer wieder Rechts anklicken muss, sobald der Mob mal durch einen Skill paar Meter weggeschleudert wurde vom Char. Jedes normale Rollenspiel hat eine Autohinlaufen Funktion, sowas gibts dann ausgerechnet bei DA 2 nicht, was vermutlich an der Portierung von der Gamepad Steuerung der Konsole herrührt.

Wo wir dann wieder bei Thema wären, dass DA 2 primär für die Konsole entwickelt wurde und nur sekundär oder eher tertiär für den PC.
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Avatar cem1337
cem1337
#9 | 25. Mrz 2011, 15:45
Zitat von Fred DM:
obwohl ich meine abenteurergruppe immer gerne bis zum kleinsten selbst ausrüste und verwalte, gefällt mir das system von Dragon Age 2, denn da fühlt es sich realistischer an; man heuert ein gruppenmitglied an, aber dieses sorgt eben selbst für seine ausrüstung. das gibt ihnen ein gewisses eigenleben wo sie sonst als etwas seelenlose kampfroboter dastehen würden.

wie bei so vielen aspekten eines solchen spiels ist es ein geben und nehmen: IMO gewinnen die NPCs so an charakter, man verliert aber selbst eine gewisse tiefe, was das partymanagement angeht. dass die eine lösung falsch, die andere richtig ist, verneine ich.


Mal ganz ehrlich, du hast sehr viel zeit oder??
Immer wenn ich abends nach hause komme von der arbeit und die kommentare hier durchlese, fällt mir auf das du immer einer der ersten bist, der sein senf dazu gibt, das nicht genug, schreibst du zu jedem Artikel was. Hast du alle spiele die zur zeit rauskommen?...
Bewirb dich doch bei Gamestar ;-)
*`nicht bös gemeint, fällt mir nur mal so auf, und ich wollte es mal loswerden*
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Avatar Jabor08
Jabor08
#10 | 25. Mrz 2011, 15:49
Ich persönlich mag das Spiel ja sehr gerne, und halte es sogar für ein bisschen besser als Origins.

Aber eine Sache stört mich ganz gewaltig (mehr als die recycelten Höhlen und die aus dem nichts spawnenden Gegner):
Das man praktisch jede Quest direkt angezeigt bekommt, sodass man die Welt (Stadt) die zwar nicht groß, aber auch nicht wirklich klein, ist, überhaupt nicht erforschen muss, sondern eigentlich nur den Questsymbolen folgt.
Auch das die Gefährten einen nicht ansprechen oder wenigstens einen Brief/Boten schicken wenn sie etwas zu bereden haben, sondern das einfach nur im Tagebuch eine Notiz "Varric will mit dir sprechen" zu finden ist...
Dieses System ist tatsächlich eine Form der Vereinfachung die ich nicht gut finde.
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Details zu Dragon Age 2

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 10. März 2011
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://dragonage.bioware.com/d...
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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