Alle 14 Missionen der Singleplayer-Kampagne von House of the Dying Sun sind in der aktuellen Early-Access-Version des Weltraumspiels bereits enthalten. Wer Erfahrung mit dem Genre hat, wird die Solo-Einsätze wahrscheinlich an einem Abend beenden, zumindest im leichtesten der drei Schwierigkeitsgrade. Da wirkt der Preis von 20 Euro vergleichsweise hoch.

Beim Anspielen zeigt sich aber, dass House of the Dying Sun vielleicht nicht sehr lang, dafür aber sehr gut ist. Das Weltraumspiel, das ursprünglich unter dem Titel Enemy Starfighter angekündigt wurde und zunächst Roguelike-Elemente bieten sollte, setzt jetzt auf handgebaute Missionen. Und es spielt sich hervorragend. Das Interface ist außergewöhnlich elegant und funktional, die Grafik erinnert an die Homeworld-Spiele und der Soundtrack an die TV-Serie Battlestar Galactica.

Wir steuern einen kleinen Raumjäger, nach und nach wächst unsere Flotte aber an. Erst gibt es nur zusätzliche Jäger, zwischen denen wir direkt wechseln können. Später kommen Zerstörer und Fregatten dazu, denen wir kinderleicht Befehle geben.

Außerdem schalten wir neue Waffen und Boni für die Schiffe frei, beispielsweise verbesserte Schildgeneratoren. Die sind übrigens bei Freund und Feind nur dann nützlich, solange der Gegenspieler nicht einfach ins Schildfeld hineinfliegt und so direkt die Panzerung aus nächster Nähe angreifen kann.

House of the Dying Sun unterstützt übrigens auch die VR-Brillen Oculus Rift und HTC Vive.

Ich habe das Spiel am Wochenende bereits ausprobiert und meine Eindrücke im YouTube-Video zu House of the Dying Sun vorgestellt.