Zum Thema Inside ab 1,35 € bei Amazon.de Für die Macher von Inside hat der Denuvo-Kopierschutz seinen Zweck wohl erfüllt: Sie haben die Zusatz-Software kürzlich ohne große Ankündigung aus dem Indie-Plattformer entfernt.

Denuvo hat sich zuletzt als einer der widerstandsfähigsten Kopierschutz-Mechanismen erwiesen. Diverse Cracking- und Hacking-Gruppen scheiterten anfangs daran, das Programm auszuhebeln oder zu umgehen. Eine bekannte chinesische Warez-Gruppe gab sich zwischenzeitlich sogar komplett geschlagen.

Erste Cracks mit reichlich Verspätung

Die ersten Cracks für mit Denuvo geschützte Spiele kursierten erst ab August 2016 im Netz. Inside kam am 7. Juli 2016 auf den Markt. Für die Entwickler eine gute Sache: Die traditionell verkaufsstarke Launch-Periode überstand man, ohne dass das Spiel und sein Kopierschutz geknackt wurden. Die ersten 30 Tage gelten hinsichtlich der Crack-Einflüsse auf den Umsatz gemeinhin als kritisch.

Nachdem es zuletzt dann vermehrt Berichte darüber gab, dass Denuvo zu Performance- und Framerate-Problemen führt, fiel den Entwicklern die Entscheidung zur Entfernung des Kopierschutzes aus Inside wohl nicht mehr allzu schwer. Zumal das System in Spielerkreisen ohnehin nicht unumstritten ist.

Denuvo kommt übrigens unter anderem auch in Deus Ex: Mankind Divided, Battlefield 1, FIFA 17 und Dishonored 2 zum Einsatz - häufig im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen. Neben Inside gelten bisher Doom, Just Cause 3 und Rise of the Tomb Raider als geknackt.

Das Ende der Raubkopien? - Denuvo Anti-Tamper Kopierschutz

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