Zum Thema » Faszination Metal Gear Special zum Schleich-Phänomen » Metal Gear Solid 5: Ground Zeroes Test zum Prolog Metal Gear Solid 5 ab 10,99 € bei Amazon.de Metal Gear Solid V: Ground Zeroes für 6,99 € bei GamesPlanet.com Das Ende einer Ära ist angebrochen. Mit Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain erscheint nicht nur ein weiterer Teil der hochgelobten Stealth-Saga, sondern auch der letzte Teil, der unter Ägide von Hideo Kojima, der Metal Gear vor fast 30 Jahren erdacht hat. Seit 1987 ist die Story rund um die Agenten-Serie zu einem unübersichtlichen Kosmos geworden, der gerade Neulinge abschreckt. Deshalb fassen wir anlässlich des fünften Teils alles Story-Aspekte, die zeitlich vor dem Start von Phantom Pain stattfinden, nochmal zusammen: die Welt, die wichtigsten Fakten, relevanten Charaktere und Plot-Ereignisse.

Aber Achtung! SPOILER sind hier nicht nur unvermeidbar, sondern essenziell.

Jetzt im Test: So gut ist Metal Gear Solid 5: Phantom Pain auf Konsole

Die Welt

Die 50 Jahre umspannende Geschichte von Kojimas Stealth- Saga ist grundsätzlich in unserer Welt angesiedelt. Nur verlief deren Historie in einiger Hinsicht etwa anders, teilt aber gleichsam viele Wegmarken und wichtige Ereignisse mit ihr. Nach dem Ende des ersten Weltkriegs bildet sich etwa der Geheimbund Die Philosophen, eine Gruppe der reichsten, mächtigsten und intelligentesten Männer aus den USA, China und der UdSSR.

Ihr Ziel ist es, durch Forschung, Entwicklung und auch Waffen, eine neue Weltordnung zu schaffen. Doch zersplittert die Gruppe, die zuvor ein riesiges Vermögen bunkerte. Während des zweiten Weltkrieges ist es neben Robert Oppenheimer vor allem auch ein Wissenschaftler namens Dr. Emmerich, der das Manhattan-Projekt zum Erfolg führt. Und der Kalte Krieg zwischen den USA und der Sowjetunion speist sich nicht nur aus systemideologische Rivalitäten, sondern auch aus dem Kampf um den Geldschatz der Philosophen - ihr sogenanntes Erbe.

Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain : Die Welt von Metal Gear ist verworren und voller Verschwörungen. Perfekte Grundlage für Spionage-Action. Die Welt von Metal Gear ist verworren und voller Verschwörungen. Perfekte Grundlage für Spionage-Action.

Im Geheimen gelingt es den USA schon vor der Sowjetunion, nämlich am 12. April 1961, insgeheim eine Soldatin ins All zu schießen - ihr Name: The Boss. Der Blick auf die gesamte Erdkugel weckt in ihr den Traum, die Welt und ihre Bewohner zu vereinen. Geheimdienste wie die CIA, die NSA und der KGB führen ein bizarres Eigenleben, werden gleichzeitig aber von klandestinen Organisationen gelenkt. Ebenso sind die militärische Technologie, Robotik, Informatik und genetische Forschung weitaus fortgeschrittener, als es in der jeweiligen Epoche eigentlich der Fall gewesen ist. Militärische Computersysteme können in den 70er- und 80er Jahren des Metal-Gear-Universums etwa schon komplexe Künstliche Intelligenzen hervorbringen.

Auch das Klonen von Menschen ist mit genügend Kapital kein Problem. Und Personen mit paranormalen und übermenschliche Kräften sind nicht unbedingt der Regelfall, aber durchaus existent und werden werden von mächtigen Institutionen als lebende Waffen instrumentalisiert.