Metro: Last Light - PC

Ego-Shooter  |  Release: 17. Mai 2013  |   Publisher: Deep Silver
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Metro: Last Light in der Vorschau

Die neuen Leiden des jungen Artjom

Wenn sich bald* erneut die quietschenden Tore zur Moskauer U-Bahn öffnen, sind wir die ersten, die rein wollen. Obwohl‘s dahinter wie gehabt schrecklich zugeht. Schrecklich gut.

Von Petra Schmitz |

Datum: 02.02.2013


Zum Thema » Metro 2033 im Test So gut ist der Vorgänger Die sind doch bescheuert! Sagen wir laut und zirkeln noch ein bisschen um die beiden Männer, die gerade erst mit ihren Flammenwerfern unser Leben gerettet haben. Unser Ausruf gilt aber nicht den beiden Männern, wir meinen 4A Games, die Entwickler von Metro: Last Light . Bescheuert, echt! Sagen wir abermals und starren weiterhin auf die Düsen der Flammenwerfer. Besser gesagt auf die durch die Hitze an den Düsen gut sichtbar wabernde Luft.

*Hintergrund
Metro: Last Light sollte wie der Vorgänger Metro 2033 von THQ veröffentlicht werden. Als Termin stand bereits der kommende März fest. Inzwischen hat THQ Insolvenz angemeldet, die Firma befindet sich in Auflösung und die Metro-Marke wurde von Koch Media im Rahmen einer Auktion ersteigert. Dadurch dürfte sich der Release (unter dem Label Deep Silver) verzögern. Mehr zur THQ-Insolvenz lesen Sie in unserem Report Die THQ-Story .

Ein winziges, für die Gesamtheit des Spiels völlig irrelevantes Detail, aber beispielhaft für die teilweise unglaubliche Akribie, mit der 4A Games nun zum zweiten Mal den ruinösen U-Bahnschächten unter Moskau Leben einhaucht. Nach mehreren skriptreichen Präsentationen nach dem Motto »Anschauen, aber nicht anfassen« durften wir die ersten drei Spielstunden nun erstmals selbst absolvieren - und wollten gar nicht mehr raus aus dem Untergrund.

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Dieses Phänomen kennen wir schon aus dem ersten Teil, der uns Anfang 2010 durch sein ungewöhnliches Szenario, seine dichte Atmosphäre und seine fantastische Grafik in Bann gezogen hat. Metro 2033 , einfach ein tolles Spiel, das trotz unserer fast schon penetranten Berichterstattung längst nicht so viele Käufer gefunden hat, wie es das verdient hätte. Vielleicht war das postapokalyptische Moskauer-U-Bahn-mit-Mutanten-Ding auch zu speziell. Wem bei »Kiew« übrigens die Ohren klingeln, weil er sogleich an Stalker denkt, der denkt verflixt richtig, denn nicht gerade wenige ehemalige Mitarbeiter von GSC Gameworld haben sich Richtung 4A Games verabschiedet. Kein Wunder also, dass Metro 2033 so eine Atmosphäre-Brett war und dass Metro: Last Light das auch wieder werden wird.

Wieder mit Artjom

Metro: Last Light entführt uns wieder in die postapokalyptische Welt des jungen Artjom, der sich ein Jahr nach den Geschehnissen in Metro: 2033 abermals aufmacht, um ... ja, warum eigentlich? Wir haben zwar die ersten drei Stunden des Shooters exklusiv spielen können, aber wissen immer noch nicht, welche große Aufgabe Artjom zugedacht ist.

Metro: Last Light : 4A Games sitzen zwar in Kiew, aber sie haben sich Moskau als Schauplatz für ihre Spiele ausgesucht. Die Metro-Titel basieren auf einer Romanreihe eines russischen Autors. 4A Games sitzen zwar in Kiew, aber sie haben sich Moskau als Schauplatz für ihre Spiele ausgesucht. Die Metro-Titel basieren auf einer Romanreihe eines russischen Autors.

Findige Geister, die einwerfen, man müsse doch nur das zweite Metro-Buch von Dmitri Gluchowski lesen, dessen Roman »Metro 2033« die Vorlage für 4A Games‘ gleichnamiges Spiel stellte, sind auf dem Holzweg. Last Light erzählt eine eigene, hauptsächlich von den Entwicklern ausgedachte Geschichte, wieder hauptsächlich in den U-Bahnschächten unter dem von einem Atomkrieg zerstörten Moskau und wieder mit Artjom als zentraler Figur. In Gluchowskis zweitem Buch (»Metro 2034«) taucht der junge Mann hingegen nur als bessere Randnotiz auf.

Wie gesagt, selbst nach drei Stunden haben wir keinen Plan, was den Helden beziehungsweise uns erwartet. Wir ahnen lediglich, dass die »Schwarzen« abermals eine wichtige Rolle spielen. Genauer gesagt eines der telepathischen Wesen, mit denen Artjom schon im ersten Teil auf seltsame Art verbunden war.

Schweine zu Würsten

Es beginnt fast wie im ersten Teil, nämlich nach einer guten Mütze Schlaf, als unser alter Bekannter Khan plötzlich in unserem Verschlag steht und aufgeregt davon berichtet, dass er einen der eigentlich ausgerottet geglaubten »Schwarzen« an der Oberfläche erspäht hat. Artjom, inzwischen ein Ranger und verantwortlich für die Sicherheit der Menschen in seiner Metro-Station, soll mit Khan an die Oberfläche, um das Wesen aufzuspüren. Als Khan jedoch mitbekommt, dass es getötet werden soll, tickt er auf politisch korrekte Art aus. Man verhaftet ihn und Artjom zieht stattdessen mit einer raubeinigen Scharfschützin los.

Metro: Last Light : Auch Metro: Last Light beeindruckt uns durch Detailversessenheit. Insbesondere in den Siedlungen unter Moskau, den U-Bahnstationen. Auch Metro: Last Light beeindruckt uns durch Detailversessenheit. Insbesondere in den Siedlungen unter Moskau, den U-Bahnstationen. Schon in den ersten zirka 15 Minuten des Spiels zeigt 4A Games wieder gebündelt, was uns schon an Metro 2033 mitunter am meisten gefallen hat: die Detailversessenheit, die locker an die der Assassin‘s Creed-Reihe oder ans jüngst erschienene Hitman: Absolution heranreicht. Alle zwei Meter wollen wir Halt machen und solch unwichtigen Kram wie Würste auf einem Händlertisch oder deren Vorstufe, nämlich Schweine, in einem kleinen Verhau anschauen.

Wir passieren Räume, die wir nicht mal betreten können, in denen aber mehr los ist als in vielen anderen Spielen in einem ganzen Level. Wir schauen Kindern zu, wie sie gebannt den Händen eines Schattenspielers folgen und lauschen dem beklemmenden Dialog, in dem der Mann den Knirpsen erklärt, er habe kein fliegendes Monster an die Wand geworfen, sondern einen Vogel, aber sowas kennt man eben nicht, wenn man im unterirdischen Moloch aufgewachsen ist. Wir beobachten heruntergekommene Kerle, die an Tischen sitzen, irgendeinen Fusel in sich hineinschütten und leise miteinander plaudern. Zwei Meter weiter hauen sich Burschen zum Vergnügen auf die Nasen. Dazwischen immer wieder Gestalten, die in Ecken kauernd teilnahmslos vor sich hinstarren und in deren Gesichtern nichts weiter zu lesen ist als Resignation.

Metro: Last Light
In einer Zwischensequenz erleben wir, wie Moskau von Atomraketen zerstört wird.

Stichwort »Gesichter«: Schon in unserer letzten Preview haben wir angemahnt, dass insbesondere die Gesichtsanimationen oft recht leblos wirken. Das hat sich bisher leider nicht geändert. Nichtsdestotrotz: Last Light zieht wie schon der Vorgänger einen Großteil seiner Atmosphäre nicht aus den Gefahren, die in den Schatten der U-Bahn-Schächte hausen, sondern aus der verflixt lebensnahen Darstellung eines beklemmenden und perspektivlosen Daseins unter Tage. Wir tun uns schon fast selbst leid, als wir hinter unserer Scharfschützin schließlich einen langen Schacht hinaufklettern, um an die Oberfläche zu gelangen. Auch, weil uns die Dame ruppig darauf hinweist, dass wir ihren Po gefälligst nicht anzustarren haben. Was für eine doofe Kuh! Soll sie doch hinter uns die Leiter hochsteigen!

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Avatar LILZIZA
LILZIZA
#1 | 02. Feb 2013, 17:21
Ich kanns kaum erwarten :)
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Avatar eSportWarrior
eSportWarrior
#2 | 02. Feb 2013, 17:21
Schade um THQ, aber hoffentlich wird Metro baldigst released :)
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Avatar avmmerlin2012
avmmerlin2012
#3 | 02. Feb 2013, 17:22
hoffentlich wirds nicht wieder so schlauchig wie der erste teil...
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Avatar Alfredog
Alfredog
#4 | 02. Feb 2013, 17:37
Also jetzt mal ehrlich, wenn ich mir das Video anschaue habe ich sogar Probleme zu erkennen ob das 2033 oder Last Night zeigt. Das sieht aus wie das gleiche in Grün mit ein paar Detailverbesserungen. Setting identisch, Grafik nur bei 1:1 Vergleich besser, Inhalte identisch (Video könnte wie gesagt auch gut aus 2033 stammen).

Und für mich persönlich wurde 2033 zum Ende hin doch schon spürbar langweilig.

Kann nicht erkennen wo sich der Kauf da so richtig lohnen soll.

[E]
Im ersten Teil war mir die ersten drei Stunden auch nicht langweilig. Aber dann wurds irgendwann doch öde einfach immer zur nächsten Station geschickt zu werden.
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Avatar Mantelhuhn
Mantelhuhn
#5 | 02. Feb 2013, 17:39
Wie ich mich drauf freue! Ein Highlight 2013
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Avatar wall21
wall21
#6 | 02. Feb 2013, 17:40
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar NanoWaRRioR1991
NanoWaRRioR1991
#7 | 02. Feb 2013, 17:42
Kanns kaum abwarten... weil das spiel einer der wenigen heutzutage ist was noch ordentlich atmosphere bietet.
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Avatar Hypnotize
Hypnotize
#8 | 02. Feb 2013, 17:47
Der erste Teil hat mir richtig gut gefallen. Super Atmosphäre, ich liebe einfach Endzeit :-)

Metro: Last Light werde ich aber höchstwahrscheinlich erst nächstes Jahr kaufen, wenn der Preis unter 20€ ist. 2033 hatte ich für 10€ gekauft und da hat es sich gelohnt, aber ansonsten sind solche Shooter einfach zu kurz.
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Avatar HeinMueck
HeinMueck
#9 | 02. Feb 2013, 18:00
ich hab den ersten teil geliebt, weil er nicht so ein dröger shoter war wie zB, cod. story atmosphäre, charaktere haben einfach klasse gehabt. ich hoffe dass sich das im 2ten teil forsetzt :)
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Avatar todarist1
todarist1
#10 | 02. Feb 2013, 18:02
Ich freue mich schon sehr auf Metro Last Light!

Ich habe alle Bücher über Metro 2033 verschlungen auch die von anderen Autoren wie zum beispiel Metro 2033 die Reise ins Licht.
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Details zu Metro: Last Light

Plattform: PC (PS4, PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 17. Mai 2013
Publisher: Deep Silver
Entwickler: 4A Games
Webseite: http://enterthemetro.com/de/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 153 von 5632 in: PC-Spiele
Platz 27 von 738 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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