Pirates of the Caribbean: Armada der Verdammten - PC

Action-Rollenspiel  |  Release: -  |   Publisher: Disney Interactive Studios

Propaganda Games - Tron: Evolution-Entwickler am Ende

Das Entwicklerstudio Propaganda Games wurde laut Disney Interactive endgültig geschlossen.

Von Andre Linken |

Datum: 20.01.2011; 13:03 Uhr


Propaganda Games : Wie der Publisher Disney Interactive jetzt offiziell bestätigte, wurde vor kurzem das Entwicklerstudio Propaganda Games mit Sitz im kanadischen Vancouver endgültig geschlossen. Bereits im Jahr 2009 wurden 50 Mitarbeiter des Teams entlassen und nach dem Aus für das Action-Rollenspiel Pirates of the Caribbean: Armada der Verdammten mussten nochmals 100 Angestellte ihren Hut nehmen.

In der letzten Entlassungswelle wurden laut Disney zirka 30 Leute vor die Tür gesetzt. Das letzte Projekte von Propaganda Games war das Actionspiel Tron: Evolution . Ob und in welcher Form die in der Vergangenheit angekündigten DLCs (Downloadable Content) erscheinen werden, ist derzeit ungewiss. Sobald diesbezüglich neue Informationen vorliegen, finden Sie diese umgehend auf GameStar.de.

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Avatar OnlyToast
OnlyToast
#1 | 20. Jan 2011, 13:08
Und ich hatte noch gehofft, dass das wesentlich besser als Prince of Tron aussehende Pirates-Spiel danach fertig gestellt werden würde. Aber ohne direkten Bezug zum Film war das wohl für Di$ney kein Thema. Könnte natürlich auch schlecht geworden sein, aber Vorführungen schienen ja auf ein solides Schnetzelspiel hinzudeuten. Sehr schade um Spiel und Macher.
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cc_zero
#2 | 20. Jan 2011, 13:09
Die Game Industry scheint derzeit kein besonders gutes Pflaster zu sein.
Und mit jeder dieser Meldungen sinkt (zumindest gefühlt) die Wahrscheinlichkeit, in der selbigen einen Job zu finden.
Hoffentlich kommen auch mal wieder etwas bessere Zeiten.
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Artticler
#3 | 20. Jan 2011, 13:23
Man sieht vor allem wie groß solche Studios mittlerweile sind. 50 bzw. 100 Mann verlieren ihren Job. Bei solchen laufenden Kosten ist eigentlich klar, warum Entwicklerstudios reienweise dichtmachen müssen wenn das Geschäft mal nicht so läuft.
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Avatar Andy83
Andy83
#4 | 20. Jan 2011, 13:28
Zitat von cc_zero:
Die Game Industry scheint derzeit kein besonders gutes Pflaster zu sein.
Und mit jeder dieser Meldungen sinkt (zumindest gefühlt) die Wahrscheinlichkeit, in der selbigen einen Job zu finden.
Hoffentlich kommen auch mal wieder etwas bessere Zeiten.

Ganz im Gegenteil, kompetente Leute sind gefragter denn je. Außerdem gibt es jetzt dank digitaler Distribution, Browser-Games und Smartphone-Apps eine echte Chance sich selbstständig zu machen und auch mit einem geringen Budget Spiele zu programmieren und damit Geld zu verdienen. Wenn man die alle zusammenzählt gibt es heute viel mehr Spieleentwickler als je zuvor.

Es gibt allerdings einen Trend: Mittelklasse-Spiele (bei Qualität aber auch Entwicklungs- und Marketing-Budget) haben es heute sicherlich schwerer als früher, weil die großen Tripple-A-Titel alles überschatten. Diese Spiele werden zwar nicht aussterben, aber der Markt wird sich sicherlich noch stärker in Richtung großer AAA-Spiele (vor allem Sequels) mit riesigem Budget, die sich millionenfach verkaufen bzw. kleine Indie-Games mit sehr niedrigem Budget, wo auch geringe Verkaufszahlen für einen Gewinn ausreichen, bewegen.
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MikeRF
#5 | 20. Jan 2011, 13:29
Mist, jetzt ist schon wieder eine Chance weniger nach Vancouver zu ziehen. Seufz.
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Avatar cc_zero
cc_zero
#6 | 20. Jan 2011, 13:41
Zitat von Andy83:

Ganz im Gegenteil, kompetente Leute sind gefragter denn je.

Sind das eigene Erfahrungen oder hast du diesen Eindruck anderweitig gewonnen?


Zitat von Andy83:

Außerdem gibt es jetzt dank digitaler Distribution, Browser-Games und Smartphone-Apps eine echte Chance sich selbstständig zu machen und auch mit einem geringen Budget Spiele zu programmieren und damit Geld zu verdienen. Wenn man die alle zusammenzählt gibt es heute viel mehr Spieleentwickler als je zuvor

Browser- und Smartphone-Games sind zwar in der Entwicklung noch langweiliger als beim Spielen aber zumindest der Indie-Bereich ist durch Steam (und andere) in der Tat sehr interessant geworden und scheint zudem der Kreativität in der Spieleentwicklung gut zu tun.
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Avatar cpt.ahab
cpt.ahab
#7 | 20. Jan 2011, 13:44
Zitat von cc_zero:
Die Game Industry scheint derzeit kein besonders gutes Pflaster zu sein.
Und mit jeder dieser Meldungen sinkt (zumindest gefühlt) die Wahrscheinlichkeit, in der selbigen einen Job zu finden.
Hoffentlich kommen auch mal wieder etwas bessere Zeiten.


Das stimmt nicht so ganz. Die Leute die dort entlassen werden, werden wo anders einen Job finden. Kompetente Menschen in der Gamebranche sind gefragter denn je.

Aber man muss sich nicht wundern, wenn die jetzt schließen, denn ihre Spiele waren qualitativ, eher unterer durchschnitt. Nichts davon verkauft sich wirklich und Disney hat sich das Spiele verkaufen wie Filme verkaufen vorgestellt, was, wie man sieht, komplett in die Hose gegangen ist!
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Avatar Coolstyle
Coolstyle
#8 | 20. Jan 2011, 13:45
Minecraft ist das beste Beispiel, wie aus etwas Kleinem etwas Großes werden kann. Gute Ideen muss man haben, schlechte Spiele werden in der Industrie ganz einfach bestraft.
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Avatar Husky666
Husky666
#9 | 20. Jan 2011, 14:12
Zitat von Coolstyle:
Minecraft ist das beste Beispiel, wie aus etwas Kleinem etwas Großes werden kann. Gute Ideen muss man haben, schlechte Spiele werden in der Industrie ganz einfach bestraft.


Oder man nennt sich Call of Duty..
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Avatar Coolstyle
Coolstyle
#10 | 20. Jan 2011, 14:17
Zitat von Husky666:


Oder man nennt sich Call of Duty..


..und steckt 25% des Spielbudgets in die Marketingkampagne, um die Schafe damit zu blenden.
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Details zu Pirates of the Caribbean: Armada der Verdammten

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: -
Publisher: Disney Interactive Studios
Entwickler: Propaganda Games
Webseite:
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
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