Sacred : Selbst für einen hochgepäppelten Gladiator ist der flammenspuckende Drache eine Herausforderung. Selbst für einen hochgepäppelten Gladiator ist der flammenspuckende Drache eine Herausforderung. Schade - aber Diablo 3 ist zum Leidwesen aller Fans derzeit nicht in der Mache. Doch jemand anders als Blizzard hat sich für ein vergleichbares Projekt gefunden: die deutsche Spieleschmiede Ascaron. Wir haben uns das Action-Rollenspiel Sacred ausführlich zeigen lassen und eine sehr frühe Version mit drei der geplanten sechs Helden angespielt: Gladiator, Seraphim und Magier waren schon enthalten. Die Atmosphäre erinnert stark ans Vorbild, die Grafik ist allerdings viel schöner. Und ein paar gute Ideen könnten dafür sorgen, dass selbst treue Diablo-Jünger fremdgehen.

Riesiges Reich

Sacred : In der stilvollen Mittelalter-Siedlung zaubert das Mulitalent Seraphim einen heiligen Blitz herbei. In der stilvollen Mittelalter-Siedlung zaubert das Mulitalent Seraphim einen heiligen Blitz herbei. Mit unserem Helden befreien wir in Sacred eine gewaltige Fantasy-Welt vom Bösen. Die Landkarten mit Bergen, Häusern, Personen und Wäldern sind komplett in 3D aufgebaut. Allerdings ist der Kamerawinkel fest. Lediglich der Zoomfaktor lässt sich stufenlos verändern. Die Steuerung inklusive der Maustastenbelegung funktioniert genauso wie in Diablo 2.

Nach aktueller Planung sind rund 70 Prozent der Spielwelt vom Start weg begeh- und erforschbar, der Rest wird im Lauf der Story freigeschaltet. Das Zentralgebiet besteht aus Wäldern, Wiesen und mittelalterlichen Städten mit Burgen. In den Steppen der südlichen Regionen liegen einsame Pioniersiedlungen. Dort gibt's Bauernhöfe und, nahe des orkischen Ödlands, zahlreiche Grenzfestungen. Der Westen erinnert mit grünen Alleen, Parkanlagen und aufwändigen Villen an die Südstaaten der USA; dahinter schließen sich urzeitliche Wälder an. Östlich des Kernlands lauern dunkle Moore, und im Norden herrscht ewiges Eis mit verschneiten Gletschern und einer alten Klosterburg.