Star Trek Legacy im Test | Seite 5
Fummeln mit Felsen
Mit Jean-Luc Picard fliegen Sie die Schiffe aus Das nächste Jahrhundert und den neuesten Kinofilmen.
Ihre KI-Verbündeten führen Befehle häufig nicht richtig aus oder wenden umständlich. Das nervt besonders im elften Einsatz, dem Tiefpunkt von Legacy. Darin soll Picards Flotte Planetentrümmer abschießen. Weil ständig neue Felsbrocken auftauchen, dirigieren Sie die Schiffe hin und her. Das fordert massig Mikromanagement, ist aber machbar. Doch dann sollen Sie drei Geschütztürme an bestimmte Orte bringen. Das kostet Zeit und Nerven: Schiff zum Turm schicken, Traktorstrahl aktivieren, Ziel vorgeben und ständig prüfen, ob die Verbündeten Ihre Befehle auch richtig ausführen (was selten vorkommt). Die restliche Flotte kümmert sich derweil weiter um die Felsen - Fummelei an allen Fronten. Kaum sind die Türme platziert, rast ein Riesenbrocken heran. Um ihn zu stoppen, müssen Sie kleinere Felsen per Traktorstrahl auf ihn schleudern. Wegen Fummelsteuerung und Doof-KI klappt das im ersten Anlauf fast nie. Also müssen Sie neu starten. Dann wissen Sie, wo der Brocken auftaucht, und können schon vorher Kleinfelsen anschleppen. Der Neustart ist nötig, weil Sie während der Einsätze nicht speichern dürfen. Ein Lehrbeispiel für schlechtes Missionsdesign. (GR)
Den kompletten Test lesen Sie in GameStar-Ausgabe 02/2007.