Michael Pachter, Finanzanalyst bei Wedbush Morgan Securities, hat sich gegenüber der Website Industrygamers.com einmal mehr zu Kosten und Gewinnaussichten von Star Wars: The Old Republicgeäußert. So schätzt Pachter die Gesamtkosten für das Krieg der Sterne-MMO auf mehr als 80 Millionen US-Dollar für den Publisher Electronic Arts.

»In Anbetracht dessen, dass das Spiel bereits seit vier Jahren von etwa 200 Vollzeit-Kräften entwickelt wird, gehen wir sogar davon aus, dass EAs Investition die 80-Millionen-Dollar-Marke überschreitet«. Das ist zwar eine gigantische Summe, fällt jedoch deutlich kleiner aus als noch im Oktober 2010 ein angeblicher Bioware-Mitarbeiter getönt hatte. »EA Louse« - so der Name des frustrierten Entwicklers – verkündete, dass die Entwicklung bereits weit mehr als 300 Millionen US-Dollar verschlungen hatte.

Star Wars: The Old Republic - Shadow of Revan

Ein Drittel der Einnahmen von Star Wars: The Old Republic bekommt EA dabei gar nicht zu sehen, denn laut Pachter muss EA das als Tantiemen für die Star Wars-Lizenz an LucasArts abtreten. Trotzdem hat EA im voraus für die vollen 80 Millionen US-Dollar aufzukommen. Für Marketing und Verpackung schätzt Pachter die Kosten auf 20 Millionen.

Um diese große Investition zurückzubekommen, muss EA etwa 500.000 Abonnenten für Star Wars: The Old Republic finden. Das hatte Scott Brown bereits im Februar veranschlagt. Michael Pachter zufolge würden aber unter Umständen sogar bereits 350.000 ausreichen um wieder bei 0 anzukommen, die zusätzlichen 150.000 zahlenden Kunden wären aber ein gutes Polster.

Mehr zu The Old Republic lesen Sie in unserer Vorschau zum MMO.