Watch Dogs : Ubisoft bestätigt die empfohlenen – extrem übertrieben wirkenden – Systemanforderungen von Watch Dogs auf dem PC. Ubisoft bestätigt die empfohlenen – extrem übertrieben wirkenden – Systemanforderungen von Watch Dogs auf dem PC.

Update (14. April 2014): Nachdem die empfohlenen Systemanforderungen für die PC-Version des kommenden Open-World-Actionspiels Watch Dogs bereits seit einige Zeit feststehen (und ziemlich happig ausfallen), setzt Ubisoft nun noch einen drauf. Via twitter.com nannte Creative-Director Jonathan Morin kürzlich nämlich die Voraussetzungen für die Verwendung der Ultra-Grafikeinstellung. Und auch die haben es natürlich in sich.

Nicht weniger als ein Intel Core i7-4770K und eine GeForce 780 werden für die Darstellung des Spiels in der höchsten Grafikqualität notwendig sein. Das zuletzt veröffentlichte Video zum Spiel, in dem einige der PC-exklusiven Grafik-Effekte vorgestellt wurden, nahm Ubisoft eigenen Angaben zufolge übrigens auf einem Intel Core 7-3930K und einer GeForce Titan auf.

Update mit Einschätzung der Hardware-Redaktion: Mit den kürzlich veröffentlichten, empfohlenen Systemvoraussetzungen (siehe unten) für Watch Dogs hat sich Ubisoft keinen Gefallen getan – vor allem die Anforderungen an den Prozessor scheinen viel zu hoch und sorgen für Unmut.

Da wird kurzerhand ein Intel Core i7 3770K mit vier Kernen, 3,5 GHz Takt und Hyperthreading verlangt, also das Topmodell der 2012 erschienen Ivy-Bridge-Generation und nur minimal langsamer als Intels aktuelles Desktop-Flaggschiff Core i7 4770K der Haswell-Generation. Preis für die CPU(s): rund 300 Euro!

Auch bei den AMD-Prozessoren gibt sich Watchdogs angeblich mit nichts weniger als dem Topmodell FX 8350 zufrieden – wie die Intel-Pendants der i7-Serie kann der FX 8350 acht Aufgaben (»Threads«) gleichzeitig berechnen, ist unterm Strich trotz des hohen Taktes von bis zu 4,2 GHz allerdings deutlich langsamer (mit einem Preis von etwa 175 Euro aber auch wesentlich preisgünstiger).

Eine mögliche Ursache für die überzogen scheinenden CPU-Anforderungen könnten Playstation 4 und Xbox One sein, für die Watchdogs ebenfalls erscheint. Beide besitzen jeweils acht CPU-Kerne und können somit acht Threads gleichzeitig bearbeiten. Eventuell rührt daher die (unglückliche) PC-Anforderung an einen Prozessor mit acht Threads. Allerdings stehen einem Spiel weder bei PS4 noch bei Xbox One alle acht Kerne (zwei sind stets für das Betriebssystem reserviert) zur Verfügung.

Unterm Strich denken wir, wird vermutlich auch eine der wesentlich gängigeren und günstigeren Quad-Core-CPUs der Core-i5-Serie wie etwa ein Core i5 4670K für maximale Details in Watch Dogs ausreichen. Erstens besitzen deren Kerne wesentlich mehr Leistung als die CPU-Pendants der Konsolen, zum anderen wäre es ersatunlich, wenn Watchdogs (als erstes Spiel überhaupt) dermaßen konsequent auf mehr als vier Kerne beziehungsweise Threads optimiert wäre – höchswahrscheinlich sind die veröffentlichten (CPU-)Anforderungen für Watch Dogs daher nur übertrieben und unglücklich formuliert.

Ursprüngliche Meldung: Zwar hatte der Publisher Ubisoft bereits im Oktober des vergangenen Jahres Angaben zu den Systemanforderungen von Watch Dogs gemacht. Doch erst im März gab es die finale Bestätigung für die minimalen Voraussetzungen.

Mittlerweile hat Ubisoft auch die empfohlenen Hardware-Anforderungen für die PC-Version des Open-World-Actionspiels bestätigt und diese gleichzeitig noch mit zusätzlichen Details ergänzt. Hier die Übersicht:

Empfohlene Systemvoraussetzungen für Watch Dogs

  • Windows Vista (SP2), Windows 7 (SP1) oder Windows 8 - jeweils 64 Bit

  • Intel Core i7 3770K @3.5 GHz or AMD FX 8350 X8 @ 4 GHz

  • 8 GByte Arbeitsspeicher

  • Directx 11

  • Nvidia Geforce GTX 560 ti oder AMD Radeon HD 7850 mit 2048 MByte VRAM

  • 25 GByte freier Festplattenplatz

  • Breitband-Internet benötigt für Multiplayer

Watch Dogs muss auf dem PC mit einem kostenlosen Uplay-Account verbunden werden. Uplays ist Ubisofts hauseigene Online-Plattform ähnlich wie Steam.

Watch Dogs ist ein Third-Person-Actionspiel von den Ubisoft-Studios in Montreal und spielt im Chicago der nahen Zukunft. Aufgrund der offenen urbanen Spielwelt wird der Titel oft als GTA-Konkurrent bezeichnet. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Aiden Pearce, der in nahezu alle elektronischen Geräte der Stadt eindringen und diese zu seinem Vorteil manipulieren kann, was verschiedene Lösungswege für ein Missionsziel eröffnet. Via Handy hackt Aiden Ampelschaltungen, in der offenen Welt verteilte Bankautomaten oder das Stromnetz und ruft bei Bedarf Informationen über jeden Bürger der Stadt ab.

» Die Vorschau von Watch Dogs auf GameStar.de lesen

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