World of Warcraft: Wrath of the Lich King in der Vorschau
Wenig Abwechslung, wenig Innovation
Fazit der Redaktion
Niemals!
Fabian Siegismund: World of Warcraft ist böse. Respekt an die Entwickler, die es geschafft haben, eine moderne, legale Droge zu produzieren, aber ich mache da nicht mehr mit. Ich bin durchaus suchtanfällig was Online-Rollenspiele angeht und insofern fast dankbar, dass Funcom nicht dauernd neuen Highlevel-Content für Age of Conan nachschiebt - da kann ich problemloser wieder aufhören. Aber Blizzard beherrscht die Suchtspirale perfekt, und deshalb werde ich nie mehr bei WoW einsteigen. Wehret den Anfängen!
Eingefroren
Daniel Matschijewsky: Ich habe schon vor langer Zeit aufgehört, World of Warcraft zu spielen - da wird auch Wrath of the Lich King nichts daran ändern. Statt wirklich Neues zu bringen, spult Blizzard Altbewährtes ab: neue Gebiete, Instanzen und Monster, die üblichen Sammel- und Töte-Quests. Selbst der Todesritter ändert da nur wenig. Sicher, Fans können bedenkenlos zugreifen - mich lässt der Lich König aber sprichwörtlich kalt.
Storyverarmung
Michael Obermeier: Regisseur Francis Ford Coppola regte sich einst über das PC-Spiel zu »Der Pate« auf: »Die nehmen da meine Figuren und lassen sie sich gegenseitig umbringen«. Ähnlich geht es mir inzwischen bei WoW. Zu »The Burning Crusade« hoffte ich noch Blizzard würde die Story-Kurve kriegen. Doch auch in WotLK steht nur stupides Raiden gegen liebgewonnene Helden und Schurken aus dem WarCraft-Universum auf dem Programm. Wenn ich sehen will, wie 25 bunte Power Rangers auf eine vertraute Gestalt einprügeln, gehe ich auf einen mexikanischen Kindergeburtstag.