WoW: Die Story von Wrath of the Lich King und Cataclysm zusammengefasst

Zum baldigen Release von WoW Shadowlands fassen wir nochmal die gesamte Warcraft-Geschichte für euch zusammen. Im dritten Teil lest ihr, was in Wrath of the Lich King und Cataclysm passierte

von Marylin Marx,
08.11.2020 10:00 Uhr

In Wrath of the Lich King und Cataclysm dreht sich alles um Arthas Menethil und Todesschwinge. In Wrath of the Lich King und Cataclysm dreht sich alles um Arthas Menethil und Todesschwinge.

Im dritten Teil unseres Story-Recap der gesamten Warcraft-Geschichte dreht sich alles um den widererwachten Lichkönig und den wahnsinnig gewordenen Todesschwinge. Vor allem Arthas kennen wir vor allem schon aus Warcraft 3. Die Story-Zusammenfassung dazu lest ihr in unserem ersten Teil der Reihe.

Die komplette Story von Warcraft
Teil 1: Warcraft 1 - 3
Teil 2: World of Warcraft & The Burning Crusade
Teil 3: Wrath of the Lich King & Cataclysm
Teil 4: Mists of Pandaria & Warlords of Draenor
Teil 5: Legion & Battle for Azeroth
Teil 6: Shadowlands

Wer sich für die kommende Erweiterung World of Warcraft: Shadowlands interessiert, findet neben einer Story-Zusammenfassung von Shadowlands bei uns auch alle Infos zum Spiel:

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Jahr 27: Wrath of the Lich King

World of Warcraft: Wrath of the Lich King ist die zweite Erweiterung des Hauptspiels und implementierte die Todesritter als spielbare Klasse.

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Der Lichkönig erwacht

Nachdem Arthas Menethil zum neuen Lichkönig wurde und einige Jahre geruht hatte, erwachte er im Jahr 27 und begann seinen Kreuzzug erneut, indem er Zombiehorden (Geißel) nach Azeroth schickte und vor allem die Hauptstädte Orgrimmar und Sturmwind angriff.

Das ließen beide Fraktionen natürlich nicht auf sich sitzen und so zogen Horde und Allianz erneut aus, um den Lichkönig zu stoppen. Ihre Reise führte sie nach Nordend. Zur selben Zeit entschlossen sich auch die Kirin Tor gegen Arthas und seine Geißel vorzugehen.

Die Kirin Tor

Die Kirin Tor oder auch Rat der Magier von Dalaran genannt, sind ein Elite-Zirkel aus den besten und mächtigsten Zauberern der Welt. Ihre Aufgabe besteht darin, jeden Zauberspruch und jedes magische Artefakt zu katalogisieren.

Während des zweiten Krieges schlossen sich die Kirin Tor der Allianz von Lordaeron an und zerstörten mit Hilfe von Erzmagier Khadgar das dunkle Portal. Trotz dessen Vernichtung blieb allerdings ein kleiner Riss zurück, der Draenor und Azeroth weiterhin miteinander verband. Eben jener Riss wird in the Burning Crusade von Lord Kazzak genutzt, um Dämonenhorden nach Azeroth zu bringen.

Erste Erfahrungen mit Arthas' Stärke machten die Kirin Tor während des dritten Krieges, als der Todesritter mit seiner Geißel die Stadt Dalaran überrannte, den Dämonenlord Archimonde beschwor und Dalaran komplett zerstörte.

Einige Zeit später (etwa um das Jahr 25 herum) kehrten die übriggebliebenen Kirin Tor in die zerstörte Stadt zurück und begannen mit dem Wiederaufbau, der auch die Errichtung eines magischen Schutzwalls mit sich brachte. Irgendwann in den nächsten zwei Jahren erhoben die Kirin Tor das rekonstruierte Dalaran in die Luft und verschoben die nun schwebende Stadt nach Nordend. Gegenüber der Horde und Allianz nehmen sie eine neutrale Position ein.

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Kriege an mehreren Fronten

Natürlich war der Lich King nicht die einzige Bedrohung die über Azeroth lauerte. Neben Arthas und seiner Geißel mussten sich die Horde und Allianz zusammen mit den Kirin Tor und dem Wyrmruhpakt gegen Malgyros und seinen blauen Drachenschwarm beweisen, der Azeroth den Krieg erklärt hatte.

Zu allem Übel versuchten einige untote Apotheker, die der brennenden Legion treu waren, einen Putschversuch auf Sylvannas Windläufer, was in eine Schlacht um die Unterstadt ausartete. Auch Bolvar Fordragon wurde bei dieser Schlacht schwer verwundet, später von Drachenfeuer stark verbrannt und schlussendlich von der Geißel in die Eiskronenzitadelle entführt, wo Lichkönig Arthas ihn folterte um ihn gefügig zu machen.

Das Argentumturnier

Die finale Schlacht zwischen Arthas und der Horde und Allianz rückte immer näher. Um beide Fraktionen zur Zusammenarbeit zu bewegen und die Soldaten auf das kommende Gefecht vorzubereiten, rief der Argentumkreuzzug ein Turnier aus. Gleichzeitig kristallisierten sich im Turnier die besten Krieger heraus, die dann als ein kleines Einsatzkommando den Angriff auf die Eiskronenzitadelle anführen sollten.

Es dauerte nicht lange, bis Arthas Wind von dem Plan des Kreuzzuges bekam und damit anfing, das Turnier anzugreifen. Neben der Entführung von Turnierteilnehmern und den Angriffen durch Val'kyren schleuste der Lichkönig auch den schwarzen Ritter ins Turnier ein, um es von innen heraus zu zerstören. Schlussendlich waren all seine Bemühungen aber vergeblich.

Der Fall des Lichkönigs

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Nach langen harten Kämpfen schafften es die Argentumchampions unter der Führung von Tirion Fordring bis zur Spitze der Eiskronenzitadelle vorzudringen. Dort gelang es Tirion Arthas Schwert Frostgram zu zerstören und all die in ihm gefangenen Seelen freizulassen. Unter ihnen befand sich auf die Seele von Arthas Vater Terenas Menethil, die seinen im Sterben liegenden Sohn in seinen letzten Atemzügen begleitete.

Terenas erinnerte Tirion Fordring aber auch daran, dass jemand nun Arthas Platz als Lichkönig einnehmen musste, um die Geißel zu kontrollieren. Tirion beschloss sich selbst aufzuopfern und Arthas Platz einzunehmen. Er nahm den Helm der Herrschaft in die Hand, wurde vor dem Aufsetzen aber von Bolvar Fordragon gestoppt.

Bolvar, der bis zu diesem Zeitpunkt in der Eiskronenzitadelle gefangen gehalten und gefoltert wurde, bot sich selbst als Träger des Helms an. Für ihn gäbe er keinen Platz mehr unter den Lebenden, während Tirion und seine Champion noch eine Rolle im Weltgeschehen zu spielen hätten.

Schlussendlich willigte Tirion ein und übergab Bolvar Fordragon den Helm der Herrschaft. Bevor Bolvar vom Eis seines neuen Thrones eingeschlossen wird, gab er Tirion noch eine Nachricht mit auf den Weg: Er soll der Welt erzählen, dass der Lichkönig vernichtet wurde - Bolvar Fordragon mit ihm.

Jahr 28 - 29: Cataclysm

World of Warcraft: Cataclysm ist die dritte Erweiterung des Hauptspiels. Mit ihr kamen die Worgen und Goblins als spielbare Völker hinzu.

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Todesschwinge kehrt zurück

Gerade so wurde der Lich King besiegt, da steht auch schon die nächste Gefahr vor Azeroths Tür. Dieses Mal in Form des großen Drachen Todesschwinge (einst Neltharion der Erdenwächter genannt). Nach seiner Niederlage in Grim Bartol während des zweiten Krieges zog sich Todesschwinge nach Tiefenheim zurück um zu heilen.

Im Jahr 28 kehrte er über den Malestorm zurück nach Azeroth und zerriss dabei die Weltensäule. Die dadurch entfesselte Kraft zerstörte weite Teile Azeroths. Vulkane brachen aus, riesige Flutwellen überschwemmten ganze Gebiete und Erdbeben erschütterten weite Teile des Landes. Eine Katastrophe sondergleichen.

Auch das Bluttor, das als Grenze zwischen Zuldazar und Nazmir diente, wurde während des Kataklysmus zerstört, wodurch die Bluttrolle von Nazmir Zuldazar angreifen und König Rastakhan als Konsequenz Blutmagie verbietet. Währenddessen nutzt der zandalarische Prophet Zul die Gelegenheit, die durch die Katastrophe verstreuten Trollvölker unter Zandalar zu vereinen. Das gelingt ihm bei den Gurubashi und Amani Trollen.

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In etwa demselben Zeitraum verbündete sich der Schattenhammerclan (einst von Ogermagier Cho'gall gegründet um Dämonen zu huldigen) mit Todesschwinge, um wieder neue Stärke zu erlangen. Gemeinsam mit Feuerlord Ragnaros, der durch den Dimensionsriss aus der Elementarebene entkommen konnte, will der Schattenhammerclan den Weltenbaum Nordrassil niederbrennen.

Die Entstehung der Worgen

Die ersten Worgen entstanden aus einem Kriegen zwischen Nachtelfendruiden und Satyrn heraus. Die Druiden wählten die Form eines Wolfes, dessen Zorn ihre Feinde vernichten sollte. Um ihre menschliche Seite nicht zu verlieren, versuchten sie, die Sichel von Elune einzusetzen, ein magisches Artefakt. Anstatt des gewünschten Effekts, verwandelte die Sichel die Druiden in Worgen, die alles Lebende angriffen und ihren Wolfsfluch auf verletzte Nachtelfen übertrugen.

Um der Worgen-Plage Einhalt zu gebieten, verbannte der Erzdruide Malfurion Sturmgrimm die Worgen in einen Teil des Smaragdgrünen Traums. Für einige Zeit kehrte Ruhe ein, doch dann befreite der Erzmagier Arugal die Worgen aus ihrem magischen Gefängnis, um sie unter König Genn Graumähne gegen die Untoten einzusetzen, die das Königreich Gilneas überfiel.

Noch immer von ihren animalischen Instinkten gepackt, wandten sich die Worgen kurze Zeit später auch gegen ihre Verbündeten und der Wolfsfluch wurde ein erneut weitergetragen, bis die Glineer Unterstützung von den Nachtelfen bekamen. Die sahen sich verantwortlich für die Fehler ihrer Vorfahren und setzten dieses Mal die Sichel von Elune ein, um den Fluch einzudämmen.

Zwar wurden die verfluchten Worgen nicht vollständig geheilt, erlangten aber einen Teil ihrer Menschlichkeit wieder. Von diesem Zeitpunkt an waren die Worgen in der Lage, zwischen ihrer Mensch- und Wolfsgestalt zu wechseln. Als Dank für die Eindämmung des Fluches, schlossen sich die Worgen der Allianz an.

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Garrosch Höllschrei wird neuer Kriegshäuptling

Durch die von Todesschwinge ausgelöste Katastrophe brach nicht nur Azeroth auseinander, auch einst abgesteckte Grenzen zwischen Horde und Allianz wurden dadurch zerstört, was beide Fraktionen in einen erneuten Kampf um Territorien verwickelte.

Da Kriegshäuptling Thrall allerdings mit seinen Schamanen des Irdenen Rings zum Mahlstrom segelte um den Dimensionsriss zu heilen, ernannte er Garrosch Höllschrei zum neuen Kriegshäuptling. In seiner neuen Position blieb der Anführer der Horde auch nicht lange untätig. Durch seine aggressive Art verscherzt er es sich mit Vol'jin, dem Anführer der Dunkelspeertrolle und mit Sylvannas Windläufer, die noch immer ihre Verlassenen anführte.

Vom Sklaven zum Goblin der Horde

Ursprünglich waren die Goblins Sklaven der Dschungeltrolle auf der Insel Kezan, wo sie für ihre Unterdrücker Kaja'miterz schürfen mussten, welches die Trolle für Voodoorituale benutzten. Was die Trolle dabei nicht bemerkten: Das Erz steigerte den Intellekt der Goblins massiv.

Mit Hilfe der neu gewonnenen Weisheit, stellten Goblins mächtige Artefakte her, um sich aus der Sklaverei zu befreien und die Insel Kezan zu besetzten. Die einstiege Mine bauten sie dabei zu einer Stadt namens Lorenhall um. Bald ließ die Wirkung des sagenumwobenen Erzes jedoch nach und die Ressourchenknappheit, sowie die nun nur noch mittelmäßigen Erfindungen, mit denen die Goblins ihr Gold verdienten, schlugen sich auf die Wirtschaft nieder.

Bald darauf verlagerten die Goblins ihr Geschäft vom Maschinenbau auf den Handel, indem sie die berühmten Goblin Waffen und Fahrzeuge an Horde und Allianz verkauften und Kartelle bildeten. Eines der größten kartelle war das Bilgewasserkartell, das vom Handelsprinzen Gallywix geführt wurde und im Bilgewasserhafen seine Heimat hatte.

Das änderte sich jedoch, als Todesschwinge im Jahr 27 auftauchte und den Hafen zerstörte. In einer wilden Flucht gelangen die übriggebliebenen Goblins auf die verlorenen Inseln, wo sie Kontakt zu den Orcs aufnahmen, Kriegshäuptling Thrall vor einer Entführung durch die Allianz retteten und sich später der Horde angeschlossen. Ihre neue Heimat ist nun der Bilgewasserpier.

Die Stunde des Zwielichts

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Mit der aus der Höhle der Zeit geborgenen Drachenseele, einer Waffe, die Todesschwinge selbst geschmiedet hatte, begannen Allianz und Horde den Angriff auf den Wyrmruhtempel, in dem sich der wahnsinnig gewordene Dache aufhält. Unterstützt wurden sie dabei von Thrall und den anderen Drachenschwärmen.

In einem langen Gefecht schaffte es Thrall schlussendlich, die Drachenseele aufzuladen und gemeinsam mit den Drachenschwärmen Todesschwinge daran zu hindern, einen zweiten Kataklysmus auszulösen. Todesschwinge wird vollkommen vernichtet, teile seines metallenen Kiefers werden in Orgrimmar und Sturmwind ausgestellt.

Im nächsten Teil erzählen wir euch, was in Mists of Pandaria und Warlords of Draenor passiert.

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