Im Jahr 2014 zeigte ein kleines Mädchen, wie aus einer simplen Idee ein millionenschweres Unternehmen werden kann.
Die damals 11-jährige Lily Born wollte ihrem an Parkinson erkrankten Großvater helfen – und erfand dabei eine Tasse, die Tausenden Menschen das Leben erleichtert.
Heute steht sie als CEO ihres Unternehmens mitten im Leben.
Die Idee: Wenn Opa die Tasse nicht halten kann
Als Lily Born gerade einmal neun Jahre alt war, beobachtete sie ein Problem, das viele Familien mit Parkinson-Patienten kennen: Ihr Großvater konnte aufgrund des krankheitsbedingten Zitterns keine gewöhnliche Tasse mehr sicher halten. Immer wieder verschüttete er den Inhalt.
Was andere wahrscheinlich als unvermeidliches Schicksal hingenommen haben, sah die aufmerksame Enkelin als lösbares Problem. Ihre Überlegung war simpel: Eine Tasse mit besserer Stabilität könnte ihrem Opa das Leben erleichtern.
Vom Prototyp aus Ton zur Crowdfunding-Sensation
Die erste Version des späteren Kangaroo Cup
formte Lily im Alter von 11 Jahren aus Ton. Ihr Ansatz: Drei kleine Beine an der Unterseite sollten der Tasse mehr Stabilität verleihen und das Umkippen verhindern.
Als ihr Vater die Erfindung seiner Tochter sah, erkannte er das Potenzial sofort. Gemeinsam starteten sie eine Crowdfunding-Kampagne, um den Prototyp weiterzuentwickeln und zu vermarkten.
Wie funktioniert der Kangaroo Cup? Das Design der besonderen Tasse basiert auf drei wichtigen Prinzipien:
- Stabilität durch drei Beine: Die integrierten Füße sorgen für eine breitere, stabilere Basis und verringern das Risiko des Umkippens erheblich.
- Niedrigerer Schwerpunkt: Das Design ermöglicht es, den Schwerpunkt der Tasse niedrig zu halten, was zusätzliche Stabilität schafft.
- Ergonomische Griffe: Die großen, gut geformten Henkel ermöglichen auch Menschen mit eingeschränkter Motorik einen sicheren Griff.
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Zehn Jahre später: Vom Kind zur erfolgreichen Unternehmerin
- Mit ihren 21 Jahren ist Lily Born längst nicht mehr das kleine Mädchen mit der großen Idee. Sie führt ihr eigenes Unternehmen Imagiroo als Vorsitzende und Leiterin der Entwicklungsabteilung.
- Sie hat mittlerweile nicht nur Millionen auf dem Konto, sondern wurde mehrfach geehrt und ausgezeichnet. So nannte sie Business Insider die erfolgreichste 11-Jährigen in der Tech-Welt und sie landete in Mochis Auswahl der
25 Game Changers under 25
. - Außerdem wurde ihre Tasse bei der White House Science Fair, der White House Women’s Expo sowie im Smithsonian Museum of American History ausgestellt, um nur einige Erfolge zu nennen, die auf der offiziellen Webseite gelistet sind.
Die verschiedenen Modelle sind weiterhin über die offizielle Imagiroo-Website erhältlich.
Die aktuelle Version des Kangaroo Cups richtet sich nicht mehr nur an Parkinson-Patienten. Das robuste Design macht sie auch für Kinder und alle Erwachsenen interessant, die einfach einen besseren, stabileren Becher wollen.
Ihre Erfindung beweist: Manchmal sind die besten Ideen die einfachsten. Und manchmal braucht es nur den aufmerksamen Blick eines Kindes, um ein Problem zu lösen, das Millionen von Menschen betrifft.
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