Ich kann ja verstehen, dass derzeit zufällig gleich zwei vielversprechende Rollenspiele sich um das Erbe von Mass Effect balgen. Sowas kommt durchaus vor. Dass aber beide Spiele dann auch noch für Anfang 2027 geplant sind und beide Spiele irgendwas mit »Ex« heißen, bringt zumindest meine Hirnströme immer wieder komplett durcheinander.
Die Rede ist natürlich von The Expanse von Owlcat Games und Exodus von Archetype Entertainment. Zwei verschiedene Spiele, aber beide setzen auf Third-Person-Shooter-Gameplay, Weltraum, Begleiter und weitreichende Entscheidungen. Da muss man es mir verzeihen können, dass ich regelmäßig Exodus und Expanse miteinander verwechsel.
So war ich auch erst einmal verwirrt, als im Vorfeld des großen Summer-Game-Fest-Wochenendes eine Einladung von Wizards of the Coast reinflog, die mir ihr erstmals längeres Gameplay zu ihrem neuen Rollenspiel Exodus präsentieren wollten. Wizards of the Coast? Was haben die mit Owlcat zu tun? Owlcat macht doch Pathfinder, nicht DnD … ach, Mist! Es geht um Exodus, nicht Expanse!
1:09:19
Wer braucht Mass Effect 5, wenn es solche Spiele gibt? - The Expanse vs. Exodus
Zugesagt hätte ich in jedem Fall. Doch die Aussicht auf mehr Gameplay hat mich bei Exodus dann doch noch mal mehr gereizt, denn davon haben wir bislang deutlich weniger gesehen als von The Expanse.
Also habe ich mir meinen Zero-Point-Zone-Generator geschnappt und bin mit 99,9-facher Lichtgeschwindigkeit in die Gameplay-Präsentation gesprungen.
Meine große Weltraumreise
Es ist nicht das erste Mal, dass wir Gameplay von Exodus zu Gesicht bekommen. Schon in früheren Trailern gab es kleinere Impressionen und zuletzt hat das Studio auch immer wieder winzige Ausschnitte davon gezeigt. Trotzdem fehlte seit der Ankündigung ein etwas ausführlicher Eindruck davon, wie sich Exodus genau anfühlt.
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