Seite 4: 3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 13 - Geoforming in Spielen

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Fracture (2008)

Day 1 Studios machten Geoforming im Konsolen-exklusiven Fractiongleich zum Spielprinzip. Mit Hilfe futuristischer Waffen und Granaten senken oder erhöhen wir in diesem Third-Person-Shooter offenes Gelände nach Belieben. So schleudern wir nicht nur Gegner durch die Luft oder gelangen an sonst unerreichbare Orte, sondern müssen mittels der Umformung auch eine Menge Rätsel lösen. Das Spiel bekam trotz der innovativen Idee nur durchwachsene Kritiken, es fehlte vor allem an Abwechslung.

Spore (2008)

Vom Einzeller bis hin zur Weltraummacht begleiten wir unsere selbst gestalteten Lebewesen in Spore. Doch so leicht ist die Raumbesiedlung nicht: Kaum ein Planet bietet die lebensnotwendige Atmosphäre. Da ist natürlich Terraforming gefragt, und so bearbeiten wir die Himmelskörper mit Werkzeugen, die in Sekunden tiefe Schluchten ziehen, wo vorher Flachland war. Das sieht spektakulär aus, funktioniert aber nur sehr grob. Dafür dürfen wir sogar die Farbe der Gewässer und Böden unseres Planeten ändern.

Minecraft (2010)

Eine so große gestalterische Freiheit wie in Minecraftgibt es in kaum einem anderen Spiel. Nahezu die komplette Spielwelt besteht aus Würfeln, die sich fast wie Lego-Steine beliebig ab- und an anderer Stelle wieder aufbauen lassen. Kein Wunder, dass sich kreative Köpfe davon angezogen fühlten. Noch bevor die Vollversion überhaupt erschienen war, verkaufte sich die Betaversion von Minecraft millionenfach. Dabei hatte das Indie-Spiel noch nicht einmal ein Ziel. Das Abbauen (mining) und die Neuerschaffung (crafting) von Materialien reichte aus, um zahllose Spieler zu immer wahnwitzigeren Kunstwerken zu inspirieren. Hinzu kommt der soziale Aspekt, gemeinsam im Multiplayermodus an einem Projekt zu tüfteln. Technisch gesehen mag das Klötzchenbauen nicht exakt Geoforming sein, aber tatsächlich kommt das Spielprinzip so nah an das Konzept wie sonst keins.

From Dust (2011)

In From Dust, von Ubisoft als geistiger Nachfolger zu Populous betitelt, spielen wir ein gottgleiches Wesen, das sein Volk zur Errettung und Erleuchtung führen will. Mit einem kugelförmigen Cursor formen wir die Insel unseres Stammes nach Belieben. In Sekunden errichten wir Berge aus erstarrter Lava oder lassen reißende Wassermassen tiefe Gräben ziehen, die starke Physik-Engine simuliert all das sehr glaubwürdig. Bis heute stellt From Dust mit seinen vielfältigen Möglichkeiten wohl das beeindruckendste Beispiel für Geoforming in Spielen dar. Auch Molyneux persönlich zeigte sich begeistert von Eric Chahis Werk.

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