Eure Soundbar oder eurer TV können besser klingen, als ihr denkt: 5 Dinge, die jeder überprüfen sollte

Womöglich wisst ihr es gar nicht: Mit ein paar Kniffen könnt ihr ein Quäntchen Qualität aus eurem Fernseher oder den Boxen holen.

Euer TV und euer Audio-Equipment können womöglich mehr, als ihr glaubt. (Bild: Samsung) Euer TV und euer Audio-Equipment können womöglich mehr, als ihr glaubt. (Bild: Samsung)

Euer Fernseher oder eure Soundbar liefern guten Klang, doch womöglich geht da noch mehr. Dabei müsst ihr nicht an die Hardware, sondern es liegt an kleinen, leicht übersehbaren Dingen wie beispielsweise Einstellungen. Mit 5 Tipps holt ihr das das letzte Quäntchen aus eurem Sound heraus.

1. Lautstärke zu hoch

Es mag völlig trivial klingen, doch hinter der Tatsache steckt ein technischer Grund: Ist euer Ausgabegerät – sei es TV, Soundbar oder Boxen – zu laut, kann das zu schlechterem Ton führen.

Zu hohe Lautstärke kann bei Lautsprechern zu Verzerrungen führen. Das liegt daran, dass die Kanäle die Leistung nicht begrenzen, sondern so viel liefern, wie vom Benutzer eingestellt. Ein zu starkes Signal kann die Belastbarkeit der Membranen in den Lautsprechertreibern übersteigen und zu Übersteuerungen und Verzerrungen führen.

Strömt zu viel Saft durch das Audiogerät, kann der Klang wortwörtlich scheppern. (Bild: Maxe S., GameStar) Strömt zu viel Saft durch das Audiogerät, kann der Klang wortwörtlich scheppern. (Bild: Maxe S., GameStar)

Verzerrungen können auch mechanischer Natur sein. So kann es passieren, dass die Spule im Inneren des Treibers zu stark schwingt und am Magneten reibt. Dadurch entsteht ein hörbares Kratzen. Im Extremfall kann der Kanal sogar durch zu viel Power überhitzen.

Das könnt ihr tun: In erster Linie natürlich den Lautsprecher oder TV nur so laut einstellen, wie es für das Gerät (und eure Ohren) verträglich ist. Wollt ihr eine höhere Lautstärke, achtet auf Speaker, die höhere Wattzahlen haben. Höhere Wattzahlen sorgen in der Regel für lautere Lautsprecher.

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2. Die Lautsprecher sind beschädigt

Man sollte meinen, dass man den Unterschied hört, wenn der Lautsprecher beschädigt ist, doch die Unterschiede sind manchmal marginal. Wer nicht drauf achtet, dem fallen sie vielleicht zunächst gar nicht auf. Passieren können sie jedenfalls relativ schnell.

  • Überlastung durch zu hohe Lautstärke oder Leistung: Wenn ein Verstärker zu viel Leistung liefert oder die Lautsprecher dauerhaft an ihrer Belastungsgrenze betrieben werden, kann das die Membranen oder Spulen beschädigen.
  • Mechanische Schäden: Stöße oder Vibrationen können Membranen, Aufhängungen oder Gehäuse beschädigen.
  • Feuchtigkeit: Hohe Luftfeuchtigkeit kann Membranen aufweichen, Korrosion verursachen und elektronische Bauteile beschädigen.
  • Staub und Schmutz: Ansammlungen von Staub in den Spulen oder Belüftungsöffnungen können langfristig zu Defekten führen.
  • Spannungsspitzen – Plötzliche Stromstöße, etwa durch Blitzeinschläge oder instabile Stromversorgung, können empfindliche Bauteile beschädigen.

Das könnt ihr tun: Klingt der Ton irgendwie blechern oder undeutlich, kann es an einer der oben genannten Möglichkeiten liegen. Meist lässt sich da nicht viel machen, außer das kaputte Bauteil zur Reparatur zu geben oder den Lautsprecher auszutauschen.

Sollte euch das bei den TV-Lautsprechern passieren, könnt ihr auf eine externe Audioquelle wie eine Soundbar umleiten.

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3. Audioquelle mit niedriger Qualität

Manchmal steckt der Teufel nicht in der Hardware, sondern in der Software. Je nachdem, welche Inhalte ihr schaut, könnte die Klangqualität besser sein und das nur, weil die falsche Option beim Streaming-Dienst eurer Wahl angewählt ist.

Das könnt ihr tun: Überprüft daher die Audiooptionen des Anbieters, auf dem ihr Filme und Serien schaut. Manchmal passt auch die Abmischung des Inhalts nicht zur Anzahl der Kanäle, die ihr nutzt. Das ist nicht selten bei TV-Lautsprechern der Fall. Dann sind Dialoge zu leise und Geräusche zu laut.

Auf Prime Video gibt es oft unterschiedliche Abmischungen. Die im Bild erhöhen zum Beispiel die Dialogverständlichkeit in unterschiedlichen Stufen. (Bild: Maxe S., GameStar) Auf Prime Video gibt es oft unterschiedliche Abmischungen. Die im Bild erhöhen zum Beispiel die Dialogverständlichkeit in unterschiedlichen Stufen. (Bild: Maxe S., GameStar)

4. Falsches Preset am TV

Nicht nur die Audioquelle kann womöglich besser sein, als ihr glaubt, sondern auch das Preset an eurem Fernseher. Die kommen meist in unterschiedlichen Ausführungen mit diversen Voreinstellungen. Ein Stimmen-Preset beispielsweise hebt Gesprochenes hervor, macht den Rest des Tons aber flach.

Das könnt ihr tun: Wechselt bei Bedarf die Klang-Presets an eurem TV durch. Das gilt auch, wenn ihr eine Soundbar oder andere Audiogeräte per HDMI angeschlossen habt und den Ton durchschleift. 

Der Philips OLED807 besitzt etwa 7 Presets. Das unterscheidet sich von Marke zu Marke und Modell zu Modell. (Bild: Maxe S., GameStar) Der Philips OLED807 besitzt etwa 7 Presets. Das unterscheidet sich von Marke zu Marke und Modell zu Modell. (Bild: Maxe S., GameStar)

Was für den Fernseher gilt, gilt auch für Sound, Sounddeck, Lautsprecher und Co. Justiert entweder am Gerät selbst nach oder am AV-Receiver, so ihr denn einen nutzt.

5.  Ungünstige Lautsprecheraufstellung

Das gilt nur, wenn ihr mehrere Lautsprecher nutzt. Setzt ihr auf den Sound eures TVs oder beispielsweise eine Soundbar, könnt ihr den Punkt überspringen.

Die Platzierung eurer Boxen kann großen Einfluss auf die Klangqualität haben. Achtet vor allem darauf, dass sie nicht zu nah an der Wand stehen. Das kann Diffusschall erzeugen, da der Schall zwischen Wand und Lautsprecher hin und her prallt.

Auch solltet ihr berücksichtigen, dass bei nach hinten führenden Bassreflexöffnungen ebenfalls ein gewisser Abstand zur Wand eingehalten werden sollte, da es ansonsten zu deutlich hörbaren Strömungsgeräuschen kommen könnte.

Das könnt ihr tun: Rückt die Lautsprecher so weit weg von der Wand, wie es geht und wie sie nicht im Weg stehen. Richtet sie immer direkt auf die Zuhörer aus und im besten Fall immer auf Ohrenhöhe.

Ein letzter Tipp betrifft den Subwoofer. Stellt sicher, dass der nicht auf einer Oberfläche steht, die selbst starke Vibrationen verursacht. Das wird spätestens dann zum Problem, wenn ihr den Bass aufdreht, weil das die tiefen Töne verzerrt.

Die beste Variante ist, den Sub auf den Boden zu stellen. Habt ihr Nachbarn unter euch, hilft eine Isolationsmatte oder ein handelsüblicher Teppich.

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