A Knight of the Seven Kingdoms startet eigentlich erst nächstes Jahr, genauer gesagt am 18. Januar 2026. HBO ist sich des Erfolges aber offenbar mehr als sicher. Nicht nur ist eine zweite Staffel bereits bestätigt, der Dreh beginnt laut Variety noch im Dezember!
Was bedeutet das für die Serie?
HBO versucht damit, ein Problem der Serie so klein wie möglich zu halten - und das buchstäblich. Immerhin wird der Kinderschauspieler von Egg, Dexter Sol Ansell, nicht für immer ein Kind bleiben.
Wenn A Knight of the Seven Kingdoms alle drei Kurzgeschichten von George R. R. Martin verfilmen möchte, dann müssen die Dreharbeiten gut getaktet werden, damit Ansell nicht zu alt für seine Rolle aussieht.
Und wer weiß schon, ob nach drei Staffeln und den damit erzählten drei Kurzgeschichten überhaupt Schluss wäre: Immerhin hat George R. R. Martin selbst noch einige Ideen für weitere Geschichten aus Ser Duncans Leben.
Es wäre nicht das erste Mal, dass eine Game-of-Thrones-Serie die Bücher überholt und sich eigene Geschichten ausdenkt … auch wenn das bisher nicht sonderlich gut lief.
Dass die Dreharbeiten so früh anfangen, hat natürlich einen weiteren Vorteil: Die zweite Staffel wird schon recht bald kommen! Bisher heißt es nur, dass sie 2027 erscheinen soll. Ein Start im ersten Quartal des Jahres ist durchaus vorstellbar, da die Staffeln auch vergleichsweise kurz ausfallen sollen. Immerhin besteht die Vorlage auch nur
aus Kurzgeschichten und nicht aus dicken Romanen wie bei Game of Thrones.
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A Knight of the Seven Kingdoms: Im neuen Spin-Off von Game of Thrones muss sich ein Heckenritter vor den Targaryens beweisen
»Ein freundlicherer Weg in Westeros«
Während einer HBO-Präsentation in London hat sich Showrunner Ira Parker zu den klaren Unterschieden von Game of Thrones und A Knight of the Seven Kingdoms geäußert. So sagt er, dass die Serie anfänglich einen »leichteren und freundlicheren Weg nach Westeros bietet.«
»[...] und dann werden Dinge geschehen. Aber das ist das Schöne an dieser Welt, dass alles passieren kann. Gute und schlechte Menschen sterben – ohne anderen Grund, als dass es der Wille der Götter für uns ist.«
Außerdem warnt er Fans, die ein episches Abenteuer mit großen Effekten erwarten:
»Unser Budget spiegelt Dunk wider, der aus dem Nichts kommt und nur sehr wenig besitzt. Er ist ein einfacher, ungeschliffener Mensch, genau wie wir.
Es gibt wunderbare, große, ausgefeilte, riesige, epische Shows aus dieser Welt, die man genießen kann, aber wir sind nicht so. Ich hoffe, das Publikum verzeiht uns einige unserer ungeschliffenen Stellen, wir haben wirklich unser Bestes gegeben und genau das tut auch Dunk.«
Dieser Ansatz eines bodenständigen Teils von Westeros wird in der zweiten Staffel sicherlich fortgeführt, immerhin ist die Buchvorlage ebenfalls vergleichsweise entspannt. Was natürlich nicht heißt, dass es keine Kämpfe, Tode und moralische Dilemmata gibt! Nur fehlen große Schlachten und internationale Intrigen. Das macht es aber natürlich nicht zwingend weniger spannend.
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