Assassin's Creed Valhalla: Wie gut es läuft und was ihr für höhere FPS tun könnt

AC Valhalla läuft im Technik-Check nicht ganz rund. Ubisoft bietet jedoch eine überraschend gute Möglichkeit, die Spielerfahrung erheblich zu verbessern.

von Alexander Köpf,
11.11.2020 12:30 Uhr

Neben einer überschaubaren Zahl Einstellungsmöglichkeiten gibt es auch die Möglichkeit, Assassin's Creed Valhalla automatisch die Auflösung anpassen zu lassen und so für stabile Bildraten zu sorgen. Neben einer überschaubaren Zahl Einstellungsmöglichkeiten gibt es auch die Möglichkeit, Assassin's Creed Valhalla automatisch die Auflösung anpassen zu lassen und so für stabile Bildraten zu sorgen.

Assassin's Creed Valhalla erscheint am 10. November für PC und Xbox Series X. Wir haben uns die PC-Version des jüngsten Assassin's-Creed-Ablegers mit Wikinger-Setting vorab schon einmal angesehen und die Performance unter die Lupe genommen. Gleichzeitig haben wir ein paar Tipps parat, um die Performance gegebenenfalls zu steigern, ohne dabei allzu viel optische Qualität einzubüßen.

Letztes Update: 11. November 2020
Neu hinzugefügt: Benchmarks und Performance-Tabelle (Settings).

Die offiziellen und erfreulich detaillierten Systemanforderungen samt FPS-Angaben könnt ihr im folgenden Artikel nachschlagen:

Assassin's Creed Valhalla Systemanforderungen   93     3

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Assassin's Creed Valhalla Systemanforderungen

Durchschnittliche FPS ok, aber nicht stabil

Mit unserer Nvidia Geforce RTX 3080 (Treiberversion 457.30) kommen wir im integrierten Benchmark bei 4K-Auflösung und höchster Detailstufe auf durchschnittlich 56 Bilder pro Sekunde. Im Spiel selbst pendelt sich die Bildrate rund drei FPS niedriger ein. Wie ihr aber anhand des unten eingebetteten Screenshots zu den Benchmark-Ergebnissen sehen könnt, ist die Bildrate dabei alles andere als stabil.

Die Kurve rechts im Bild weist eine hohe Dynamik auf. Mit Blick auf die Bildrate ist aber eine besonders glatte Kurve erstrebenswert. Die Kurve rechts im Bild weist eine hohe Dynamik auf. Mit Blick auf die Bildrate ist aber eine besonders glatte Kurve erstrebenswert.

Dabei sind Ausreißer nach oben naturgemäß eher kein Problem, sacken die FPS jedoch plötzlich rapide und vor allem in einen niedrigen Bereich ab, leidet die Spielerfahrung teils erheblich. Im ersten Kampf beispielsweise brach die Framerate kurzfristig so massiv ein, dass wir eigentlich schon mit einem Absturz rechneten. Das Spiel fing sich aber wieder.

Die Benchmark-Ergebnisse (durchschnittliche FPS) mit einer RTX 3080 im Überblick:

4K (2160p)

Extrem Hoch: 56 FPS
Im Spiel: 53 FPS*

Hoch: 62 FPS

Niedrig: 87 FPS

WQHD (1440p)

Extrem Hoch: 77 FPS
Im Spiel: 74 FPS*

Hoch: 85 FPS

Niedrig: 109 FPS

Full-HD (1080p)

Extrem Hoch: 88 FPS
Im Spiel: 82 FPS*

Hoch: 96 FPS

Niedrig: 111 FPS

*Gemessen anhand einer 30 Sekunden langen Testsequenz in Fornberg.

Die Erfahrungen unserer Tester fallen übrigens ähnlich aus. Auf einer RTX 2060 und einer RTX 2070 lief das Spiele insgesamt gut, aber auch hier störten Framedrops etwas den Gesamteindruck.

Wichtig: Besitzt ihr einen G-Sync- oder Freesync-fähigen Monitor, fallen Framedrops in der Regel weniger oder kaum auf und das Bild wirkt insgesamt ruhiger. Dazu braucht ihr jedoch eine entsprechende Grafikkarte von Nvidia (G-Sync) oder AMD (Freesync) - abhängig vom verwendeten Monitor, kann es auch Überschneidungen geben.

Wir haben Assassin's Creed Valhalla sowohl auf einem 4K-TV als auch einem 4K-Gaming-Monitor mit G-Sync-Modul getestet, wobei das Ergebnis auf letzterem deutlich besser gefiel.

Insgesamt ist die Performance aber zufriedenstellend, auch wenn der ein oder andere Patch noch nachgereicht werden muss.

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Performance-Tipps

Zur Not könnt ihr an der Performance auch selbst ein bisschen schrauben. Manche Settings lassen sich verändern, ohne dabei nennenswert an Bildqualität einzubüßen:

Assassin's Creed Valhalla benötigt bei 4K-Auflösung und höchster Detailstufe 6,5 bis 7,0 GByte Videospeicher. Assassin's Creed Valhalla benötigt bei 4K-Auflösung und höchster Detailstufe 6,5 bis 7,0 GByte Videospeicher.

Volumetrische Wolken und Schatten bringen am meisten: Im Test erzielten wir den größten Effekt durch das Reduzieren der Einstellung für volumetrische Wolken von Extrem hoch auf hoch. Das brachte uns sechs FPS beziehungsweise elf Prozent und fiel mit Blick auf die Qualität nicht wirklich auf. Gleiches gilt auch für Schatten.

Performance-Tabelle (Settings)

Im Folgenden tragen wir die Effekte einzelner Einstellungsmöglichkeiten auf die Performance in einer Beispielsequenz mit 52 FPS als Basiswert zusammen.

Assassin's Creed Valhalla
Performance-Gewinn durch Grafikeinstellungen

  • mittlere Einstellung
  • niedrigste Einstellung
Anti-Aliasing Mittel, Niedrig
59
62
Schatten Hoch, Niedrig
58
59
Volumetrische Wolken Hoch, Mittel
58
58
Weltdetails Hoch, Niedrig
57
57
Umgebungstexturen Mittel, Niedrig
56
58
Screen-Space-Reflexionen Aus
55
Charaktertexturen Mittel, Niedrig
55
55
Bodenobjekte Hoch, Niedrig
54
56
Schärfentiefe Niedrig, Aus
54
54
Wasser Hoch, Niedrig
53
54
Basis-Wert Extrem Hoch
52
52
  • 0
  • 14
  • 28
  • 42
  • 56
  • 70

Wie gut uns Assassin's Creed spielerisch gefallen hat, könnt ihr im GameStar-Test nachlesen:

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Adaptive Qualität einen Versuch wert: Überzeugt und mit Blick auf die Qualität etwas überrascht hat uns die Einstellung für Adaptive Qualität. Hier könnt ihr zwischen 30, 45 und 60 FPS wählen, das Spiel passt die Auflösung dann dynamisch an, um die Bildrate auf dem gewählten Niveau zu halten.

Wie groß die Auflösungs-Schritte dabei ausfallen, ist uns zwar nicht bekannt, auf unserem Testsystem konnten wir mit Blick auf die Grafikqualität jedoch keinen Unterschied zum nicht-adaptiven Modus feststellen. Die Frametimes hingegen sind dadurch deutlich glatter. Darum kann die Funktion bei gewissen Performance-Problemen durchaus einen Blick wert sein.

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