Neben neuen iPhone-Modellen hat Apple im September 2025 auch die AirPods Pro 3 angekündigt. Während Apple optisch nur kleinere Anpassungen vorgenommen hat, wurde mit Live-Übersetzungen ein neues Feature vorgestellt.
Bisher konnten deutsche Apple-Nutzer nur über einen Trick auf die Funktion zugreifen. Das soll sich aber im Dezember 2025 ändern, berichtet Heise Online.
Im Detail:
- Seit dem 4. November können Entwickler über das Developer-Programm die Live-Übersetzungs-Funktion bereits testen.
- In Kürze soll eine öffentliche Beta folgen.
- Ab Dezember soll Apple dann Live-Übersetzungen für alle freischalten.
Aktiviert ein Nutzer die Live-Übersetzung, werden Gespräche auf dem iPhone verarbeitet und übersetzt auf den Kopfhörern ausgegeben. Zusätzlich zeigt das iPhone das Gespräch als Text auf dem Display an, was bei der Verständigung helfen kann.
Zu beachten ist:
- Momentan unterstützt Apple nur die Sprachen Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch.
- Die Übersetzung selbst soll nach einem einmaligen Download eines Sprachpakets lokal erfolgen.
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Apple erklärt die Verzögerung
Laut Apple waren Anpassungen notwendig, um Live-Übersetzungen in Ländern der Europäischen Union anbieten zu können. Vor allem Vorgaben des Digital Markets Acts waren dabei zu berücksichtigen.
Gut zu wissen: Ziel des Digital Markets Acts ist es, den Wettbewerb fairer zu gestalten. Ein Hauptbestandteil ist die Regulierung großer Marktteilnehmer, um neuen Firmen den Einstieg in den Markt zu erleichtern.
Laut Heise Online hat Apple unter anderem Schnittstellen überarbeitet, damit auch Apps und Geräte von anderen Anbietern Zugriff erhalten können.
Live-Übersetzung wird von den folgenden Modellen unterstützt
Nicht alle AirPods unterstützen das neue Feature. Die folgenden Geräte erhalten das Update und damit auch die neue Funktion:
- AirPods Pro 3
- AirPods Pro 2 mit Lightning oder USB-C
- Airpods 4 mit ANC
Einige ältere Kopfhörer, wie die AirPods Max oder das von Apples Tochterfirma hergestellte Powerbeats Pro 2, erhalten keinen Zugriff auf die neue Funktion.
Zusätzlich ist zu beachten, dass die Live-Übersetzung Apple Intelligence voraussetzt. Bisher unterstützen etwa die iPhone-Modelle 15 Pro und Max, sowie alle iPhones der 16er- und 17er-Serie die KI.
Nun ist eure Meinung gefragt. Plant ihr, Live-Übersetzungen zu nutzen, sobald sie verfügbar sind? Oder könnt ihr mit dem Feature wenig anfangen? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.
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