AMD stellt wohl demnächst die Produktion eines kompletten Chipsatzes ein: Wie das Portal ITHome erklärt, hat die Fertigung der B650-Chipsätze zum Ende gefunden.
Die entsprechenden Mainboards befinden sich nun in der finalen Abverkaufsphase der vorhandenen Bestände. Dieser Umstand betrifft auch die kleineren B850M-Chipsätze.
Während reguläre B650-Mainboards laut AMD voraussichtlich bis zum zweiten Quartal 2025 verfügbar bleiben, werden B650M-Modelle aufgrund ihrer höheren Nachfrage im Micro-ATX-Segment wohl erst zum Ende des dritten Quartals vollständig vom Markt verschwinden.
Der Einschnitt kommt vergleichsweise plötzlich, immerhin haben Hersteller wie Asus noch in diesem Quartal neue B650-Mainboards herausgebracht.
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Grundsätzlich bildete der Chipsatz die günstigste Option für euch, wenn euer Rechner mit CPUs der Generationen AMD Zen 4 und Zen 5 bestückt wurde – sprich: Insbesondere, wenn ihr einen der X3D-Prozessoren auf ein günstiges Brett stecken wolltet, dürfte B650 eine naheliegende Option (gewesen) sein.
- Der im September 2022 eingeführte B650-Chipsatz unterstützt DDR5-Speicher in einer Dual-Channel-Konfiguration sowie PCIe-4.0-Konnektivität.
- In manchen Fällen weiteten die Hersteller dies sogar auf PCIe 5.0 für NVMe-SSDs auf, doch das blieb zumindest AMD-seitig optional der Fall.
- Zudem waren CPU- und RAM-Overclocking ebenso an Bord wie USB 3.2 mit maximal 20 Gbps Geschwindigkeit.
Für euch bedeutet das Ende des B650-Chipsatzes effektiv eine Verteuerung beim nächsten PC-Bau. Der Nachfolger in Form des B850-Chipsatzes ist – von den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung günstigsten Modellen auf Geizhals ausgehend – rund 20 Prozent teurer als das äquivalente Vorgängermodell.
Allzu viel ändert sich zwischen den Generationen indes nicht, denn mit B850 wird lediglich das erwähnte PCIe 5.0 für NVMe-SSDs zur Pflicht und kann optional auch als GPU-Schnittstelle untergebracht werden.
Eine ebenfalls halbwegs günstige Alternative für AMD-Builds können indes B840-Mainboards sein, doch angesichts fehlender CPU-Übertaktungsmöglichkeiten sowie PCI 3.0 für Grafikkarten eignen sich diese Platinen nur für absolute Budget-Builds.
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