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AMD Radeon RX 590 im Test - Schnelle Mittelklasse-Grafikkarte mit viel Performance pro Euro

AMD bringt mit der Radeon RX 590 eine schnelle Mittelklasse-Grafikkarte, welche die Performance-Lücke zwischen RX 580 und RX Vega 56 stopft und die Geforce GTX 1060 übertrifft.

von Christoph Liedtke,
15.11.2018 15:00 Uhr

AMD Radeon RX 590 - Schnelle Mainstream-Grafikkarte mit viel Performance pro Euro 5:58 AMD Radeon RX 590 - Schnelle Mainstream-Grafikkarte mit viel Performance pro Euro

Update, 15.11.2018 16:46 Uhr: Wir haben unsere Messungen zur Leistungsaufnahme überarbeitet. Die XFX RX 590 Fatboy verbraucht nicht wie wir fälschlicherweise behaupteten nur 260 Watt unter Last, sondern 283 Watt. Die Absätze und das Diagramm auf Seite 3 sind entsprechend aktualisiert.

Mit der Radeon RX 590 im Test enthüllt AMD den Polaris-Refresh vom Polaris-Refresh und will im Mittelklasse-Segment die Geforce GTX 1060 6GB von Nvidia weiter unter Druck setzen. Die RX 590 löst dabei keine bisherigen Modelle ab, Radeon RX 570 und RX 580 bleiben weiterhin erhältlich.

Der Polaris 30-Grafikchip auf der RX 590 ist im Unterschied zur RX 580 offiziell im 12- statt 14-Nanometer-Verfahren gefertigt, das ist aber kein neuer Prozess, sondern nur eine leichte Fortentwicklung - die Nanometerangaben sind größtenteils reines Marketing.

Trotzdem ermöglicht der überarbeitete Fertigungsprozess AMD die Taktrate bei der RX 590 im Vergleich zur RX 580 spürbar zu erhöhen: Während die RX 580 einen Chiptakt von 1.257 MHz (1.340 MHz Boost) besitzt, liefert die RX 590 mindestens 1.469 MHz (1.545 MHz Boost) – ein nicht zu verachtendes Taktplus von über 15 Prozent.

Neben der moderneren Fertigung dürfte aber auch das höhere Powerlimit von 225 statt 185 Watt einen erheblichen Beitrag zur Taktsteigerung beisteuern. Die restlichen technischen Eckdaten gleichen sich mit der RX 580 und deren Polaris 20-Chip: Die RX 590 besitzt wie die RX 580 ebenfalls 2.304 Shader, 144 Textur-Einheiten und 32 ROPs.

Auch beim Videospeicher setzt AMD auf Bewährtes: Der 8,0 GByte große GDDR5-VRAM taktet mit effektiven 8,0 GHz, durch ein 256 Bit breites Speicherinterface fällt somit auch die Speicherbandbreite von 256 GByte/s identisch zur RX 580 aus.

Analog zum Release der RX 580 im April 2017 verzichtet AMD zum heutigen Verkaufsstart der Radeon RX 590 am 15. November 2018 auf eine Referenzkarte. Stattdessen gibt es nur RX 590 Custom Designs der üblichen Verdächtigen wie Asus, Powercolor, Sapphire und XFX.

Der Preis der RX 590 zum Release geht ab 289 Euro los, dazu gibt es aktuell ein Bundle aus drei Spielen (Devil May Cry 5, The Division 2, Resident Evil 2, alle noch unveröffentlicht).

XFX RX 590 Fatboy im Detail

Die XFX Radeon RX 590 Fatboy OC+ ist ab Werk übertaktet, die beiden 100 Milllimeter großen Lüfter ruhen im Leerlauf.Die XFX Radeon RX 590 Fatboy OC+ ist ab Werk übertaktet, die beiden 100 Milllimeter großen Lüfter ruhen im Leerlauf.

Mit der Radeon RX 590 Fatboy im Test hat Hersteller XFX bereits ein übertaktetes Custom Design parat, dass zum heutigen Verkaufsstart am 15. November 2018 erhältlich sein soll. XFX steigert den offiziell von AMD vorgesehenen Boost-Takt von 1.545 auf 1.580 MHz. Die effektive Taktrate des 8,0 GByte großen GDDR5-Videospeichers bleibt davon unberührt und beträgt weiterhin 8,0 GHz.

Um den Polaris 30-Grafikchip kühl und ruhig unter Last zu halten, setzt XFX auf einen im Gehäuse drei Slot belegenden Kühler bestehend aus zwei 100 Millimeter großen Axial-Lüftern und einem von vier Heatpipes durchzogenen Aluminium-Radiator. Der Grafikchip berührt dabei direkt die kupferne Bodenplatte.

Die RX 590 Fatboy präsentiert sich klassisch in Schwarz mit roten Akzenten, besitzt eine Backplate zur Stabilisierung und ist im Leerlauf lautlos, da die Lüfter still stehen. Die Kühlerabdeckung aus Kunststoff ist allerdings kein haptisches Vergnügen, wir hätten uns für die Front das gleiche Metall gewünscht, wie XFX es auf der Rückseite für die Backplate benutzt.

Technische Daten

XFX RX 590
Fatboy

AMD Radeon RX 590 (Referenz)

AMD Radeon RX 580 (Referenz)

Grafikchip

Polaris 30

Polaris 30

Polaris 20 (XTX/XTR)

Chiptakt

1.469 / 1.580 MHz Boost

1.469 / 1.545 MHz Boost

1.257 / 1.340 MHz Boost

Shader

2.304

2.304

2.304

TMUs / ROPs

144 / 32

144 / 32

144 / 32

Fertigung

12 nm

12 nm

14 nm

VRAM

8 GByte GDDR5

8 GByte GDDR5

4 / 8 GByte GDDR5

Speichertakt (effektiv)

8 GHz

8 GHz

8 GHz

Speicherinterface

256 Bit

256 Bit

256 Bit

Speicherbandbreite

256 GByte/s

256 GByte/s

256 GByte/s

TDP

225 Watt

225 Watt

185 Watt

Preis

ab 289 Euro

ab 289 Euro

4 GByte: ab 195 Euro
8 GByte: ab 210 Euro

XFX Fatboy vs Powercolor Red Devil

AMD verzichtet erneut auf eine Refenzkarte, deshalb sind Custom Designs gefragt. Hier im Bild die von uns getestete XFX RX 590 Fatboy OC+ und die Red Devil von Powercolor.AMD verzichtet erneut auf eine Refenzkarte, deshalb sind Custom Designs gefragt. Hier im Bild die von uns getestete XFX RX 590 Fatboy OC+ und die Red Devil von Powercolor.

XFX RX 590
Fatboy

Powercolor RX 590
Red Devil

Maße
(L x B x H)

26,5 x 13 x 5 cm

24 x 14,7 x 5,7 cm

Stromanschlüsse

1x 8-Pin, 1x 6-Pin

1x 8-Pin, 1x 6-Pin

Monitoranschlüsse

3x DisplayPort 1.4
1x HDMI 2.0b
1x DVI

3x DisplayPort 1.4
1x HDMI 2.0b
1x DVI

Kühler, Bauhöhe

Axial-Design
3 Slots

Axial-Design,
3 Slots

Heatpipes

4

5

Lüfter

2x Axial-Lüfter (100 mm)

2x Axial-Lüfter (100 mm)

Lautloser Leerlauf

ja

ja

Backplate

ja

ja

Taktraten unter Last
(WQHD-Auflösung)

1.580 MHz

1.576 MHz

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