Erste Benchmark-Tests: So schlägt sich AMDs RX 9050 im Duell mit Nvidias RTX 5050

AMDs neue Einsteiger-Grafikkarte Radeon RX 9050 ist da. Erste Benchmarks zeigen: Im Duell mit Nvidias RTX 5050 verliert sie bei der Leistung, siegt aber bei der Effizienz.

Die Asrock Radeon RX 9050 Challenger ist die erste Grafikkarte, die im Handel verfügbar ist. (Bildquelle: Asrock) Die Asrock Radeon RX 9050 Challenger ist die erste Grafikkarte, die im Handel verfügbar ist. (Bildquelle: Asrock)

AMDs neueste Einsteiger-Grafikkarte ist da – und sie kam deutlich leiser als erwartet, bietet dafür aber umso mehr Gesprächsstoff für die Hardware-Community.

Völlig ohne große Ankündigung hat der Hersteller die neue Radeon RX 9050 veröffentlicht, die nun von der japanischen Hardware-Seite Hermitage Akihabara in ersten unabhängigen Benchmarks getestet wurde.

In einem ausführlichen Test musste sich die mit 8 GB ausgestattete RDNA-4-Karte im direkten Duell mit Nvidias Geforce RTX 5050 messen.

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Die technischen Daten: RDNA 4 auf Sparkurs

Bevor es an die Benchmark-Ergebnisse geht, lohnt sich ein Blick unter die Haube. Mit der Radeon RX 9050 zielt AMD klar auf das untere Preissegment für Full-HD-Spiele ab.

Um das zu erreichen, wurde die moderne Architektur beschnitten. Der Chip verfügt über 16 Compute Units und somit 1.024 Stream-Prozessoren. Das entspricht exakt der halben Rechenleistung der Radeon RX 9060 XT.

Auch die Taktraten fallen mit einem Game-Takt von 1.920 MHz und einem Boost-Takt von 2.600 MHz moderat aus.

Beim Speicher macht AMD dagegen keine Abstriche. Wie die reguläre RX 9060 ist auch der kleinere Verwandte mit 8 GB GDDR6-VRAM ausgestattet, der über ein 128-Bit-Interface angebunden ist. Zudem stellt AMD 32 MB Infinity Cache bereit.

Der heimliche Star der Daten ist die Leistungsaufnahme. Mit einer Total Board Power (TBP) von 92 Watt ist die Grafikkarte sehr genügsam.

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Gaming-Benchmarks zeigen ein klares Bild

Im Praxistest der japanischen Kollegen von Hermitage Akihabara trat die ASRock Radeon RX 9050 Challenger gegen den direkten Konkurrenten an: Nvidias GeForce RTX 5050.

Das Ergebnis fällt dabei recht eindeutig aus. Während sich AMD in der Mittelklasse oft ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Nvidia liefert, hat die RX 9050 in der Entry-Level-Klasse das Nachsehen.

In der primären Zielauflösung von 1080p (Full-HD) liegt die Radeon-GPU bei klassischen Titeln teils deutlich hinter der Konkurrenz:

  • Apex Legends: 24 Prozent langsamer
  • Final Fantasy XIV: 19 Prozent langsamer
  • Rainbow Six Siege X: 15 Prozent langsamer

Zwar schrumpft der Rückstand in höheren Auflösungen wie WQHD oder 4K, für derart hohe Pixelzahlen ist die Karte aufgrund der fehlenden Rohleistung aber ohnehin nicht ausgelegt.

Vorteil AMD bei Effizienz und Stromverbrauch

Auch wenn die Radeon RX 9050 im direkten Spiele-Vergleich Federn lassen muss, kann sie in einem Aspekt punkten: Im Test zeigt sich, dass die AMD-Karte unter Last lediglich 182 Watt aus der Steckdose zog, während die mit 130 Watt spezifizierte Nvidia-Karte auf 218 Watt kam. AMDs Grafikkarte ist damit nicht nur kühler und theoretisch auch leiser zu betreiben, sondern schont auch die Stromrechnung.

Der erste unabhängige Test zeigt ein klares Bild der Radeon RX 9050. Die Karte ist kein Performance-Wunder und muss sich der RTX-5050-Konkurrenz bei der Spiele-Leistung geschlagen geben. Ihr Trumpf ist die Sparsamkeit, die sie für kompakte Mini-PCs oder ältere PCS mit begrenzten Aufrüstmöglichkeiten interessant machen könnte.

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Ob die Karte ein Erfolg wird, dürfte auch vom aufgerufenen Preis abhängen. In Japan soll der Preis bei rund 330 Euro liegen.

Zum Vergleich: Nvidias Einstiegskarte gibt es in Deutschland momentan bereits ab rund 280 Euro zu kaufen.

Jetzt ist eure Meinung gefragt! Ist der Fokus auf die Effizienz für euch ein echter Kaufgrund, oder rechtfertigt dies nicht den deutlichen Leistungsrückstand gegenüber Nvidias RTX 5050? Schreibt uns gerne eure Einschätzung unten in die Kommentare.


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