AMD macht, was Nvidia nicht mehr will: Neue Grafikkarten für den kleinen Geldbeutel wohl in Arbeit

Eine Radeon RX 7400 und RX 7300 sind wohl in Arbeit.

Erhält die RX 7600 kleinere und günstigere Geschwister? Erhält die RX 7600 kleinere und günstigere Geschwister?

AMDs Planungen zur RDNA-3-Generation scheinen nicht abgeschlossen: Angeblich sind zwei weitere Budget-GPUs in Arbeit.

Darum ist das wichtig: AMD geht gewissermaßen den umgekehrten Weg von Nvidia: Während die RTX-Grafikkarten zu ihrem Release in immer höheren Preisgefilden unterwegs sind, kümmert sich AMD mit den jüngsten Veröffentlichungen vorrangig um den Einsteiger-Bereich.

Im Detail: Der Leaker Komachi_Ensaka hat am gestrigen Abend einen einfachen Beitrag auf X/Twitter abgesetzt.

  • »Radeon RX 7400 & RX 7300« seien demzufolge zwei kommende AMD-Grafikkarten. Diese sollen auf dem Navi-33-Chip aufbauen.
  • Weitere Details, etwa zu einem Preis, Releasedatum oder technischen Daten nannte der Leaker allerdings nicht.

Kein Chiplet-Design: Immerhin lassen sich aus dem genannten Navi-33-Chip zumindest einzelne Details erahnen.

  • So ist Navi 33 der kleinste derzeit verfügbare Chip der RDNA-3-Generation und baut im Gegensatz zu den großen Geschwistern nicht auf ein Chiplet-Design. Stattdessen ist Navi 33 ein klassischer monolithischer Chip.
  • Grundsätzlich kommt der genannte Chip bereits in GPU-Modellen in unterschiedlichen Varianten zum Einsatz, etwa als XL-Version in der RX 7600 oder als XT-Version in der RX 7600 XT.

Angesichts dessen lässt sich zumindest der Vollausbau des Chips bestimmen:

  • Shadereinheiten: 2.048
  • Textureinheiten: 128
  • Rasteroperators: 64

Als Budget-Varianten dürften sich RX 7400 und RX 7300 weg vom Vollausbau und hin zu einer teils deaktivierten Version des Navi-33-Chips bewegen.

In welcher Höhe diese Reduktion ausfällt, ist aber noch gänzlich unklar. Ebenso wenig ist gesichert, wie viel Speicher AMD für die beiden Grafikkarten in Betracht zieht.

  • 8 GByte Videospeicher können wir aber ob der Platzierung unterhalb der RX 7600 wohl ausschließen, die ihrerseits 8 GByte GDDR6-Speicher mit sich führt.
  • Denkbar wären also beispielsweise eine RX 7400 mit 6 GByte VRAM bei einem 96-Bit-Interface sowie eine RX 7300 mit vier GByte Videospeicher bei einem 64-Bit-Interface.

Fraglich bleibt auch die preisliche Gestaltung der beiden Grafikkarten. Die RX 7600 als derzeit kleinstes Modell startete im Mai 2023 für 300 Euro.

Entsprechend müssen die beiden GPUs für eine gewisse Attraktivität wesentlich günstiger sein; wünschenswert wäre aus Kundensicht etwa höchstens 250 Euro für eine RX 7400 sowie höchstens 200 Euro für eine RX 7300.

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