AMDs neue Monster-CPU hat jetzt einen offiziellen Preis – zumindest in den USA: Der Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition erhält hier eine unverbindliche Preisempfehlung von 899 US-Dollar.
Das entspricht einem Aufschlag von rund 29 Prozent gegenüber dem regulären Ryzen 9 9950X3D, der bei 699 US-Dollar ins Rennen gegangen war. Ein Europreis steht zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung nicht fest, lässt sich aber angesichts dieser Werte zumindest abschätzen.
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Vierstellig klingt immer realistischer
Wahrscheinlich wird hierzulande ein ähnlicher Aufschlag auf uns warten, mit dem AMD eine neue Preishürde reißen würde.
Denn von der europäischen UVP des Ryzen 9 9950X3D bei 769 Euro ausgehend landet der Ryzen 9 9950X3D2 mit einem Plus von 29 Prozent bei etwa 992 Euro – eine krumme Summe, weshalb wir im Moment von gut 1.000 Euro als UVP ausgehen müssen.
Die Ankündigung des US-amerikanischen Preises stammt indes von David McAfee, dem AMD-Vizepräsidenten im Bereich Ryzen-CPUs und Radeon-GPUs.
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Dieselbe Anündigung bestätigt auch nochmals, dass der Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition am 22. April 2026 in den Regalen stehen soll. Bis dahin dürfte auch die tatsächliche UVP in Euro feststehen.
Weiterhin fraglich bleibt allerdings, ob AMDs neue Königs-CPU den Aufpreis auch tatsächlich rechtfertigen kann: In Produktivitätsbenchmarks liegt der Ryzen 9 9950X3D2 Dual Edition »nur« etwa zehn Prozent gegenüber dem 9950X3D vorn, während selbst offizielle Spiele-Benchmarks weiter auf sich warten lassen.
Die Idee, beide CCDs mit 3D-V-Cache zu bestücken, war bei AMD übrigens lange intern umstritten. Noch vor einem Jahr hatte das Unternehmen öffentlich Bedenken geäußert, dass zwei X3D-CCDs sich gegenseitig ausbremsen könnten. Die zweite Generation der 3D-V-Cache-Technologie löst dieses Problem offenbar – für einen stolzen Preis.
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