Weltweite Änderung bei Android: Ab dem 15. Oktober wird Pflicht, was es bei Samsung schon lange gibt

Der zweite große Android-16-Release nimmt sich erneut das Design eures Systems zur Brust: Künftig werden App-Symbole an die Farben eures Hintergrundbilds angepasst.

Ab dem nächsten großen Android-16-Update erzwingt Google ein einheitliches Erscheinungsbild. Ab dem nächsten großen Android-16-Update erzwingt Google ein einheitliches Erscheinungsbild.

Zeitgleich mit dem Launch des Pixel 10 hat Google auch die QPR2-Beta (»Quarterly Platform Release«) von Android 16 für Entwickler herausgegeben. Nachdem QPR1 bereits mit dem »Material Expressive Design« eine größere Änderung am Aussehen vorgenommen hat, erhaltet ihr zum nächsten großen Update eine weiteren Überarbeitung serviert.

»Themenbasierte Icons« für Entwickler verpflichtend

Ab dem 16. Oktober 2025 gilt für alle Entwickler von Android-Apps: Die Anwendungen müssen künftig die sogenannten »Themed Icons« unterstützen. Diese themenbasierten Symbole sollen sich automatisch an die von euch gewählten Farben und Themen anpassen.

Neue Entwicklerkonten sind von dieser Änderung bereits seit dem 15. September 2025 – also dem Erscheinungsdatum der QPR2-Beta – betroffen.

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Zu diesem Zweck führt Google einen automatischen Farbalgorithmus ein, der die Apps auch ohne offizielle entwicklerseitige Unterstützung in das einheitliche Farbschema integriert. Hierfür soll ein »intelligenter Farbfilter« auf die bestehenden App-Symbole angewandt und diese so in monochrome Varianten umgewandelt werden.

Entwickler haben in diesem Kontext gewissermaßen die Wahl: Entweder machen sie sich selbst die Arbeit und führen gleich mehrere Farbvarianten für ihre Symbole ein, die Android im Anschluss übernimmt – oder Google übernimmt diesen Vorgang unter der Gefahr, dass dadurch die Marke nicht mehr richtig erkannt wird.

  • Die rechtliche Grundlage ist mit dem neuen Abschnitt 5.3 im »Developer Distribution Agreement« (DDA) gesteckt: Ihr erhaltet erstmals ein explizites Recht, App-Symbole farblich zu modifizieren und diese veränderten Versionen auch in Screenshots oder Bildschirmaufnahmen zu verwenden.
  • Die gesamte Vorgehensweise gab es bereits seit One UI 4.0 auf Samsung-Handys zu sehen – wenn ihr die »Theme Park«-App heruntergeladen hattet. Auch hier hat das System automatisch die Symbole auf Basis eures Hintergrundbilds angepasst. Die native Integration auf Basis der Google-Vorgaben erfolgt indes im kommenden One UI 8.5.

Daneben hat die Android 16 QPR2-Beta noch eine weitere, optisch auffällige Änderung auf Lager. Ab der neuen OS-Version kann euer »System auf intelligente Weise die Bedienoberfläche von Apps invertieren«, wenn diese kein dunkles Theme unterstützen.

Googles offizielles Argument für die Funktion liegt in der Barrierefreiheit: Menschen mit Lichtempfindlichkeit oder anderweitiger Sehschwäche soll die Navigation so leichter fallen – das erweiterte »Dark Theme« dürfte aber auch von denjenigen unter euch genutzt werden, die das dunkle Farbschema einfach optisch vorziehen.

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