Vor wenigen Tagen hat Google Android 17 als stabiles Update für Pixel-Geräte ab der 6. Generation veröffentlicht. Das Update bringt ein überschaubares Neuerungspaket in Form von erweiterten Sicherheitsfunktionen, »Bildschirmreaktionen« als neues Creator-Tool sowie kleinere Homescreen-Anpassungen.
Eine Ausnahme ist »App Bubbles«: Dabei handelt es sich um eine neue Multitasking-Funktion, die beliebige Apps als schwebendes Fenster über der aktuell genutzten Oberfläche zugänglich macht. Laut Googles VP und GM of Android Platform Seang Chau (via The Keyword) ist App Bubbles damit auch das Kernelement des Multitasking-Updates.
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App Bubbles einrichten: So geht's
App Bubbles lassen sich direkt aus dem App-Drawer heraus aktivieren. Drückt lange auf die gewünschte App und wählt im anschließenden Pop-up-Menü »Bubble« aus – die App wechselt sofort in eine kompakte, schwebende Ansicht.
Diesen Schritt wiederholt ihr für jede weitere App, die ihr als Bubble nutzen möchtet; das System gruppiert sie automatisch in ein gemeinsames Bubble-Set. Hinzu kommt: Maximal fünf App Bubbles lassen sich gleichzeitig aktiv halten – eine sechste ersetzt dabei laut Android Authority automatisch eine bestehende.
- Das Portal ist es auch, das der neuen Funktionen einen flexiblen Nutzen bescheinigt. Der eigentliche Wert von App Bubbles zeigt sich demnach nicht beim ersten Einrichten, sondern nach ein paar Tagen im Alltag.
- Wer bislang bei jedem kurzen Blick auf WhatsApp die aktuelle App verlassen musste, merke schnell, wie viel unnötige Navigation das kostet. Mit Bubbles bleibt der Messenger hingegen immer nur einen Tipp entfernt, ohne dass der aktuellen Kontext verloren geht.
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Auf Foldables und Geräten mit großem Display dockt Android 17 die Bubbles laut Google in einer dedizierten Leiste am unteren Bildschirmrand an, von der aus sich schwebende Fenster in die Vollansicht erweitern oder nebeneinander anordnen lassen.
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Zunächst erhalten ausschließlich Pixel-Nutzer die neue App-Bubbles-Funktion – Google rollt das Update wie gewohnt zuerst für Pixel 6 und jüngere Geräte aus dem eigenen Hause aus.
Samsung, OnePlus und Xiaomi bereiten indes bereits ihre eigenen Android-17-Skins vor; stabile Rollouts für One UI 9, OxygenOS 17 respektive HyperOS 4 werden zum dritten Quartal 2026 erwartet.
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