Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

Seite 2: Anno 117 braucht mehr Monumente! Diese 6 römischen Bauwunder sollte Ubisoft nachreichen

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

25% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 5,99€ im Monat. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle exklusiven Tests, Guides, Videos und Reportagen von GameStar
Jede Woche ein exklusiver Podcast und zwei exklusive Newsletter
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Neue Monumente in anderen Provinzen

Neben Latium, dem römischen Kernland, gibt es im Spiel schon jetzt Albion als zweite Provinz. Im November folgt dann Ägyptus und wenn das Spiel so lange hält wie Anno 1800, wären sogar noch mehr Provinzen denkbar. Die Römer haben nicht nur in Rom imposant gebaut. Einige Wunder entstanden auch in fernen Ländern. Hier sind ein paar davon.

Die Porta Nigra (Albion)

Die Porta Nigra steht bis heute in Trier und wurde von den Römern nie ganz fertiggestellt. Bildquelle: Von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de, https:commons.wikimedia.orgwindex.php?curid=119195062 Die Porta Nigra steht bis heute in Trier und wurde von den Römern nie ganz fertiggestellt. Bildquelle: Von Thomas Wolf, www.foto-tw.de, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=119195062

Eigentlich wäre ein logisches Monument für Albion sicherlich der Hadrianswall. Jedoch klingt eine lange Mauer in einem Spiel wie Anno 117 nicht nach einem sonderlich lohnenswerten Monument. Wie wäre es stattdessen mit der Porta Nigra! Dieses massive Stadttor wurde um 170 n. Chr. von den Römern im heutigen Trier erbaut. Albion ist zwar eher britisch inspiriert, aber Trier lag aufgrund seiner Nähe zu Frankreich ja trotzdem auf keltischem Gebiet. Und da Albion quasi Pate steht für keltische Regionen, wäre das Tor als Monument für die Region durchaus denkbar.

Der Begriff Porta Nigra stammt übrigens nicht von den Römern, sondern aus dem Mittelalter. Es bedeutet nämlich »Schwarzes Tor« und als die Römer das Tor erbauten, war es sicherlich noch nicht schwarz. Die Färbung stellte sich aufgrund der Witterung erst über eine lange Zeit ein.

Da das Tor von den Römern durchaus als militärisches Gebäude angelegt war und sicherlich ein beachtliches Bollwerk darstellte, wäre es auch im Spiel vor allem für militärische Vorteile gedacht.

Der Herkulesturm (Hispania)

Der Herkulesturm leuchtet Schiffen bis heute. Aber so wie hier sah er in der Antike nicht aus. Bildquelle: Von Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https:commons.wikimedia.orgwindex.php?curid=14575941 Der Herkulesturm leuchtet Schiffen bis heute. Aber so wie hier sah er in der Antike nicht aus. Bildquelle: Von Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14575941

Die meisten hier genannten Monumente gehen in die Breite, aber Römer bauten gelegentlich auch massiv in die Höhe! Eines der eindrucksvollsten heute noch bekannten Bauwerke, mit beachtlicher Höhe, ist der sogenannte Herkulesturm. 55 Meter ist der bis heute noch betriebene Leuchtturm hoch. Er steht in der Nähe des heutigen A Coruña, an der spanischen Nordküste.

Der Leuchtturm wäre also ein erstklassiges Monument, sollte irgendwann eine spanische Provinz noch folgen. Gebaut wurde der Herkulesturm wohl im späten 1. Jahrhundert n. Chr. – würde also ebenfalls sehr gut in die Epoche von Anno 117 passen. Der Turm war zur Zeit der Römer wohl von einer hölzernen Rampe umgeben, um leichter Holz für das große Leuchtfeuer an der Spitze nachliefern zu können.

Der Turm, den ihr heute seht, sieht aber anders aus als noch vor fast 2.000 Jahren. Die Außenwand wurde im späten 18. Jahrhundert neu gebaut. Lediglich der Kern des Turms entspricht heute noch dem römischen Bauwerk. Übrigens wurde der Turm von der Bauweise des Großen Leuchtturms von Alexandria inspiriert. Der könnte natürlich ebenfalls ein Monument in Ägyptus werden, der nächsten DLC-Provinz. Allerdings wurde dieser Leuchtturm eigentlich nicht von den Römern gebaut.

Spielerisch habe ich ehrlich gesagt keine konkreten Ideen, wie der Leuchtturm sich auswirken könnte. Er sollte natürlich in irgendeiner Weise die Seefahrt beflügeln. Ein hohes Monument wäre trotzdem schön für die visuelle Abwechslung.

Der Diokletianpalast (Dalmatia)

Diese Zeichnung zeigt, wie der Palast früher wohl ausgesehen haben könnte. Bildquelle: Von Ernest Hébrard (recoloured by DIREKTOR) - http:www.civilization.org.ukdecline-and-falldiocletian, Gemeinfrei, https:commons.wikimedia.orgwindex.php?curid=32215172 Diese Zeichnung zeigt, wie der Palast früher wohl ausgesehen haben könnte. Bildquelle: Von Ernest Hébrard (recoloured by DIREKTOR) - http://www.civilization.org.uk/decline-and-fall/diocletian, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32215172

Der Diokletianpalast steht bis heute in Kroatien. Zur Zeit der Römer war das die römische Provinz Dalmatia. Ob es diese Provinz je ins Spiel schafft? Sehr unklar! Aber falls doch, sollte dieses prunkvolle Bauwerk folgen. Der Diokletianpalast entstand relativ spät, er wurde erst ca. 305 n. Chr. fertiggestellt. Der römische Kaiser Diokletian wollte hier seinen Ruhestand verbringen, da er als einziger römischer Kaiser sein Amt irgendwann freiwillig ablegte.

Der Palast gleicht einer Mischung aus pompösem Palast und einer kompakten Festung. Er ist perfekt rechteckig, wie eine römische Militäranlage. In seinem Inneren musste Diokletian aber trotzdem auf keinerlei Luxus verzichten, den er schon als römischer Kaiser einst genoss. Die Anlage war übrigens so groß, dass sich nach dem Abzug der letzten römischen Kaiser hier einfach Menschen aus der Umgebung niederließen. Der Palast wurde somit zum Stadtkern des heutigen Split.

Im Spiel wäre der Palast sowohl als eindrucksvolle Statthalter-Villa geeignet, aber auch als militärische Bastion. Womöglich könnte Ubisoft also hier zwei Spielmechaniken miteinander kombinieren. Das wäre auch deshalb nützlich, da nicht jeder gerne in Anno auf Militär überhaupt setzt.

2 von 2



Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.