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Seite 2: Wunderschönes Anno 1800 - Grafikvergleich und Performance der Preview-Version

Grafikmenü

Anno 1800 - Video: Diese 10 Anno-Traditionen kehren zurück 6:20 Anno 1800 - Video: Diese 10 Anno-Traditionen kehren zurück

Das (noch nicht finale) Grafikmenü von Anno 1800 bietet wie der direkte Vorgänger Anno 2205 fünf Voreinstellungen (»Low«, »Medium«, »High«, »Very High« und »Ultra«), diese passen die Grafik-Settings mit nur einem Klick an. Außerdem dürfen Spieler mithilfe von elf Reglern in bis zu fünf unterschiedlichen Stufen die Grafik ganz nach ihren Wünschen konfigurieren.

Neben Optionen zur Qualität von Texturen, Schatten und Shadern könnt ihr auch (eine nicht näher benannte) Kantenglättung aktivieren und die Sichtweite limitieren, die sich aktuell stark auf die Leistung auswirkt. Unserem ersten Eindruck nach kommt wie auch in früheren Anno-Teilen MSAA-Kantenglättung zum Einsatz, die gut, aber nicht perfekt glättet und vergleichsweise viel Leistung kostet.

Zusätzlich unterstützt Anno 1800 neben Auflösungen im gängigen 16:9-Format auch die 21:9-Ultrawide-Formate UW-UXGA (2560x1080 Pixel) und UWQHD (3440x1440 Pixel). Im Unterschied zu Anno 2205 unterstützt Anno 1800 neben DirectX 11 auch DirectX 12. Wir haben auch diesen alternativen Renderpfad angespielt und konnten im Rahmen der noch anhaltenden Performance-Optimierungen noch keinen spürbaren Unterschied feststellen (angestrebt wird vermutlich ein Performance-Plus im CPU-Limit).

Insgesamt kann das Grafikmenü von Anno 1800 mit einer relativ großen Optionsvielfalt punkten. Es wäre darüber hinaus aber hilfreich, ein paar beschreibende Hinweise zu den einzelnen Optionen einzublenden oder sie sogar anhand eines Beispiels zu veranschaulichen. Ebenso vermissen wir einen Frame-Limiter, um die maximalen Bilder pro Sekunde festzulegen. Derzeit müssen wir hierzu entweder Vsync einschalten oder ein externes Tool verwenden.

Grafikdetails im Vergleich

Die Grafik von Anno 1800 versetzt uns vor allem in den höheren Detailstufen ins Staunen. In der Vogelperspektive punktet die Insel nicht nur mit einer Panorama-Ansicht auf unser heranwachsendes Städtchen, sondern beeindruckt außerdem mit dichter Vegetation und reichhaltiger Tierpopulation, an den Küsten mit Wellengang und schäumender Brandung und am Horizont mit hohen Bergen und ihren teils verschneiten Spitzen.

Dank der frei beweglichen Kamera können wir außerdem nah an das Geschehen unserer Kleinstadt heranzoomen. Dabei sticht uns direkt die Detailverliebtheit von Anno 1800 ins Auge. Das rege Treiben auf dem Marktplatz, der überfüllte Pub und die belebten Straßen sowohl im Wohnviertel als auch im Industriegebiet lassen bestes Anno-Feeling aufkommen.

Dabei überzeugen die meisten Gebäude mit hochaufgelösten und abwechslungsreichen Texturen, vielen kleinen Details wie Fähnchen, Leuchten, rauchenden Schornsteinen und je nach Art des Gebäudes mit spezifischen Extras, etwa in Form von angebotenen Früchten auf dem Marktplatz oder Bierfässern im Pub.

Mit minimalen Grafikdetails müssen wir nicht zwar auf all diese Feinheiten verzichten, Anno 1800 wirkt dann aber durch sichtbar reduzierte Texturdetails deutlich unschärfer, wegen fehlender Kantenglättung unruhiger und die Vegetation, die maßgeblich zur glaubhaften Umgebung beiträgt, ist drastisch ausgedünnt. Das betrifft einerseits die Menge an Bäumen und Sträuchern und andererseits die Qualität ihrer Darstellung.

Unserer Meinung nach bieten hohe Details (die dritte von insgesamt fünf Detailstufen) derzeit den besten Kompromiss aus Optik und Leistungshunger. Im Unterschied zu niedrigen und mittleren Details legt mit diesem Detailgrad die Vegetation spürbar zu, auch die Texturen machen einen großen Sprung und unterscheiden sich nur noch in Nuancen von sehr hohen und maximalen Details.

Ob das auch bis zur offiziellen Veröffentlichung von Anno 1800 so bleibt, ist allerdings nicht sicher, zumal die unterschiedlichen Abstufungen von Grafikoptionen in der Regel eher zum Ende der Entwicklung optimiert werden – eventuell wurde der Release von Anno 1800 auch deshalb verschoben, um die in der Preview-Version noch unerwartet niedrige Performance (vor allem in den höchsten Detailstufen) bis zur Veröffentlichung zu verbessern.

Zum Release von Anno 1800 werden wir euch in jedem Fall mit einem umfassenden Technik-Check samt Grafikkarten- und Prozessor-Benchmarks ausführlich über die Performance der finalen Version informieren und uns die für die aktuelle Vorabversion noch geltenden Kritikpunkte erneut genauer ansehen.

Detailverliebte Industrialisierung: Anno 1800 kehrt mit einer aufpolierten Optik zu den Wurzeln der Serie zurück. Detailverliebte Industrialisierung: Anno 1800 kehrt mit einer aufpolierten Optik zu den Wurzeln der Serie zurück.

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